Im Weissen Rössl

Singspiel in drei Akten, frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell

Gesangstexte von Robert Gilbert, Musik von Ralph Benatzky. Sechs musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz.

Der Tourismus im Salzkammergut floriert. Der Kellner Leopold liebt die Rösslwirtin Josepha Vogelhuber, doch die will nichts von ihm wissen, denn ihre heimliche Zuneigung gilt einem anderen. Wegen seiner Eifersucht wird Leopold von seiner Arbeitgeberin schließlich entlassen, bald darauf aber wieder eingestellt, da der Laden ohne ihn eben nicht wirklich läuft. Mit dem „Weissen Rössl“ hat Benatzky den Beitrag für seine Unsterblichkeit geschaffen. Mit zahlreichen Evergreens wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“, „Im Salzkammergut, da kann ma gut lustig sein“ oder „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“, avancierte das „weiße Rössl“ innerhalb kurzer Zeit zur Kultoperette und begeistert seit seiner Entstehung 1930 ein Millionenpublikum.

Mit dieser Operette kehrt Kammersänger Heinz Zednik zu seinem 80. Geburtstag zu seinen Wurzeln an der Bühne Baden zurück.

Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung: Isabella Gregor; Ausstattung: Tanja Hofmann; Choreografie: Michael Kropf.

Besetzung: Josepha Vogelhuber, Wirtin des „Zum Weißen Rössl“– Verena Scheitz; Leopold Brandmeyer, ihr Zahlkellner – Boris Pfeifer; Wilhelm Giesecke, Fabrikant – Jens Janke; Ottilie, seine Tochter – Maya Boog; Rechtsanwalt Dr. Siedler – Reinhard Alessandri; Sigismund Sülzheimer – Oliver Baier; Professor Hinzelmann – Andreas Steppan; Klärchen, dessen Tochter – Juliette Khalil; Piccolo – Jonas Zeiler; Kaiser Franz Joseph – Heinz Zednik; Fremdenführerin / Postbotin – Gabriele Schuchter.

Sommerarena Baden: Premiere 19. Juni 2020, 19.00 Uhr; letzte Vorstellung 3. September 2020
Einführungsgespräch: 14. Juni 2020, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Rain Man

Von Dan Gordon basierend auf dem MGM Spielfilm.

Tosender Applaus und Standing Ovations gab es für Martin Oberhauser und Michael Duregger. Das grandiose Duo brillierte als ungleiches Brüderpaar auf der Bühne des Theater Center Forums. Die Geschichte des Brüderpaars die nichts voneinander wissen, begeisterte das Publikum. Erst nach dem Tod ihres Vaters erfahren die beiden Brüder Charlie (Michael Duregger) und Raymond (Martin Oberhauser) voneinander und begeben sich zusammen auf eine abenteuerliche Reise. Jetzt ist das Stück auf Tournee durch ganz Österreich.

Charlie Babbit, ein Autohändler mit finanziellen Problemen erfährt vom Tod seines Vaters, den er seit 10 Jahren nicht mehr gesehen hat. Voller Hoffnung auf eine üppige Erbschaft, die seinen finanziellen Untergang verhindern würde, erfährt er, dass ein Unbekannter die 7 Millionen seines Vaters erbt. Der Unbekannte ist niemand geringer als sein Bruder Raymond – von dem Charlie bis zu diesem Tag nichts wusste. Raymond lebt in einer Klinik und ist ein hochbegabter Autist, sehr zurückhaltend und nun auch 7 Millionen reicher. Kurzerhand beschließt Charlie seinen Bruder Raymond zu entführen, um ihn zur Überschreibung seines ihm vermeintlich zustehenden Anteils zu bringen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise durch die USA werden Raymonds verborgene, an Genialität grenzende Begabungen sichtbar - was den beiden Brüdern einen überwältigenden Gewinn im Casino in Las Vegas einbringt. Aber auch der coole Egozentriker Charlie verwandelt sich allmählich in einen anderen Menschen.

Regie: Marcus Strahl, Neue Bühne Wien; Bühne: Martin Gesslbauer.

Besetzung: Michael Duregger, Martin Oberhauser, Leila Strahl, Gerhard Dorfer, Judith Rumpf und Martin Gesslbauer.

Kulturszene Kottingbrunn: Juli 2020
Hier geht es zu den weiteren Spielorten.

