Frankenstein

Nach Mary Shelley, von Dominic Oley. Uraufführung!

Bei ihrem Sommeraufenthalt am Genfer See diskutierte eine Gruppe von Schriftsteller und Schriftstellerinnen und Freunden oft über philosophische Hauptfragen, über die Ursprünge des Lebens und, ob es je möglich werden würde, ihnen auf den Grund zu kommen. Der berühmteste unter ihnen war der Dichter Lord Byron, die jüngste war die 19-jährige Mary Shelley. In diesem Sommer 1816 war es unruhig in der Welt. Im Vorjahr war ein indonesischer Vulkan ausgebrochen und die daraus resultierende Klimakatastrophe war so mächtig, dass sie sogar das Wetter in Genf verdarb. Bei Regen und Gewitter musste die Reisegruppe mitten im Sommer den Kamin anzünden und dort ihre abendlichen Runden vor dem Feuer fortsetzen. Sie begannen, sich selbst erfundene Gespenstergeschichten erzählen.
Mary Shelley berichtet, wie sie bei diesen langen Kamingesprächen am Genfer See zusammensaßen und wie sie eines Abends mit der Idee, eine Gespenstergeschichte zu schreiben, ins Bett ging. Entstanden ist, in der Tradition alter englischer Gruselromane, eine meisterhafte Schauergeschichte. Sie erzählt aus dem Leben des Naturforschers Victor Frankenstein, der das „Elixier des Lebens“ findet. Er schafft ein künstliches Wesen und erweckt es zum Leben. Dabei hat er aber nicht bedacht, dass sein Geschöpf auch Gefühle hat. Es sehnt sich nach nichts mehr als nach einer Partnerin ...

Inszenierung Dominic Oley
Besetzung: Tobias Artner, Josephine Bloéb, Cathrine Dumont, Othmar Schratt.

Landestheater NÖ, Theaterwerkstatt: letzte Vorstellung 11. 6. 2019

Der Vogelhändler

Operette von Moritz West und Ludwig Held Musik von Carl Zeller.

Die Liebe zwischen der Postbotin Christel und dem Tiroler Vogelhändler Adam wird in Verwicklungen und Komplikationen am Hof des regierenden Fürsten auf die Probe gestellt. Im ständeübergreifenden Verwirrspiel lösen sich am Ende aber alle Herzensangelegenheiten in Wohlgefallen auf. Nicht nur Christel und Adam liegen sich in den Armen, sondern auch der kurfürstliche Wald- und Wildmeister Baron Weps und Baronin Adelaide, die Hofdame der Kurfürstin Marie.

Zu den unterhaltsamen Intrigen passt Zellers melodienreiche Musik – darunter die bekannten Nummern „Ich bin die Christel von der Post“, „Wie mein Ahnl zwanzig Jahr’“, „Mir scheint ich kenn’ dich, spröde Fee“, „Ich bin der Prodekan“ und „Schenkt man sich Rosen in Tirol“.

Der außerordentliche Erfolg des Vogelhändlers – er gehört zu den meistgespielten Operetten im Repertoire deutschsprachiger Theater – beruht auch auf der idyllischen Szenerie der Geschichte und der großartigen Bühnenwirksamkeit des Librettos.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik, Inszenierung: Christa Ertl, Bühne: Christof Lerchenmüller, Kostüme: Alexia Redl, Choreografie: Michael Kropf.

Besetzung: Adam – Clemens Kerschbaumer; Christel, Postbotin – Ilia Staple; Kurfürstin Marie – Regina Riel; Baronin Adelaide, Hofdame der Kurfürstin – Verena Scheitz; Graf Stanislaus – Matjaž Stopinšek; Baron Weps – Sébastien Soulès; Schneck, Dorfschulze – Franz Födinger; Professor Würmchen – Artur Ortens; Professor Süffle – Beppo Binder.

