Robin Hood

Familienmusical. Musik von Robert Persché. Buch und Liedertexte: Robert Persché und Walter Raidl.

Robin Hood, ein junger Mann aus Nottingham, führt mit seinen fröhlichen Gesellen ein abwechslungsreiches, spannendes Leben im Sherwood Forest. Jeder, der einen Platz zum Leben oder Essen braucht, ist bei ihm herzlich willkommen. Das wäre ja alles ganz wunderbar, hätte unser Robin nicht Freude daran, die Reichen zu berauben und die Beute unter den Armen zu verteilen.

Prinz John ist fuchsteufelswild. Er hat den Platz von König Richard Löwenherz eingenommen, der sich gerade auf Kreuzzug befindet und ist ganz versessen darauf, mit Hilfe des skrupellosen Sheriffs von Nottingham, seinen Reichtum zu vermehren. So plant er ein großes Bogenschützenturnier, bei dem die bezaubernde Maid Marian dem Sieger einen goldenen Pfeil überreichen soll. Wird Robin in die Falle gehen?

Musikalische Leitung: Ville Pääkkonnen; Inszenierung: Robert Persché; Bühne: Alexia Redl; Kostüme: Elke Steffen-Kühnl; Choreografie: Michael Kropf

Robin Hood: Matthias Trattner; Bruder Tuck, ein Mönch: Rupert Bergmann; Allan van Dale, ein Geselle: Helmuth Lang; Little John, ein Geselle: Florian Resetarits; Maid Marian, Cousine Prinz Johns: Ulrike Figgener; Lady Wilma, ihre Gesellschafterin: Sylvia Rieser; Prinz John, Bruder von Richard Löwenherz: Artur Ortens; Sheriff: Beppo Binder; Clever: Martina Riegler; Smart: Michael Duregger; Mutter Tommis: Caroline Vasicek; Tommi: Paul Eilenberger / Laurenz Scholz; Laurie, Tommis Schwester: Theresa Eilenberger / Johanna Baumgartner; Will: Alexander Rapp

Stadttheater Baden: Wiederaufnahme 19. November 2022, 15.00 Uhr; letzte Vorstellungen 29. Dezember 2022

Hurra, wir leben noch!

Stellen Sie sich vor, Karl Valentin und Liesl Karlstadt würden noch leben. Was hätte dieses kongeniale Komiker-Duo wohl aus den Ereignissen der letzten Jahre gemacht? Amüsante Theaterszenen voller Alltagskomik und Wortwitz, sind Franz Schiefer und Nicole Gerfertz-Schiefer überzeugt. Daher schlüpfen sie in die Rollen von Karl Valentin und Liesl Karlstadt und versetzen die beiden ins Hier und Jetzt.

Heraus kommt ein heiterer Theaterabend, der am 22.10. und 11.11.2022 im HOB i Raum in Bad Vöslau aufgeführt wird. Zu sehen gibt es beliebte Klassiker von Karl Valentin und Liesl Karlstadt, darunter „Semmelknödel“, „Buchbinder Wanninger“ und „Der Zufall“.

„In die bekannten Szenen hineingesponnen haben wir Anekdoten aus dem Leben der beiden, die jenseits der Bühne jahrelang ein Liebespaar waren. Es wird also auch romantisch“, erklärt Nicole Gerfertz-Schiefer. Franz Schiefer ergänzt: „Und zudem finden die beiden doch tatsächlich auch an der Pandemie das eine oder andere zum Lachen. So kann man die Belastungen des Alltags einfach mal hinter sich lassen. Denn: Hurra, wir leben noch!“

„Hurra, wir leben noch“ ist eine Produktion der von Franz Schiefer und Nicole Gerfertz-Schiefer gegründeten Theatergruppe KONTER, www.konter.at.

HOB i Raum, Hanuschgasse 1/28A, 2540 Bad Vöslau: 11. 11. 2022 & 9. 12. 2022; jeweils um 20.00 Uhr.
Eintritt: VVK: € 18,–; AK: € 20,–. Tickets und Reservierungen unter tickets@hobiraum.at oder 0676/9178460.

Kulturszene Kottingbrunn: 19. 2. 2023 - 18.00 Uhr

Die Fledermaus

Operette von Carl Haffner und Richard Genée. Musik von Johann Strauss Sohn.

Alle gegen einen: Gabriel von Eisenstein hat vor 15 Jahren den mit ihm „befreundeten“ Dr. Falke öffentlich lächerlich gemacht. Aus Rache überbringt Falke Eisenstein eine Einladung der russischen Oligarchin Alexandra Orlofskaya zu einem feudalen Fest ins Casino.

Eigentlich sollte Eisenstein zeitgleich eine Arreststrafe absitzen.

Teil von Falkes Intrige ist, dass nach und nach auf diesem Clubbing auch Eisensteins Frau Rosalinde, deren früherer Geliebter Alfred, Eisensteins Haushaltshilfe Adele und der Gefängnisdirektor Frank eintreffen. Nach einer turbulenten Nacht gibt es für Eisenstein ein böses Erwachen...

Das opus summum des Walzerkönigs Johann Strauss Sohn enthält unvergessene Melodien wie „Ich lade gern’ mir Gäste ein“, „Im Feuerstrom der Reben“, „Trinke Liebchen, trinke schnell“ oder „Brüderlein und Schwesterlein“.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik; Inszenierung: Michael Lakner; Bühne: Manfred Waba; Kostüme: Friederike Friedrich; Choreografie: Anna Vita

Gabriel von Eisenstein: Reinhard Alessandri; Rosalinde, seine Frau: Cornelia Horak; Alfred, ein Tenor und Rosalindes ehemaliger Geliebter: Clemens Kerschbaumer; Frank, Gefängnisdirektor: Gezim Berisha; Doktor Falke, Rechtsanwalt: Thomas Zisterer; Prinzessin Alexandra Orlofskaya, eine russische Oligarchin / Frosch, Gefängnisaufseher: Verena Scheitz; Adele, Eisensteins Haushaltshilfe: Loes Cools; Doktor Blind, Advokat: Beppo Binder; Ida, Adeles Schwester: Angelika Niedetzky.