CATS – eine Legende kehrt zurück

Das erfolgreichste Musical aller Zeiten von Andrew Lloyd Webber im Ronacher

Die Vereinigten Bühnen Wien zeigen das weltberühmte Musical in einer neuen Version der Originalproduktion in deutscher Sprache.

Unmittelbar nach der Uraufführung in London trat CATS einen Siegeszug rund um den gesamten Globus an, der so beispiellos war, dass er die gesamte Musicalwelt revolutionierte. Das legendäre Stück wurde mit allen wichtigen Theaterpreisen, u.a. sieben „Tony® Awards“ – darunter als „Bestes Musical“ - sowie drei „Olivier Awards“, drei „Drama Desk Awards“, einem „Evening Standard Award“ u.v.m. ausgezeichnet.

Über 73 Millionen BesucherInnen – und die Erfolgsgeschichte geht weiter!

Weltweit haben bisher über 73 Millionen Menschen in 30 Ländern und 16 Sprachen dieses außergewöhnlich faszinierende Musical gesehen. Die deutschsprachige Erstaufführung fand damals direkt nach London und New York in Wien statt und lief sieben Jahre lang ohne Unterbrechung. Und der Erfolg reißt nicht ab: Erst kürzlich begeisterten Neuproduktionen von CATS in London und New York das Publikum. Die Premiere der lang erwarteten Hollywood-Verfilmung ist für Dezember 2019 angekündigt.

Tanz, Magie, Mystik und Grammy-prämierte Musik

Atemberaubender Tanz, legendäre Kostüme, ein magisches Bühnenbild, Grammy-prämierte und mitreißende Musik machen CATS zu einem unvergesslichen Erlebnis. Natürlich erwartet das Publikum auch der berührende Welt-Hit „Memory“ („Erinnerung“), der mittlerweile von insgesamt mehr als 150 weltbekannten Künstlerinnen und Künstlern (u.a. Barbra Streisand und Céline Dion) gesungen wurde. Ein magischer Theaterabend für die gesamte Familie.

Ronacher Wien: vorerst letzte Vorstellung 31. Dezember 2020

Sunset Boulevard

Musik von Andrew Lloyd Webber. Buch und Gesangstexte von Don Black und Christopher Hampton.

Basierend auf dem Film von Billy Wilder. Deutsch von Michael Kunze. Badener Erstaufführung. Die Übertragung der Aufführungsrechte erfolgt in Übereinkunft mit den Originalrechteinhabern The Really Useful Group LTD, London durch die Musik und Bühne Verlagsgesellschaft, Wiesbaden.

Dass der Stummfilm schon lange dem Tonfilm weichen musste, will die in die Jahre gekommene Diva Norma Desmond nicht wahrhaben. Zurückgezogen lebt sie in ihrer Villa am Sunset Boulevard, unweit der Hollywood-Traumfabriken, ganz in Erinnerungen an ihre glamouröse Zeit versunken. Plötzlich taucht der junge Drehbuchautor Joe Gillis auf, der in den Sog ihrer faszinierenden Persönlichkeit gerät. In Norma Desmond keimt die Hoffnung auf ein Comeback. Durch Gillis Bekanntschaft erhofft sie sich Zutritt zu den Filmstudios, doch ihre Illusionen werden jäh zerstört.

Andrew Lloyd Webbers Musical basiert auf dem gleichnamigen Film von Billy Wilder von 1950 und ist ein Glanzpunkt der Musicalwelt. Spannend wie ein Krimi erzählt es den Aufstieg und Fall einer großen Filmdiva vor dem Hintergrund einer gnadenlosen Filmindustrie.

Musikalische Leitung: Christoph Huber; Inszenierung: Andreas Gergen; Ausstattung: Christian Floeren; Choreografie: Sabine Artholt.

Besetzung: Norma Desmond – Sona MacDonald; Joe Gillis – Lukas Perman; Max von Mayerling – Beppo Binder; Betty Schaefer – Dorina Garuci; Cecil M. Demille – Bruno Thost; Artie Green, Freund von Joe – Thomas Smolej; Manfred, Designer / Sheldrake – Florian Resetarits.

Stadttheater Baden: Premiere 10. Juli 2020, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 30. August 2020.
Einführungsgespräch: 5. Juli 2020, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Die Blaue Mazur

Operette in zwei Akten und einem Zwischenspiel von Leo Stein und Bela Jenbach. Musik von Franz Lehár. Badener Erstaufführung!