Sommerarena Baden: Premiere 22. Juni 2019, 19.00 Uhr, letzte Vorstellung 25. August 2019
Einführungsgespräch: 16. Juni 2019, 11.00 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Eine blassblaue Frauenschrift

Von Franz Werfel. Neue Bühnenfassung von Nicolaus Hagg

In blassblauer Frauenschrift ist der Brief geschrieben, der das Leben des erfolgreichen Sektionschefs Leonidas auf den Kopf stellt. Die Handlung spielt in Wien 1936, da hat man sich nach gewissen Kriterien zu richten, wenn man seine Position nicht riskieren will! Da wird es peinlich, wenn nach achtzehn Jahren die Geliebte von einst mit einer Bitte kommt – für einen jüdischen Schüler, der in Deutschland keinen Studienplatz mehr bekommt.

Ist der junge Mann mein Sohn? muss sich Leonidas fragen – und seine Vergangenheit lebt wieder auf. Eine Zeit, in der er für wenige Wochen beruflich getrennt war von seiner schönen, reichen Ehefrau, Amelie Paradini. Unerwartet begegnete er damals einem Mädchen aus seiner Studentenzeit und fand in ihr – für die Dauer von sechs Wochen – die Liebe seines Lebens. Doch aus purem Opportunismus verließ er damals Vera Wormser, nachdem er ihr falsche Vorspiegelungen über ein gemeinsames Leben gemacht hatte. Leonidas war gewillt, dieses „Abenteuer“ zu vergessen und seine aufsteigende Karriere an der Seite seiner Frau weiter zu verfolgen.

Mit dem Brief Vera Wormsers holt ihn sein Schicksal ein. Seine Lebenslüge könnte entdeckt werden.

Besetzung: Leonidas, Sektionschef – Joseph Lorenz, Amelie, seine Frau – Fanny Stavjanik, Vera Wormser, Philosophin – Stefanie Dvorak, Vinzenz Spittelberger, Minister – Peter Matic, Hofrat Skutecky – Peter Moucka, Paul Paradini, Amelies Bruder – Alexander Rossi.

Regie: Julian Pölsler, Bühne: Peter Loidolt, Kostüme: Erika Navas, Licht: John Lloyd Davies.

Theater Reichenau – Großer Saal: Premiere Montag, 1. Juli 2019, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 3. August 2019

Ein Monat auf dem Lande

Eine amüsante Sommerkomödie in fünf Akten von Iwan Turgenjew

Der Sommer ist am schönsten auf dem Lande! So war es auch im zaristischen Russland – insbesondere für jene, die ein Landgut besaßen, wie die reiche Familie Islajew. Hier arbeitet aber nur der Gutsherr selbst mit seinen Bauern, der Rest der Familie vertreibt sich die Zeit mit Kartenspiel, amourösen Anspielungen und kleinen Intrigen.

Das Eintreffen des Studenten Beljajew, der den zehnjährigen Sohn des Hausherrn unterrichten soll, bringt auf einmal aufregendes Leben und zarte Liebesgefühle in die weibliche Gesellschaft. Obwohl er nur „ein ungehobelter, junger Mann von gesunder Denkart“ ist, kann er sogar Islajews Ehefrau bezaubern, sodass ihre Empfindungen in Konkurrenz mit denen der jungen Mädchen im Haus geraten. Was bleibt da noch an Aufmerksamkeit für Nataljas eleganten, klugen Hausfreund Rakitin, der sie seit Jahren anbetet?

Die feinen, humorvollen Elemente des Stücks zeigen sich, wenn Natalja geschickt ihre Nebenbuhlerinnen aussticht, wenn sie die Pflegetochter an den reichen, dummen Nachbarn verkuppelt, den Arzt seine intriganten Fäden spinnen lässt und den ahnungslosen Ehemann wie auch den schöngeistigen Rakitin, auf Distanz hält.