Stadttheater Baden: Premiere 17. Dezember 2022, 19.30 Uhr Weitere; letzte Vorstellungen 3. Februar 2023
Einführungsgespräch: 11. 12. 2022, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Gastspiel Festspielhaus St. Pölten: März 2023, 18.00 Uhr

Der Nussknacker

Ballet-féerie in zwei Akten und drei Bildern. Musik von Pjotr I. Tschaikowsky. Libretto von Marius Petipa und Iwan Wsewoloschski. Nach E.T.A. Hoffmann und Alexandre Dumas dem Älteren.

Wer kennt ihn nicht, den hölzernen Kameraden aus E.T.A. Hoffmanns Märchen „Nussknacker und Mausekönig“, der das Mädchen Clara in zauberhafte Fantasiewelten entführt.

1892 konnte die Geschichte erstmals als Ballett im Marinski-Theater in St. Petersburg aufgeführt werden, dank eines Librettos von Marius Petipa und der Komposition von P. I. Tschaikowsky. Seitdem wird das Ballett auf sämtlichen Bühnen der Welt gezeigt.

Die Musik gehört zu den populärsten Werken der Orchester-literatur und bietet Choreografen, Tänzerinnen und Tänzer reiche Möglichkeiten, ihr Können zu zeigen.

Vor allem zu Weihnachten ist das Ballett eine willkommene Gelegenheit, in eine wunderbare Atmosphäre kindlicher Phantasiewelten einzutauchen.

Natürlich bietet der Stoff, wie so viele Märchen, die Möglichkeit in die Tiefen der Psyche einzudringen und eine Interpretation zu erarbeiten, die modern und heutig ist.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik; Choreografie / Inszenierung: Anna Vita; Bühne: Gerhard Nemec; Kostüme: Friederike Friedrich; Orchester und Ballett der Bühne Baden

Stadttheater Baden: Wiederaufnahme 5. November 2022, 18.00 Uhr. Weitere Vorstellungen 20. und 21. Dezember 2022, 19.30 Uhr.

Drei Schwestern

Von Anton Tschechow

Moskau! Moskau? Das ist gleichzeitig Geburts- und Sehnsuchtsort der drei Schwestern Olga, Mascha und Irina. Als Kinder sind sie mit ihrem Vater, einem Brigadekommandanten, und ihrem Bruder Andrej in eine kleine Garnisonsstadt gezogen. Nachdem der Vater verstorben ist, hält die Schwestern nichts mehr. Nur Andrej scheint in der ereignislosen Provinz glücklich zu sein. Er gilt als akademische Hoffnung und hat sich in Natascha, eine junge Frau aus der Umgebung, verliebt. Olga ist Lehrerin geworden und ist von ihren Schülerinnen genauso geplagt wie von ihren ständigen Kopfschmerzen. Mascha hingegen hat früh und enttäuschend geheiratet. Die jüngste Schwester Irina träumt davon, endlich etwas Sinnvolles zu tun. Die Schwestern hoffen auf ein besseres Leben, wenn sie nur endlich zurück nach Moskau zögen! So gleicht ihr Leben in der Provinz einem festen Provisorium. Statt zu handeln und Entscheidungen zu treffen, reden sie am liebsten von einer verheißungsvollen Zukunft oder von längst vergangenen Zeiten ihrer Kindheit in der Großstadt.

Tschechows Figuren sind Vertreter einer bürgerlichen Elite, deren Privilegien und humanistische Bildung nirgendwo hinführen. Angesiedelt in einer Zeitenwende am Ende des Russischen Zarenreichs stecken sie zwischen den Epochen fest und verlieren sich zwischen Resignation und Revolution. Die aufstrebende ungarische Regisseurin Kriszta Székely, die als Hausregisseurin am renommierten Budapester Theater Katona József arbeitet, sucht die Parallelen zum Zustand unserer Gesellschaft: Woher nehmen wir heute die Kraft, auf große gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren? Sind Großstädte wie das historische Moskau, Paris oder London überhaupt noch „Sehnsuchtsorte“? Inwieweit sind wir genauso wie Tschechows Schwestern in unseren kleinen Leben gefangen, unfähig zu handeln und die Wirklichkeit zu ertragen.

Inszenierung: Kriszta Székely; Bühne: Eszter Kálmán; Kostüme: Dóra Pattantyus; Musik und Sounddesign: Flora Matisz; Dramaturgie: Ármin Szabó-Székely, Julia Engelmayer.

Mit Tobias Artner, Tim Breyvogel, Florian Carove, Marthe Lola Deutschmann, Bettina Kerl, Julia Kreusch, Laura Laufenberg, Lennart Preining, Michael Scherff u.a.

Landestheater NÖ – Großes Haus: Premiere 21. Dezember 2022, 19:30 Uhr; letzte Aufführung 18. März 2023.
Zu Gast an der Bühne Baden: 31. Jänner & 1. Februar 2023.