"Klinge, du süße Musik."

Ein Schloss in der Nähe von Wien, in den 1910ern. Eine jüdische Hochzeit wird gefeiert. Als die Braut Blanka von Lossin aber vom ausgelassenen Vorleben ihres Bräutigams, dem polnischen Grafen David Szpilmanski erfährt, verlässt sie ihn tief gekränkt. Blanka findet Zuflucht beim Freiherrn von Reiger, dessen Adoptivsohn Benjamin ein Doppelleben führt: So sittsam er zu Hause ist, führt er in seinem Alter Ego als „Baruch“ im Umfeld seines Freundes David ein Lotterleben. Bei einem Fest auf Reigers Landschloss zu Ehren Blankas taucht unerwartet Szpilmanski auf und es kommt zum Showdown. Einerseits fliegt das Doppelleben Benjamins auf, andererseits gelingt es Szpilmanski, bei Sonnenaufgang seine Gemahlin bei einer „Blauen Mazur“ für sich zurückzugewinnen.

Mit dieser Aufführung feiert die Bühne Baden den 100. Geburtstag dieser Operette, die zu Lebzeiten Lehárs 300 Aufführungen erlebte und an vielen Bühnen gespielt wurde.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik; Inszenierung: Michael Lakner; Bühnenbild: Christof Lerchenmüller; Kostüme: Friederike Friedrich; Choreografie: Michael Kropf.

Besetzung: David Graf Szpilmanski – Clemens Kerschbaumer; Blanka von Lossin – Sieglinde Feldhofer; Clemens Freiherr von Reiger – Thomas Zisterer; Baruch / Benjamin von Blumenstiyn, dessen Adoptivsohn – Ricardo Frenzel Baudisch; Gretl Aigner – Martha Hirschmann; Albin Edler von Planting – Philippe Spiegel; Leopold Klammdatsch – Sebastian Huppmann; Baron Treski – Wolfgang Gerold; von Hanschmann – Thomas Essl; von Freyhoff – Branimir Agovi.

Sommerarena Baden: Premiere 31. Juli 2020, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 5. September 2020.
Einführungsgespräch: 26. Juli 2020, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Ladies Night

Drehbuch: Stephen Sinclair und Anthony McCarten

Kein Job, kein Geld, keine Perspektive. Trostlose Zeiten für sechs arbeitslose Freunde. Da kommen die Chippendales in die Stadt und die Frauen stehen Kopf und stecken viele große Geldscheine in ihre kleinen Tangas. Eine verwegene Idee entsteht in den Köpfen der vom Pech verfolgten Männer: Warum nicht selbst die Hüllen fallen lassen! Die anfängliche Euphorie lässt allerdings bald nach. Ihnen wird nämlich bewusst, dass man von Strippern nicht nur Sixpacks, sondern auch tänzerische und erotische Fähigkeiten erwartet. Ein Theaterabend mit viel Witz, Esprit und einer Prise  Sexappeal unter der lustvollen Regie von Viktoria Schubert.

Regie: Viktoria Schubert, Bühnenbild: Martin Gesslbauer, Kostümbild: Julia Klug
Besetzung: Martin Bermoser, Christoph Fälbl, Thomas Höfner, Robert Kolar, Julian Loidl, Reinhold G. Moritz, Michael Seida, Kristina Sprenger.

Stadttheater Berndorf: Premiere 7. August 2020, letzte Aufführung 6. Sept. 2020

Wer ist im Bett mit dem Butler? - AUF MAI 2021 VERSCHOBEN!!!

AMAKULT: Eine Komödie von Michael Parker (Übersetzung: Hagen Horst)

Ein kalifornischer Millionär hat sein gesamtes Vermögen seiner einzigen Tochter Constance hinterlassen. Mit drei Ausnahmen: Die Yacht bekommt Josephine, die Kunstsammlung ist für Renée bestimmt und die Oldtimer gehen an Marjorie. Gemeinsam mit ihrem Anwalt erscheint Constance in der Villa ihres Vaters, entschlossen herauszufinden, wer diese drei Damen sind und sie entweder auszuzahlen oder das Testament anzufechten.