Besetzung: Arkadij S. Islajew, Gutsbesitzer –  Dirk Nocker, Natalja Petrowna, seine Frau    – Julia Stemberger, Kolja, beider Sohn – Valentin Hagg, Werotschka, Pflegetochter      – Maria Schuchter, Anna S. Islajewa, Islajews Mutter – Elisabeth Augustin, Jelisaweta B., Gesellschafterin – Chris Pichler, Michail A. Rakitin, Freund des Hauses – Günter Franzmeier, Alexej N. Beljajew, Student – Tobias Reinthaller, Afanasij I. Bolschintzow, Nachbar – Nicolaus Hagg, Ignatij I. Schpigelskij, Arzt – David Oberkogler, Schaaf, Hauslehrer – Philipp Stix, Matwej, Diener – Aliosha Biz, Katja, Hausmädchen    – Louise Knof.

Regie: Hermann Beil, Bühne: Peter Loidolt, Kostüme: Erika Navas, Licht: John Lloyd Davies, Geige: Aliosha Biz

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere Dienstag, 2. Juli 2019, 19:30 Uhr; letzte Vorstellung 2. August 2019

Der Ruf des Lebens

Schauspiel in drei Akten von Arthur Schnitzler 1905 in Reichenau geschrieben!

Mit dem „Ruf des Lebens“ erleben wir einmal einen anderen Schnitzler. Voll Energie und Überraschungen, mit denen man nicht gerechnet hat!

Für die 26-jährige Titelheldin, Marie, dringt der Wunsch nach einer leidenschaftlich erfüllten Liebe – dieser Ruf des Lebens – mitten hinein in ein freudloses Dasein am Krankenbett des alten Vaters, der trotz seiner Gebrechlichkeit wie ein böser Tyrann den bescheidenen Haushalt beherrscht.

Da nützt es nichts, dass ein Bewerber ihr ein friedliches, ruhiges Glück verspricht! Marie hat in einer durchtanzten Ballnacht bei einem jungen Offizier eine Ahnung von einem anderen Glück erfahren, nach dem jetzt ihre Sehnsucht strebt. Doch dieser Max, Leutnant bei den „Blauen Kürassieren“, hat sich mit seinen Kameraden verschworen, in den sicheren Tod zu ziehen – um eine alte Schuld des Regiments zu sühnen. Auch an ihn geht der „Ruf des Lebens“ – die Versuchung, von dem sinnlosen Heldenmut abzulassen und sein Leben auf ein neues Glück aufzubauen. Die Hindernisse, die sich den jungen Leuten dabei in den Weg stellen, sind so groß, dass sie in Mord, Schuld und Tod getrieben werden. Doch wer diese Erschütterungen überlebt, muss weiterleben und neue Hoffnung finden…

Sprachlich neu gefasst und gekürzt, fesselt dieses wenig bekannte Schnitzler-Stück wie eine Kriminalgeschichte. Spannend und aufregend!

Besetzung: Der alte Moser – Toni Slama, Marie, seine Tochter – Johanna Prosl, Frau Richter – Gabriele Schuchter, Katharina, ihre Tochter – Alina Fritsch, Der Forstadjunkt – Dominik Raneburger, Der Oberst – Thomas Kamper, Irene, seine Frau – Emese Fay, Dr. Schindler, Arzt – Sascha O. Weis, Max Albrecht, junge Offiziere – David Jakob / René Peckl.

Regie: Helmut Wiesner, Bühne: Peter Loidolt, Kostüme: Erika Navas, Licht: Lukas Kaltenbäck; Neue Spielfassung: Renate Loidolt

Theater Reichenau – Großer Saal: Premiere Mittwoch, 3. Juli 2019, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 4. August 2019

Die Schönen und Verdammten

„The Beautiful and Damned“ von Scott Fitzgerald – Romanbearbeitung: Nicolaus Hagg

Die Geschichte einer Clique von Harvard-Boys, schönen Mädchen und reichen Eltern – und einem übermächtig dominierenden Großvater gerät zu einem trefflichen Portrait des „Jazz-Zeitalters“, der „Roaring Twenties“ in den USA.