Die Blendung

nach dem Roman von Elias Canetti In einer Dramatisierung von Paulus Hochgatterer

Bücher beherrschen die Welt des verschrobenen Wissenschaftlers und „größten lebenden Sinologen“ Peter Kien. Für die Realität hat Kien keinen Sinn, vielmehr führt er ein skurriles Höhlenleben in seiner Bibliothek von 25.000 Werken. In seinem Kopf treten die gelehrten Schriften miteinander in Dialog. Echte Gespräche mit anderen Menschen versucht er hingegen zu vermeiden. Eines Tages beobachtet er, wie sorgsam seine Haushälterin Therese mit seinen Büchern umgeht, und er beschließt spontan, sie zu heiraten. Doch schon am ersten Abend der Ehe bringt Therese beim Versuch, Kien zu verführen, seine Ordnung mit einer Handbewegung durcheinander. Hat sie mit Absicht den Stapel Bücher von seinem Schlafdiwan gestoßen? Kiens totalitäres Gedankengebäude gerät ins Wanken und sein System beginnt ins Chaos zu stürzen.

Unter dem Eindruck des aufkommenden Nationalsozialismus schrieb Elias Canetti seinen einzigen Roman „Die Blendung“, für den er Jahrzehnte später, 1981, den Nobelpreis erhielt. Der empathielose Peter Kien, die habgierige Therese, ihr brutaler Geliebter Pfaff, der Betrüger Fischerle, sie alle können als Zeitgenoss*innen des gesellschaftlichen Umbruchs in den 1930er-Jahren interpretiert werden. Kiens Geschichte ist aber auch die des heutigen westlichen Kapitalismus, für den wir bereit sind, große Kompromisse einzugehen, um den zerstörerischen Status quo aufrechtzuerhalten. Mit hoher Musikalität, den Mitteln der Groteske und dem einzigartigen Zusammenspiel von Schauspieler*innen und Puppen kreiert der vielfach ausgezeichnete Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan seine Theaterwelten. In seinen Inszenierungen beschäftigt er sich seit vielen Jahren künstlerisch mit der Zeitgeschichte Österreichs und mit totalitären Gesellschaftsstrukturen. Für die Dramatisierung von Canettis Roman konnte der renommierte Schriftsteller und Psychiater Paulus Hochgatterer gewonnen werden.

Inszenierung: Nikolaus Habjan; Bühne: Jakob Brossmann; Kostüme: Denise Heschl; Musik: Kyrre Kvam; Dramaturgie: Thorben Meißner

Mit Tim Breyvogel, Bettina Kerl, Julia Kreusch, Laura Laufenberg, Manuela Linshalm, Tilman Rose

Landestheater NÖ – Großes Haus: letzte Aufführung 13. Jänner 2023.
Zu Gast an der Bühne Baden: 22. & 23. November 2022

Reigen von Arthur Schnitzler

In der Liebe zeigen sich Wahrheiten, die sonst verborgen bleiben. Intime Beziehungen offenbaren nicht nur Gefühle, sondern auch Machtverhältnisse und soziale Grenzen. In Arthur Schnitzlers „Reigen“ begegnen sich die Liebenden nur für die wenigen Minuten vor und nach dem Liebesakt, daraus entsteht ein ganzes Gesellschaftspanorama: Alle Figuren sind zugleich Verführer*innen und Verführte, Spieler*innen und Ausgetrickste. Aber es gelten nicht für alle dieselben Regeln. Dominanzdenken, Narzissmus und der Kampf der Geschlechter überschatten das Liebesgeflüster. In den Momenten der Lust zeigen sich plötzlich menschliche Abgründe, nach der Vereinigung wird das Trennende zelebriert. Und kurz nachdem die eine sich gerade ihre Kleider wieder angezogen hat und der andere dem Wunsch nach Treue Ausdruck verlieh, folgt das Stück einem der Partner*innen zum nächsten Rendezvous

Inszenierung: Franz-Xaver Mayr; Bühne und Kostüme: Korbinian Schmidt; Musik: Luiza Schulz Vazquez; Dramaturgie: Julia Engelmayer, Hans Mrak.

Mit Johanna Sophia Baader, Tim Breyvogel, Marthe Lola Deutschmann, Dorothee Hartinger, Sebastian Wendelin sowie Patricia Falk, Anna Golde, Jonas Graber, Nikolaus Lessky, Riccardo Pallotta, Luisa Schwab, Helena Vogel, Nora Wahl (Studierende der MUK – Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien).

Landestheater NÖ – Großes Haus: letzte Aufführung 17. Februar 2023

Der Talisman

von Johann Nepomuk Nestroy

Willkommen in einer Welt, die ihr Glück mehr vom Schein als vom Sein abhängig macht. Alle Menschen sollen mit gleichen Chancen auf die Welt kommen, doch auf dem Schloss von Cypressenburg herrschen eigene Regeln. Neben den Vorrechten von Geburt und Profession ist vor allem die Haarfarbe entscheidend für das Glück der Menschen. Ganz unten im sozialen Gefüge stehen die Rothaarigen. Während die Gänsemagd Salome Pockerl ihre morgensonnige Haarpracht mit Stolz verteidigt, leidet der ebenfalls rothaarige Titus Feuerfuchs unter der Ausgrenzung. Als ihm ein Zufall zu einer gesellschaftsfähigen Haarfarbe verhilft, packt er sein Schicksal beim Schopf. Es sieht so aus, als stünde dem gesellschaftlichen Aufstieg nichts mehr im Wege ...

Auf dem Zenit seiner Karriere veröffentlichte der Dramatiker und Theaterallrounder Johann Nepomuk Nestroy 1840 sein Meisterwerk „Der Talisman“ voll hinreißender Komik, witzesprühender Dialoge und messerscharfer Kritik an den Verhältnissen seiner Zeit. Das Regie-Duo und Theaterleiter-Pärchen des Wiener Bronski & Grünberg Theaters, Kaja Dymnicki und Alexander Pschill, bekannt für einen rasant-erzählerischen, witzig-klugen Inszenierungsstil, bringt die Komödie mit viel Musik und eigenen Couplets auf die Bühne.

Die Produktion steht auch als Silvestervorstellung für Sie auf dem Spielplan!