Von Butler Clifton erfährt sie, dass alle drei Geliebte ihres Vaters waren. Außerdem entdeckt sie, dass die Yacht, die Kunstsammlung und die Autos verschwunden sind: an eine geheimnisvolle Firma verkauft! Könnte der Butler dahinterstecken? Dieser gerät ziemlich ins Schwitzen, hat doch Constance die Damen in die Villa eingeladen – und alle drei haben ein amouröses Interesse am Butler… Ist das der Grund, warum er eine Schauspielerin engagiert hat, die seine Ehefrau spielen soll?

Wird der von Constance engagierte Privatdetektiv das Rätsel lösen? Und wer landet am Ende im Bett mit dem Butler…

Inszenierung: Franz Schiefer & Nicole Gerfertz-Schiefer

Besetzung: Harald Brutti, Nicole Gerfertz-Schiefer, Franz Grünwald, Martina Gutmann, Enisa Meindl, Franz Schiefer, Ingrid Spörker, Susanne Waldhauser, Burgi Weissenböck.

Kulturszene Kottingbrunn: Premiere Mai 2021

Arme reiche Erbin - VERSCHOBEN AUF 2021

Im Rahmen der Reihe „Frauenschicksale in der Weltliteratur“. Originaltitel von Henry James: „Washington Square“; Bearbeitung für die Bühne von Stefan Slupetzky

Catherine ist die Arme reiche Erbin – die fügsame, sanfte, einzige Tochter des angesehenen Arztes, Dr. Sloper. Unbeirrbar gut, aber ohne Reize, zurückhaltend und schüchtern, dem Vater ergeben in dem eifrigen Bestreben, ihm zu gefallen. Von seiner Schwester Lavinia verlangt Dr. Sloper, dass sie aus diesem „Allerweltskind“ eine kluge Frau machen soll, ähnlich ihrer Mutter, die bei Catherines Geburt verstorben ist, was Dr. Sloper nicht vergessen kann.

Lange Zeit unbeachtet, erfährt Catherine erstmals liebens­würdige Aufmerksamkeit von dem charmanten Morris Townsend, einem mittellosen Werber, der sich gerne in dem wohlbestellten Haus Dr. Slopers am Washington Square einnisten möchte. Dr. Sloper durchschaut die Absichten von Morris und unterlässt daher keine Gelegenheit, diese Beziehung zu verhindern. Er droht, seiner Tochter das Erbe zu verweigern, wenn sie Morris heiratet.

So wird Catherines Glück aufgerieben zwischen dem Gehorsam zu ihrem Vater und der Liebe zu einem Mann, der es nur auf ihr Geld abgesehen hat.

Die Handlung spielt in New York um 1900

Besetzung: Dr. Austin Sloper, angesehener Arzt: Martin Schwab; Catherine, seine Tochter: Wanda Worch; Lavinia Penniman, seine Schwester: Maria Happel; Morris Townsend, Catherines Verehrer: Daniel Jesch; Mrs. Montgomery, seine Schwester: Elisabeth Augustin; Elisabeth Almond, Slopers 2. Schwester: Karin Kofler; Marian, ihre Tochter: Kimberly Rydell; Arthur Townsend, deren Bräutigam: David Jakob.

Regie: Maria Happel; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas; Licht: Lukas Kaltenbäck; Musik: Henry Carradine.

Theater Reichenau – Großer Saal: Premiere 3. Juli 2020, 19:30 Uhr; letzte Aufführung 4 August 2020

Des Teufels General - VERSCHOBEN AUF 2021

Drama in drei Akten von Carl Zuckmayer. Spielfassung von Hermann Beil.

Carl Zuckmayer schrieb dieses Stück 1941 im Exil in Amerika, angeregt durch eine kurze Notiz in den Zeitungen, dass Ernst Udet, Generalluftzeugmeister der deutschen Armee, beim Ausprobieren einer neuen Waffe tödlich verunglückt und mit Staatsbegräbnis beerdigt worden sei. Ernst Udet war früher Zuckmayers Freund.

Das Drama in drei Akten zeigt im Mittelpunkt den faszinierenden Helden, General Harras, mit Udets charakteristischen Merkmalen: „Herz und Schnauze“, trinkfest und leidenschaftlich der Fliegerei ergeben, Weiberheld und Lebensgenießer, kritisch und aufmüpfig der NSDAP gegenüber, jedoch getreu in militärischen Diensten.

„Nirgends in der Welt hätte man mir diese Möglichkeiten gegeben – diese unbegrenzten Mittel – diese Macht“.