Inszenierung und Bühne: Alexander Pschill und Kaja Dymnicki; Kostüme: Lejla Ganic; Musik: Stefan Lasko; Dramaturgie: Julia Engelmayer.

Mit Caroline Baas, Florian Carove, Christian Dolezal, Doris Hindinger, Stefan Lasko, Laura Laufenberg, Boris Popovic, Michael Scherff

Landestheater NÖ – Großes Haus: letzte Aufführung 28. Jänner 2023.

DISNEYS „Der Glöckner von Notre Dame“

Die faszinierende Musicaladaption des berühmten Disney Films erstmals in Wien.

Kraftvolle Inszenierung, unvergessliche Disney Songs für die ganze Familie.

Basierend auf dem gleichnamigen Disney Film und dem berühmten Roman von Victor Hugo schuf der legendäre Musicalkomponist und 8-fache Oscar-,11-fache Grammy-, Emmy Award- und Tony-Award-Preisträger Alan Menken (u.a. SISTER ACT, DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, POCAHONTAS, RAPUNZEL – NEU VERFÖHNT, ALADDIN) gemeinsam mit dem Liedtexter und dreifachen Oscar-, Golden Globe- und Grammy-Award Preisträger Stephen Schwartz (u.a. WICKED, VERWÜNSCHT, PIPPIN, GODSPELL, DER PRINZ VON ÄGYPTEN, SCHIKANEDER in Wien) eine faszinierende Musicaladaption des hochemotionalen Stoffes um den Glöckner „Quasimodo“ und die berühmte Kathedrale von Notre Dame. Diese beeindruckende Musicalfassung mit allen unvergesslichen Songs des Soundtracks besticht nicht nur durch einzigartige Musik und eine sehr emotionale Geschichte, sondern auch durch die aufwändige, effekt- und kraftvolle Inszenierung von US-Regisseur Scott Schwartz. Nach vielen internationalen Produktionen u.a. in den USA, Berlin und Tokio ist das erfolgreiche Stück nun endlich erstmals in Wien auf der Musicalbühne zu erleben.

Eine hochkarätige Besetzung und erstmalig ein zusätzlicher, 24-köpfiger Chor. Neben einem spektakulären Bühnenbild sowie opulentem Orchestersound in großer Besetzung und einfühlsamen Balladen, erwartet das Publikum eine hochkarätige Besetzung: David Jakobs (u.a. DAS WUNDER VON BERN, JEKYLL & HYDE, KU’DAMM 56, ELISABETH), der diesen Sommer beim großen Konzert von ELISABETH vor dem Schloss Schönbrunn schon zum zweiten Mal als „Luigi Lucheni“ auf der Bühne stehen wird und die Rolle des „Quasimodo“ bereits in Berlin verkörperte, wird nun auch in Wien den „Glöckner“ spielen. Für den Part seines Ziehvaters „Erzdiakon Claude Frollo“ kehrt Andreas Lichtenberger (u.a. ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK, DON CAMILLO & PEPPONE, WICKED) zu den Vereinigten Bühnen Wien zurück. „Esmeralda“ wird von Abla Alaoui (u.a. MISS SAIGON, ELISABETH, TANZ VAMPIRE, GÖTHE!) interpretiert. Der schneidige Soldat „Phoebus de Martin“, der ihr Herz erobert, wird von Dominik Hees (u.a. CATS, DON CAMILLO & PEPPONE, KINKY BOOTS) dargestellt. Mathias Schlung (u.a. DER SCHUH DES MANITU, DIE DREISTEN DREI TANZ DER VAMPIRE) wird als „Clopin Trouillefou“ zu sehen sein.

VBW – Ronacher: letzte Aufführung 31. 3. 2023

Rebecca wieder in Wien

Erstklassige Besetzung

Das VBW-Erfolgsmusical REBECCA ist endlich wieder in Wien zu sehen. Intendant Christian Struppeck zeigt den legendären Musicalthriller der Erfolgsautoren Michael Kunze & Sylvester Levay (u.a. ELISABETH, MOZART!) im Raimund Theater.

Die spektakuläre Produktion basiert auf dem weltberühmten Roman von Daphne du Maurier, dessen Verfilmung durch Regie-Legende Alfred Hitchcock ebenfalls große Erfolge feierte. Nach vielen internationalen Stationen mit insgesamt mehr als 2 Millionen Besucher in 12 Ländern und 10 Sprachen und ausverkauften Vorstellungen in Wien, ist die Musical-Version nun endlich auch wieder an ihrem Uraufführungsort zu erleben. Die Original-Inszenierung von US-Star-Regisseurin Francesca Zambello wurde von ihr neu überarbeitet und verspricht einen Musicalabend voller Gänsehautmomente.

Für die romantische Liebesgeschichte auf dem Anwesen Manderley, die sich nach und nach zu einem packenden Thriller entwickelt, präsentieren die VBW eine erstklassige Besetzung voller Publikumslieblinge: Mark Seibert (u.a. ELISABETH, SCHIKANEDER, MOZART!, TANZ DER VAMPIRE, ROBIN HOOD) kehrt für die Rolle des Aristokraten „Maxim de Winter“ im zu den VBW zurück. Seine zweite Frau „Ich“ wird von Nienke Latten (ALADDIN) verkörpert, die in dieser Rolle ihr Wien-Debüt gibt. Auch Willemijn Verkaik (u.a. WICKED, COME FROM AWAY, MAMMA MIA!) steht als unheimliche „Mrs. Danvers“ erstmals bei den VBW auf der Bühne. Die reiche Amerikanerin „Mrs. Van Hopper“ wird von Ana Milva Gomes (u.a. MAMMA MIA!, MOZART!, CATS) dargestellt. „Jack Favell“ ist Boris Pfeifer (u.a. MAMMA MIA!, ROMEO & JULIA), „Beatrice“ / alternierend „Mrs. Danvers“ wird von Annemieke van Dam (u.a. MARY POPPINS, ELISABETH) gespielt. Die Rolle des „Frank Crawley“ übernimmt James Park (u.a. MISS SAIGON, PETER GRIMES, MY FAIR LADY). Aris Sas (u.a. ELISABETH, TANZ DER VAMPIRE, LES MISÉRABLES) ist als „Ben“ zu sehen.

Raimund Theater: letzte Aufführung 25. März 2023

Funny Girl

Musik von Jule Styne, Gesangstexte von Bob Merrill. Buch von Isobel Lennart nach einer Originalvorlage von Miss Lennart. Deutsche Fassung von Heidi Zerning.

Funny Girl ist eine der Aufsteigergeschichten, die die Herzen höherschlagen lässt: Ein „armes hässliches Entchen“ wird ein strahlender Stern am Himmel des Showbusiness.

Isobel Lennart hat den Lebensweg der legendären Broadway-Sängerin Fanny Brice beschrieben, die während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts aus den ärmlichen Verhältnissen der Lower East Side in den Glanz der verschwenderischen Ziegfeld-Revuen aufstieg.

Die Musik schwelgt mit unglaublichem Schwung in der Vaudeville-Vergangenheit, ist temperamentvoll und einfallsreich. Barbra Streisand erhielt einen Oscar für ihre Hauptrolle in der Verfilmung aus dem Jahr 1968, in dem Omar Sharif ihr Filmpartner war.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik; Inszenierung: Isabella Gregor; Ausstattung: Alexia Redl; Choreografie: Sven Niemeyer

Fanny Brice: Johanna Arrouas; Nick Arnstein: Thomas Weissengruber; Mrs. Brice: Shlomit Butbul; Mrs. Strakosh: Kerstin Grotian; Eddie Ryan: Jens Janke; Florenz Ziegfeld, Jr.: Christoph Wagner-Trenkwitz; Emma, Garderobiere: Cornelia Ertl; Tom Keeney: Beppo Binder; John, Inspizient / div. Gäste u.a.: Michael Duregger; Bühnentechniker / Arbeiter / Paul, Oberkellner / Benji / Dienstmann / Bote u.a.: Nicolas Huart; Heckie, Taxifahrer / Bühnenmeister/ Schaffner / Rinaldi / Snub Taylor: Artur Ortens; Jenny (Ziegfeld-Girl) / Bubbles (Keeney-Girl) u.a.: Marjeta Urch; Polly (Keeney-Girl) / Cathy (Ziegfeld-Girl) u.a.: Ilvy Schultschik.

Stadttheater Baden: Premiere 28. Jänner 2023, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 25. März 2023
Einführungsgespräch: 22. 1. 2023, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Carmen

Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy. Musik von Georges Bizet. In deutscher Sprache

Die verführerische selbstbewusste Carmen, die in einer Zigarettenfabrik in Sevilla arbeitet, steht im Mittelpunkt dieser leidenschaftlichen Geschichte. Carmen gewinnt den Sergeant Don José für sich, verliert aber nach und nach das Interesse an ihm und wendet sich dem Stierkämpfer Escamillo zu. In der drückenden Hitze Andalusiens spitzt sich das Drama zwischen Carmen und dem ihr hörigen Don José zu: Wenn er sie nicht haben darf, dann keiner! Carmen, die ihre Freiheitsliebe mit dem Tod bezahlt, ist eine der herausragenden Opernfiguren des Musiktheaters: Aufgrund der mitreißenden „spanischen“ Rhythmen und der vielen eingängigen Melodien wie der „Habanera“ oder des Auftrittsliedes Escamillos, zählt CARMEN bis zum heutigen Tag zu den populärsten Opernwerken.

Nach 76 Jahren erlebt diese packende Geschichte ihre Renaissance am Stadttheater, denn zuletzt wurde CARMEN hier 1947 als Gastspiel präsentiert.

Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung: Michael Lakner; Bühne: Michael Lakner / Gerhard Nemec; Kostüme: Mareile von Stritzky; Choreografie: Anna Vita

Carmen: Natalia Ushakova; Don José, Sergeant: Vincent Schirrmacher; Zuniga, Leutnant: Gezim Berisha; Moralés, Sergeant / Dancairo, Schmuggler: Thomas Zisterer; Escamillo, Stierkämpfer: Reinhard Alessandri; Andres, Sergeant / Remendado, Schmuggler: Beppo Binder; Frasquita, Carmens Freundin: Loes Cools; Mercedes, Carmens Freundin: Domenica Radlmaier; Micaëla, Bauernmädchen: Ivana Zdravkova.

Stadttheater Baden: Premiere 25. Februar 2023, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 31. März 2023
Einführungsgespräch 19. 2. 2023, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Primavera

Ballettabend in zwei Teilen von Can Arslan und Anna Vita. Dieser Ballettabend ist zwei großen Musikstücken und Lebensthemen gewidmet.

LUNAR
Der Mond, das uralte Symbol des Weiblichen, vermittelt zwischen Geist (Sonne) und Körper (Erde).
Wenn wir ganz werden wollen, müssen wir die Kräfte der männlichen und weiblichen Energien, die im Universum spielen, ins Gleichgewicht bringen und können dann unser Leben gut und weise leben.

LE SACRE DU PRINTEMPS
Im zweiten Teil des Abends erklingt Igor Strawinskys epochale Ballettmusik „Le sacre du printemps“. Dieses Werk gilt aufgrund seiner außergewöhnlichen rhythmischen Klangstrukturen als ein Schlüsselwerk der Musik des 20. Jahrhunderts. Die Uraufführung 1913 ging als einer der größten Theaterskandale in die Geschichte ein.
In Anna Vitas Version geht es um den Wunsch, ewig jung zu bleiben, die Kraft des Frühlings einfangen zu wollen.