Harras liebte seine Position, war aber nie der NS-Ideologie ergeben. Deshalb erregte er auch den Argwohn des getarnten Agenten der Gestapo, Dr. Schmidt-Lausitz. Als sich ungeklärte Flieger-Unfälle durch Materialfehler häufen, gerät Harras als Verantwortlicher unter Druck, wird verhört und verhaftet. Zuletzt erhält er eine 14-tägige Frist zur Aufklärung, entdeckt den Sabotageakt durch seinen besten Kollegen Oderbruch. Harras löst den Fall auf seine Weise: er steigt mit einer fluguntauglichen Maschine auf und stürzt ab.

„Wer auf Erden des Teufels General wurde und ihm die Bahn gebombt hat – der muss ihm auch Quartier in der Hölle machen!“

Das Stück zeigt mit kontrastreichen Typen eine Gesellschaftsbeschreibung aus dem „Dritten Reich“, Scharfmacher, Mitläufer, sogenannte Unpolitische und Widerstandskämpfer. Es will nichts beschönigen oder gar verharmlosen. Viele sagten: „So wie in diesem Stück – so ist es gewesen.“

Besetzung: Marcus Bluhm als General Harras, Rainer Friedrichsen, Therese Hübchen, David Jakob, Louise Knof, Dirk Nocker, André Pohl, Johanna Prosl, Elisa Seydel, Claudius von Stolzmann, Tobias Voigt.

Regie: Hermann Beil; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas

Theater Reichenau – Großer Saal; Premiere 4. Juli 2020; letzte Aufführung 5 August 2020

Umsonst - VERSCHOBEN AUF 2021

Posse mit Gesang in drei Akten

Im Sommer 1856 hält sich Nestroy in Reichenau auf und schreibt an seinen Freund am 15. Juli: „Ich befinde mich wohl und schreibe sogar fleißig n einem Stück“.

Dieser Reichenau-Nestroy ist die Posse „UMSONST“, die zum zweiten Mal nach 2003 auf den Spielplan kommt. Eine turbulente Verwechslungskomödie aus dem Theatermilieu.

Eine drittklassige Schauspielertruppe müht sich in der Provinz um das Publikum zwischen den Stationen Steyr und Braunau. Der elegante Arthur verwirrt durch sein Auftreten nicht nur die Damenwelt des Ortes, sondern auch die Schauspielerkollegen – und da ganz besonders den unglücklichen Pitzl (die „Nestroy-Rolle“). Flucht und Versteckspiel im Wirtshaus, wo sich eine weitere Liebesgeschichte zuträgt, garantieren einen sehr heiteren Theaterabend mit Musik.

„Umsonst, umsonst … es ist alles umsonst. Heiter ist das Leben, ernst ist die Kunst …“

Besetzung: Finster, Fabriksbesitzer: Toni Slama; Anastasia Mispl, Verwandte: Chris Pichler; Emma Busch, sein Mündel: Alina Fritsch; Arthur, Schauspieler: David Oberkogler; Pitzl, Schauspieler: Nicolaus Hagg; Gschlader, Kaffeesieder: Alexander Rossi; Wildner, Agent: Hannes Gastinger; Sauerfass, Wirt in Braunau: Thomas Kamper; Sali, seine Tochter: Karin Lischka; Georg, Kellner: Rafael Schuchter; Maushuber, Kapitalist: Peter Moucka; Ignaz, sein Sohn: Alexander Hoffelner; Margarete, Köchin: Tanina Beess; in verschiedenen Rollen: Philipp Stix, Helmut Stippich.

Regie: Michael Gampe; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas; Licht: John Lloyd Davies; Musik: Helmut Stippich.

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere 5. Juli 2020; letzte Aufführung 5. August 2020

Die Wasserfälle von Slunj - VERSCHOBEN AUF 2021

Von Heimito von Doderer, Romanbearbeitung für die Bühne: Nicolaus Hagg; Die Handlung spielt in Wien – vor dem 1. Weltkrieg

Nach der „Strudlhofstiege“ (2009) und „Doderers Dämonen“ (2016) hat Nicolaus Hagg nun einen dritten Doderer-Roman für die Festspiele Reichenau dramatisiert. Wieder ist es ein Werk mit hoher Personenfülle, das sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. In bewährter Weise hat Hagg maßgebliche Personen, Szenen und Abläufe handlungsstark herausgearbeitet und „in die pulsierende, weltoffene Metropole des Habsburgerreiches Wien“ gesetzt. So wird es ein Kaleidoskop der K&K Monarchie mit Charakteren aus den unterschiedlichen sozialen Schichten.

Der englische Industrielle Robert Clayton will in Wien eine Niederlassung von Clayton & Co gründen. Für den erfolgreichen Aufbau der Firma findet er Herrn Chwostik, den „Urtypus des Wieners“. Dessen originelle, humorige Lebenshintergründe scheinen aufs erste gar nicht mit seiner geschäftlichen Tüchtigkeit zusammenzupassen – aber er ist die wahre Stütze der Firma. Insbesondere als der Sohn, Donald Clayton, zehn Jahre später nach Wien kommt.

Donald, ein ernsthafter, schweigsamer junger Mann steht im Schatten seines brillanten Vaters, auch wenn es um die Frauen geht. Bei einer Soirée der Gräfin Ergoletti lernt er die Ingenieurin Monica kennen, verpasst aber den entscheidenden Moment, indem er sie ganz gewinnen oder ganz verlieren muss. Dass Monica sich schließlich mit Robert Clayton, seinem Vater, verlobt, während er auf Reisen ist, bricht ihm das Herz.

Es ist Doderers letzter Roman, den er vollenden konnte und der 1963 unter dem Titel „Roman Nr. 7/1. Die Wasserfälle von Slunj“ erschien, die zwei weiteren Teile der geplanten Tetralogie erschienen posthum.

Die titelgebenden Wasserfälle von Slunj in Kroatien bilden gleichsam die Klammer der Romanhandlung

Besetzung: Robert Clayton, Industrieller: Günter Franzmeier; Harriet, seine Frau: Emese Fay; Donald, beider Sohn: Dominik Raneburger; Monica Bachler, Ingeneurin: Johanna Arrouas; Gräfin Ergoletti: Mercedes Echerer; Zdenko, Student: Tobias Reinthaller; Chwostik, Büroleiter von Clayton & Co: Gerhard Roiss; Milohnic, sein Vertrauter: Christoph Zadra; Dr. Eptinger, Rechtsanwalt: Sascha O. Weis; Finy & Feverl, zwei leichte Damen: Gabriela Benesch & Dunja Sowinetz.

Regie: Beverly Blankenship; Bühne: Peter Loidolt; Kostüme: Erika Navas; Licht: John Lloyd Davies

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere 6. Juli 2020, 19:30 Uhr; letzte Aufführung 6. August 2020

Die Geschichte von der 1002. Nacht - VERSCHOBEN AUF 2021

Aus der Reihe Literatur in Szene; Idee, Fassung, Gestaltung: Renate Loidolt. Ort der Handlung: Wien um 1880

Joseph Roth erzählt in diesem Wiener Sittenbild um 1880 die aufregende Geschichte der jungen Mizzi Schinagl. Als Geliebte des leichtlebigen Rittmeisters, Baron Taittinger, wird das einfache Mädel zum Spielball einer unglaublichen, höfischen Geschichte.

Der Schah von Persien kommt auf Staatsbesuch nach Wien. Überdrüssig der vielen Weiber seines Harems, will er die Liebeskunst des Abendlandes kennenlernen und wünscht sich dafür eine schöne Gräfin der Wiener Gesellschaft für eine Nacht. Baron Taittinger soll „die fatale Geschichte“ einfädeln. Weil es mit der hiesigen Moral nicht vertretbar ist, diesen Wunsch zu erfüllen, führt Taittinger durch nächtliche Winkelzüge dem Schah eine schöne Doppelgängerin der Gräfin zu: die Mizzi Schinagl.

Mizzi hat inzwischen professionell im Freudenhaus der Frau Matzner die Liebe praktiziert und schenkt dem Schah eine „angenehme“ Nacht, nichts Aufregendes für den verwöhnten Herrscher, dennoch einer reichen Belohnung wert: er lässt ihr am nächsten Tag einen kostbaren Perlenschmuck überbringen.

Mizzi Schinagl ist plötzlich eine reiche Frau und muss ihr Leben neu organisieren…

Sascha Oskar Weis gibt erstmals den Erzähler und führt mit seinem Manuskript durch die verschiedenen Stationen und Personen des Romans und lässt viele Szenen durch ein freies Spiel der Schauspieler ganz lebendig werden.