LUNAR – Musik: „Nocturnes“ von Claude Debussy Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik, Choreografie: Can Arslan, Orchester und Ballett der Bühne Baden.

LE SACRE DU PRINTEMPS – Musik: „Le sacre du printemps“ von Igor Strawinsky, Choreografie: Anna Vita, Ballett der Bühne Baden

Stadttheater Baden: Premiere: 16. März 2023, 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen: 26. März 2023, 15.00 Uhr

Don Quijote von Miguel de Cervantes Saavedra

Eine Koproduktion mit den Vereinigten Bühnen Bozen, Italien und Panevėžio teatras „Menas“, Litauen.

Alle Macht der Fantasie! Don Alonso, ein durchschnittlicher Edelmann aus La Mancha, beschließt eines Tages, als fahrender Ritter in die Welt zu ziehen. Inspiriert durch die Lektüre von Ritterromanen nennt er sich fortan Don Quijote und übernimmt die Rolle des Kämpfers gegen das Böse und streitet für ein neues „Goldenes Zeitalter“. Gemeinsam mit seinem Knappen Sancho Panza sucht er das Abenteuer. Doch statt Heldentaten zu vollbringen, erleiden die beiden oft schmachvolle Niederlagen. In ihrer Vorstellung hingegen sind sie unbesiegbar, sie kämpfen gegen Zauberer, Dämonen und Ungeheuer. In der Realität sind ihre Gegner aber nicht die Riesen aus ihrer Fantasie, sondern normale spanische Windmühlen, die mit ihren Flügeln zurückschlagen.

Miguel de Cervantes Saavedra, selbst ein wilder Abenteurer, beginnt im Jahre 1605 den ersten Teil des Romans im Gefängnis zu schreiben. Bis heute ziehen uns die Abenteuer vom „Ritter von der traurigen Gestalt“ in ihren Bann. „Don Quijote“ ist eine Ikone der spanischen Literatur, ein Mythos der Abenteuerlust und Weltaneignung für alle Träumer*innen und Fantast*innen. Der junge Regisseur Nikolas Darnstädt entwickelt in seinen Arbeiten überraschende Bilderwelten, die in ihrer ästhetischen Überhöhung faszinieren. In seiner Theaterfassung stellt er die Kraft der Ideen, der Kreativität und der Fantasie gegen die Realität und ihre gesellschaftlichen Normen. Für die Inszenierung von „Don Quijote“ arbeitet er mit einem europäischen Ensemble aus Italien, Litauen und Österreich und in verschiedenen Sprachen.

Inszenierung: Nikolas Darnstädt; Bühne und Kostüme: Kollektiv CIAO NOW; Musik und Sounddesign: Lukas Darnstädt; Dramaturgie: Thorben Meißner

Mit Christoph Kail, Bettina Kerl, Sarah Merler, Lennart Preining u.a.

Landestheater NÖ – Theaterwerkstatt: Premiere 17. März 2023; letzte Aufführung 31. Mai 2023

Pygmalion

Von George Bernard Shaw

Eliza Doolittle arbeitet als Blumenverkäuferin auf dem Markt. Mit losem Mundwerk und proletarischem Selbstbewusstsein ausgestattet, trifft sie auf den Phonetikprofessor Higgins. In seiner Profession erkennt sie die Chance zum gesellschaftlichen Aufstieg und bittet ihn um Sprechunterricht. Nach erstem Zögern beschließt Higgins, an Eliza ein Exempel zu statuieren. Er wettet mit seinem Kollegen Pickering, aus dem „Blumenmädchen“ eine Dame der Gesellschaft machen zu können. Voll Eifer nimmt er Eliza bei sich auf und beginnt, sie nach seinen Vorstellungen zu einem perfekt integrierten Wesen der Upper Class zu formen.

Aus heutiger Sicht liest sich „Pygmalion“ als Manifestierung des Diktums von Simone de Beauvoir, dass man nicht als Frau zur Welt kommt, sondern dazu gemacht wird, wobei das Stück die Geschlechterfrage mit Fragen von Klassenbewusstsein verbindet. Dieses „Gemacht werden“ ist auch Kern des dem Stück zugrunde liegenden Mythos aus Ovids „Metamorphosen“: Ein Künstler schafft aus Marmor die Statue einer Frau, der er verfällt, und die von der Göttin Venus zum Leben erweckt wird. George Bernard Shaws Parabel über sexistische Erwartungen an Frauen und über die Verachtung der oberen für die unteren Klassen wurde 1913 im Wiener Burgtheater uraufgeführt. Popkulturell verewigt und um eine Liebesgeschichte ergänzt, wird das Stück in den 1950er-Jahren durch das Musical „My Fair Lady“ neu erzählt.

Inszenierung: Ruth Brauer-Kvam; Bühne und Kostüme: Monika Rovan; Musik: Kyrre Kvam; Dramaturgie: Julia Engelmayer

Mit Tobias Artner, Caroline Baas, Tim Breyvogel, Marthe Lola Deutschmann, Julia Kreusch, Kyrre Kvam, Laura Laufenberg, Michael Scherff

Landestheater NÖ – Großes Haus: Premiere 25. März 2023, 19:30 Uhr; letzte Aufführung 31. Mai 2023
Zu Gast an der Bühne Baden: 30. August 2023

Ein neues Stück

Ausgezeichnet und gefördert durch das Peter-Turrini-Dramatiker Stipendium des Landes Niederösterreich. URAUFFÜHRUNG

Seit 2012 vergibt das Land Niederösterreich in Zusammenarbeit mit dem Landestheater Niederösterreich biennal ein Arbeitsstipendium zur Förderung der zeitgenössischen Dramatik. Schirmherr und Namensgeber des Preises ist Peter Turrini, der zu den wichtigsten österreichischen Theaterautoren der Gegenwart zählt.