Helmut Stippich wird als bewährter musikalischer Partner von Renate Loidolt die Handlung auf seinem Akkordeon passend begleiten.

Besetzung: Der Erzähler: Sascha Oskar Weis; Mizzi Schinagl: Alina Fritsch; Baron Taittinger: Dominik Raneburger; Josephine Matzner: Chris Pichler; In verschiedenen Rollen: Thomas Kamper, Philipp Stix. .Musik: Helmut Stippich.

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere 11. Juli 2020, 11:00 Uhr; letzte Aufführung 30. Juli 2020

West Side Story - ABGESAGT VERSCHOBEN AUF 2021

New York liegt im Sommer 2020 am Neusiedler See! Mit dem mitreißenden Welterfolg „West Side Story“ ist einer der ganz großen Musical-Klassiker erstmals auf der Seebühne Mörbisch zu erleben.

Die packende Handlung über zwei rivalisierende Gangs im New York der 1950er Jahre und eine große „Romeo und Julia“-Liebesgeschichte, die sich zwischen Tony und Maria entspinnt, hat seit ihrer Uraufführung 1957 ein Millionenpublikum in ihren Bann gezogen. Und das zurecht: Leonard Bernsteins fantastische Musik und die vielen großartigen Songs („Maria“, „Tonight“, „Somewhere“, „I feel pretty“ oder „Mambo“) werden auch das Mörbisch-Publikum elektrisieren und im Sturm erobern.

„Gesungen wird auf Englisch, die Dialoge sind in deutscher Sprache und werden von einem jungen Ensemble glaubhaft und packend auf die Seebühne gebracht. Mit Werner Sobotka wurde ein äußerst erfahrener Musicalregisseur gewonnen. Das Bühnenbild wird von Walter Vogelweider entworfen, der zuletzt mit „Das Land des Lächelns“ großen Erfolg in Mörbisch hatte. Das Leading Team komplettieren Karin Fritz, die bereits mit hinreißenden Kostümen „Gräfin Mariza“ (2018) ausstattete, Sascha Götzel, der erstmals die musikalische Leitung in Mörbisch übernimmt, sowie Jonathan Huor, in dessen Händen die Choreografie liegt“, gibt Peter Edelmann Einblick in die Produktion 2020.

„Die West Side Story steht bereits seit längerem auf dem Wunschzettel der Seefestspiele Mörbisch. Nicht nur, weil die Uraufführung am 26. September 1957 stattfand, also genau in jenem Jahr, als die Seefestspiele Mörbisch gegründet wurden. Vielmehr deshalb, weil wir überzeugt sind, mit diesem Stück vermehrt junges Publikum nach Mörbisch zu holen. Der Vorverkauf ist äußerst vielversprechend angelaufen: wir liegen schon jetzt knapp 8.000 Karten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres voran“, zieht Landeshauptmann Mag. Hans Peter Doskozil eine erste Bilanz.

„Eine berührende Liebesgeschichte wie jene von Tony und Maria passt perfekt zum Image der Seefestspiele und entspricht zugleich den Erwartungen des Publikums. Dass Produktionen in Mörbisch nicht immer happy enden, haben die Gäste schon 2019 bei „Das Land des Lächelns“ erlebt. Mit der „West Side Story“ wird es in Mörbisch jedoch so dramatisch und emotional wie noch nie. Dazu kommt, dass das Thema des Stücks heute mindestens so aktuell ist wie damals im New York der fünfziger Jahre“, so Doskozil.

Inhalt: „West Side Story“ erzählt von zwei verfeindeten Teenagerbanden im New York der 1950er-Jahre, den Sharks und den Jets. In dieser Atmosphäre von Konkurrenz und Feindseligkeit verlieben sich Tony und Maria ineinander, er Gründungsmitglied der weißen Jets, sie Schwester des puerto-ricanischen Sharks-Anführers. Wie in „Romeo und Julia“ nehmen die Gangs keinerlei Rücksicht auf die Gefühle der beiden und versuchen, im tänzerischen Kampf diese Liebe zu verhindern. Als ein Streit eskaliert, bleiben schließlich drei Burschen tot zurück, darunter Tony. Marias berührende Anklage des Hasses der Banden, der alles zerstört hat, zählt zu den herzerweichendsten Szenen der Musicalgeschichte.

Seefestspiele Mörbisch: ABGESAGT.
Karten sind ab sofort im Büro der Seefestspiele Mörbisch (T: 02682/66210, E: tickets@seefestspiele.at) sowie im Online-Shop (www.seefestspiele.at) erhältlich.