Erstmals wurden für das Stipendium 2022/23 neben deutschsprachigen Dramatiker auch internationale Autorinnen und Autoren nominiert. Unsere Kooperationspartner – DRAMA FORUM der uniT Graz und Drama Panorama Berlin – haben drei Autor und ein Kollektiv für den Preis empfohlen: Emanuele Giorgetti und Eliana Rotella und ihr Stück „Rhizome“ (Italien), Thyl Hanscho und sein Stück „Das Pfeifen von Wastéšowó“, Alexandra Koch und ihr Stück „oder der stillste Tag“ sowie Michaela Zakuťanská und ihr Stück „Alter“ (Slowakei).

Die jungen, aufstrebenden Regisseure Ebru Tartιcι Borchers, Rachel Müller, Lorenz Nolting und Sebastian Schimböck erarbeiten für das Stücke-Fest eine szenische Skizze der Theatertexte und eine Fach-Jury entscheidet über die Vergabe des Stipendiums. Das neue Stück wird in den folgenden Monaten fertiggestellt werden und von dem Regiepartner oder der Regiepartnerin im Mai 2023 in der Theaterwerkstatt uraufgeführt.

Mit Tobias Artner, Caroline Baas, Sven Kaschte u.a.

Landestheater NÖ – Theaterwerkstatt: Premiere 6. Mai 2023, 19:30 Uhr, letzte Aufführung 10. Juni 2023.

Am Beispiel der Kohlrabi – Wie können wir die Erde reparieren?

In Kooperation mit den zivilgesellschaftlichen Vereinen und engagierten Menschen Niederösterreichs. BÜRGER*INNENTHEATER. URAUFFÜHRUNG

Was würde passieren, wenn wir uns auf eine Zeitreise begeben und 200 Jahre in die Zukunft auf einen anderen Planeten reisen könnten? Wie würden wir auf unsere heutige Welt zurückschauen? Es wäre in etwa so, als würden wir von heute aus auf die Zeit des 19. Jahrhunderts blicken, als es weder Autos noch Flugzeuge gab und die Impfung gegen Tetanus noch nicht erfunden war. Trotzdem wurden schon zu Beginn der Industrialisierung die Mechanismen geschaffen, die zur Ausbeutung von Mensch und Natur führten. Werden die zukünftigen Generationen unser Verhalten als rückschrittlich und rücksichtslos gegen unsere Ressourcen verurteilen? Zahlreiche Protestbewegungen, bestehend aus Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft, setzen sich für ein neues Verhältnis zu unserer Natur ein. Neben globalem Denken entsteht zeitgleich lokales Handeln. Das Theaterstück „Am Beispiel der Kohlrabi“ zeigt das Dilemma auf, dass wir heute kaum mehr ein Produkt konsumieren können, ohne dass es auch in größeren weltpolitischen Zusammenhängen entsteht, denn selbst der Samen eines lokalen, niederösterreichischen Kohlrabis wird in China produziert.

Inspiriert von Science-Fiction und utopischen Erzählungen, aber auch auf der Grundlage von Recherchen über lokales Engagement in Niederösterreich entsteht ein kaleidoskopartiges Stück mit dem Bürger*innentheater über die Rettung unseres Planeten, den einzigen Lebensraum, den wir haben.

Inszenierung: Nehle Dick

Landestheater NÖ – Theaterwerkstatt: Premiere 12. Mai 2023, 19:30 Uhr, letzte Aufführung 6. Juni 2023.

Der Graf von Luxemburg

Operette in 3 Akten von A. M. Willner und Robert Bodanzky. Musik von Franz Lehár.

René Graf von Luxemburg, ein verarmter Adeliger, hat sein gesamtes Vermögen verspielt. Da kommt ein zwar unmoralisches, aber umso lukrativeres Angebot gerade recht: Damit Fürst Basil Basilowitsch eine nicht ganz standesgemäße Sängerin namens Angèle Didier heiraten kann, soll René eine Scheinehe mit besagter Dame eingehen, um ihr zum notwendigen Adelstitel zu verhelfen – natürlich gegen ein dementsprechend angemessenes Entgelt und unter der Bedingung, Angèle nie kennenlernen zu dürfen. Gesagt, getan: Die Ehe wird geschlossen, ohne dass Angèle und René sich sehen.

Zu guter Letzt sind es genau die zwei, welche nicht wissen, dass sie miteinander verheiratet sind, die einander durch Zufall persönlich kennen und lieben lernen.

Pariser Flair und Operettenglück: Mit „Bist du’s, lachendes Glück, das jetzt vorüberschwebt?“, „Mädel klein, Mädel fein“ oder „Sie geht links, er geht rechts“, schrieb Lehár – dessen Todestag sich 2023 zum 75. Mal jährt, eine der zündendsten Operetten der goldenen Epoche.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik; Inszenierung: Thomas Smolej; Bühne: Marcus Ganser; Kostüme: Ágnes Hamvas; Choreografie: Anna Vita.

René Graf von Luxemburg: Iurie Ciobanu; Angèle Didier, Sängerin: Sieglinde Feldhofer; Fürst Basil Basilowitsch: Roman Frankl; Gräfin Stasa Kokozowa: Marika Lichter; Armand Brissard, Maler: Thomas Zisterer; Juliette Vermont: Claudia Goebl; Sergei Mentschikoff, Notar: Beppo Binder.

Sommerarena Baden: Premiere 6. Juni 2023, 19.00 Uhr; letzte Vorstellung 20. August 2023
Einführungsgespräch 11. 6. 2023, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Cabaret

Buch von Joe Masteroff nach dem Stück „Ich bin eine Kamera“ von John van Druten und Erzählungen von Christopher Isherwood. Gesangstexte von Fred Ebb. Musik von John Kander. Deutsch von Robert Gilbert.

In der reduzierten Orchesterfassung von Chris Walkers Originalproduktion am Broadway unter Leitung von Harold Prince.

Berlin, Anfang der 1930er Jahre: Cliff Bradshaw, ein junger amerikanischer Schriftsteller, reist nach Berlin, um dort einen Roman zu schreiben. Im Kit-Kat-Klub lernt er die Sängerin Sally Bowles kennen. Sie verlieben sich ineinander und könnten so glücklich sein, würde nicht der heraufziehende Nationalsozialismus alle Zukunftshoffnungen zunichtemachen…

„Willkommen! Bienvenue! Welcome!“ – die vom Ragtime und frühen Jazz inspirierte Musik Kanders sowie die durch Masteroff eingefügten revueartigen Nummern im Kit-Kat-Club, die die Handlung einrahmen, bilden eine Reminiszenz an die Musicals der 1920er Jahre. Der Musicalklassiker wurde 1966 am Broadway uraufgeführt. Die Verfilmung von 1972 mit Liza Minelli in der Rolle der Sally Bowles wurde mit acht Oscars prämiert.

Musikalische Leitung: Andjelko Igrec; Inszenierung: Leonard Prinsloo; Bühne: Alexandra Burgstaller; Kostüme: Mareile von Stritzky; Choreografie: Christina Comtesse.

Master of Ceremonies, Conférencier: Drew Sarich; Sally Bowles: Ann Mandrella; Herr Schultz: René Rumpold; Fräulein Schneider: Maya Hakvoort; Cliff: Alexander Donesch; Fräulein Kost: Iva Schell; Ernst Ludwig: Jan Walter.

Stadttheater Baden: Premiere 7. Juli 2023, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 25. August 2023
Einführungsgespräch 1. 7. 2023, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Frühjahrsparade

Operette in zwei Teilen von Ernst Marischka und Hugo Wiener (nach einer Idee von Gustav Holm). Gesangstexte von Ernst Marischka, Hugo Wiener, Robert Gilbert, Wilhelm Sterk. Musik von Robert Stolz.

Wiener, Robert Gilbert, Wilhelm Sterk. Musik von Robert Stolz.

Der Deutschmeisterkorporal Willi hat einen Marsch mit dem Titel „Frühjahrsparade“ komponiert. Durch vielerlei Verwicklungen ergeht ein Aufführungsverbot. Der Marsch darf nicht gespielt werden, es sei denn, auf Anordnung des Kaisers…

Der jungen Marika gelingt es mit Hilfe eines kleinen Tricks, den Kaiser umzustimmen, der Marsch wird bei der Frühjahrsparade gespielt und ist der große Erfolg der Veranstaltung.

1963 entstand die Bühnenfassung des bereits dreimal verfilmten Stoffes. Die wohl bekannteste Leinwand-Version des Sujets ist der Film DIE DEUTSCHMEISTER mit Romy Schneider, Magda Schneider, Hans Moser und Paul Hörbiger.

Die Erfolgsschlager des Stückes: „Wien wird schön erst bei Nacht“, „Singend, klingend, ruft uns das Glück“ oder „Im Frühling, im Prater, in Grinzing, in Wien“.

Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung: Michael Lakner; Bühne: Erich Uiberlacker; Kostüme: Friederike Friedrich; Choreografie: Anna Vita.

Hansi Gruber, Sängerin: Miriam Portmann; Marika, ihre Nichte: Verena Barth-Jurca; Willi Sedlmaier, Korporal: Ricardo Frenzel Baudisch; Gustl von Laudegg, Oberleutnant: Clemens Kerschbaumer; Therese Hübner, Bäckermeisterin: Angelika Niedetzky; Fritz, Bäckerlehrling: Jonas Peter Zeiler; Hofrat Neuwirth: Oliver Baier; von Laudegg, Oberhofmeister: Roman Frankl; Klothilde von Laudegg, seine Gattin: Gerald Pichowetz; Swoboda, Friseur / Ketterl, Kammerdiener: Beppo Binder; Der Kaiser: N.N.

Sommerarena Baden: Premiere 30. Juli 2023, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 27. August 2023
Einführungsgespräch: 23. 7. 2023, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Winterspielplan der Bühne Baden

Stadttheater

  1. NEUN
    Premiere: 22. Okt. 2022
    Letzte Vorstellung: 26. 11. 22
  2. Robin Hood
    Premiere: 19. Nov. 2022
    Letzte Vorstellung: 29. 12. 22
  3. Der Nussknacker
    Premire: 5. Nov. 2022
    Letzte Vorstellung: 21. 12. 22
  4. Die Fledermaus
    Premiere: 17. Dez. 2022
    Letzte Vorstellung: 3. 2. 23
  5. Der Nussknacker
    Premire: 17. Dezember 2021
    Weitere Vorstellungen: 30. Dez. 21 & 2. Jänner 22
  6. Funny Girl
    Premiere: 28. Jänner 2023
    Letzte Vorstellung: 25. 3. 23
  7. Carmen
    Premiere: 25. Feber 2023
    Letzte Vorstellung: 31. 3. 23
  8. Primavera
    Premiere: 16. März 2023
    Weitere Vorstellung: 26. 3. 2023

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Bühne Baden: Spielzeitmotto 2022/23

Spielzeitmotto 2022/23

Landestheater Niederösterreich Spielzeit 2022/23

Mitgliederversammlung der Kulturszene Kottingbrunn 2022