Oper im Steinbruch - ABGESAGT - VERSCHOBEN AUF 2021

Turandot von Giacomo Puccini

Drei Rätsel stellt die geheimnisvolle Prinzessin Turandot jedem Mann, der um ihre Hand und damit um den Platz auf dem Thron neben ihr anhält. Wer die Rätsel nicht lösen kann, verliert sein Leben unter dem unerbittlichen Schwert des Henkers. Das vergossene Blut hunderter Anwärter tränkt die Straßen Pekings, das chinesische Volk ächzt unter der tyrannischen Herrschaft der eiskalten Prinzessin. Alle Hoffnungen ruhen auf einem namenlosen Prinzen, der eines Tages mit seinem alten blinden Vater und der ihm bedingungslos folgenden Liù aus dem fernen Reich der Tartaren in den Palast der gefürchteten jungfräulichen Herrscherin zieht. Wie durch ein Wunder löst er Turandots teuflische Rätsel. Als diese sich weigert, dem Tartarenprinzen die Hand zu reichen, stellt er der störrischen Prinzessin seinerseits ein Rätsel: Sie soll ihm seinen Namen nennen, den keiner kennt. Turandot setzt alle Hebel ihrer Macht in Bewegung und verhängt über ihr Volk ein Verbot zu schlafen, bis der Name des Unbekannten gefunden ist...

„Keiner schlafe – Nessun dorma!“, so beginnt denn auch die berühmte Arie des Prinzen, in der er über die gefürchtete Turandot und seine immer heißer aufflammende Liebe zu dieser erbarmungslosen und faszinierenden Frau singt. Giacomo Puccini gelang mit diesem Wurf eine der bekanntesten und beliebtesten Arien der gesamten Opernliteratur, ein Bravourstück für jeden dramatischen Tenor. Mit einer schillernden und dramatisch auflodernden Musik voll mitreißender Melodik entführt der Maestro aus Lucca uns in die fernen und exotischen Märchenwelten der mondkalten Prinzessin. Puccinis gleißende und geheimnisvoll zerklüfteten Klänge finden ihren idealen Widerhall in der schroffen Felslandschaft des St. Margarethener Steinbruchs. Die rätselumwobene Turandot gehört zu den anspruchsvollsten Opernpartien überhaupt, und kaum eine Musik geht so nah an unsere Herzen wie die ergreifenden Bitten und Klagen der sich opfernden Liù. Giacomo Puccini entfacht einen wahren Wirbelsturm der Gefühle, in dem zuletzt selbst das kalte Herz der eisigen Prinzessin in Liebe entbrennt.

Römersteinbruch St. Margarethen: 2021

Hier geht´s zur Kartenbestellung ...

Sommerspielplan der Bühne Baden

Sommerarena

  1. Im weißen Rössel
    Premiere: 19. Juni 2020
    Letzte Vorstellung: 3. 9. 2020
  2. Die blaue Mazur
    Premiere: 31. Juli 2020
    Letzte Vorstellung: 5. 9. 2020

Stadttheater

  1. Sunset Boulevard
    Premiere: 10. Juli 2020
    Letzte Vorstellung: 30. 8. 2020

Hier gehts zu weiteren Aufführungen und,zur Kartenbestellung!

NÖ Kulturwerkstadt

Kulturszene Kottingbrunn

Die Kulturszene Kottingbrunn prägt das kulturelle Leben in Kottingbrunn und Umgebung seit über 20 Jahren. In den beiden Schlossgebäuden „Kulturwerkstatt“ und „Markowetztrakt“ (dieser wird derzeit umgebaut) stellen wir mit Musikern, Schauspielern, Kabarettisten und bildenden Künstlern an über 200 Tagen im Jahr ein gemischtes Programm für unser Publikum zusammen. So die Obfrau Irene Künzel.

Hier geht's zu weiteren Infos und Kartenbestellung ...

In die 2020-er Jahre mit neuen Impulsen!

Renate & Peter Loidolt zum Festspielprogramm 2020

Bühne Baden: Religion & Glaube

Michael Lakner präsentierte das Spielzeitmotte 2019/2020

Erfolgreiches Jahr trotz riesen Baustelle

Mitgliederversammlung der Kulturszene Kottingbrunn & Soft-Opening Markowetztrakt