Anthony Patch ist durch die Millionen seines Großvaters der begehrteste Junggeselle von New York. Doch ganz im Gegensatz zu den strengen Moralvorstellungen des alten Patch, hat Anthony keinen Ehrgeiz, sich durch regelmäßige Arbeit das Ansehen eines wertvollen Mitglieds der Gesellschaft zu geben. Durch seine Freunde wird ihm Gloria zugeführt, das begehrteste und schönste Mädchen der Stadt. Die beiden werden ein Paar und führen ein exzessives Leben. Alkohol im Übermaß, Partys, schöne Appartements, Pelze und Schmuck – bis die Reserven zur Neige gehen.

Will der Großvater nicht endlich sterben und sein Erbe dem einzigen Enkel überlassen?  Nein, er vererbt sein Vermögen seinem servilen Sekretär Mr. Shuttleworth. Anthony und Gloria erleben die harte Verwandlung von den Schönen zu den Verdammten. Ob ihnen Einsprüche und Prozesse doch noch zu dem reichen Erbe verhelfen?

Besetzung: Anthony Patch – Daniel Jesch, Gloria – Wanda Worch, Adam Patch, Anthonys Großvater – Rainer Friedrichsen, Shuttleworth, sein Diener – Gerhard Roiss, Maury & Dick, Anthonys Freunde – Tobias Voigt / Claudius von Stolzmann, Geraldine, Anthonys Geliebte – Nanette Waidmann, Mrs. Gilbert, Glorias Mutter – Cornelia Lippert, Muriel, Glorias Freundin – Johanna Arrouas, Mr. Bloeckman – Christoph Zadra.

Regie: Michael Gampe, Bühne: Peter Loidolt, Kostüme: Erika Navas, Licht: Lukas Kaltenbäck, Musik: Henry Carradine.

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere Donnerstag 4. Juli 2019, 19.30 Uhr, letzte Aufführung 3. August 2019.

Mario und der Zauberer

Literatur in Szene: Novelle von Thomas Mann. Idee, Fassung, Gestaltung: Renate Loidolt

Dieses Stück zählt zu den bekanntesten Novellen Thomas Manns. 1994 verfilmt, auch als Theaterstück dramatisiert, kommt die Erzählung in Reichenau im Rahmen von „Literatur in Szene“ in einer neuen Form auf die Bühne.

Eine deutsche Familie im italienischen Ferienort Torre di Venere erlebt Ende der 1920-er Jahre, dass sie als ausländische Gäste nicht mehr so willkommen sind wie früher. Warum?  Soll man abreisen?   Nein!

Denn die Ankündigung eines Zauberers, der seine Vorstellung im Ferienort geben wird, macht neugierig. Der ganze Ort ist auf den Beinen, diesen geheimnisvollen Magier zu erleben – auch der schüchterne Kellner Mario will mit seinen Freunden dabei sein. Cavaliere Cipolla, wie er auf den Plakaten genannt wird, ist aber nicht der harmlose Zauberer und Taschenspieler, sondern vielmehr ein Hypnotiseur, der ausgewählte Personen aus dem Publikum veranlasst, Dinge zu tun, die ihrem Schamgefühl und ihrem Willen widersprechen. Als er sein Spiel mit Mario auf die Spitze treibt, führt das zu einem höchst fatalen Ende.

Und doch ist es ein befreiendes Ende, denn das Böse ist besiegt.

Besetzung: Der Erzähler – André Pohl, Seine Frau – Elisa Seydel, Zauberer Cipolla – Marcello de Nardo, Mario – Tobias Reinthaller, Giovanotto – Philipp Stix. Musik: Helmut und Maria Stippich

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere Samstag 6. Juli 2019, 11.00 Uhr; letzte Vorstellung 4. August 2019; Dauer: 90 Minuten, Keine Pause

Everyman (Jedermann)

Rock-Oper von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und Johannes Reitmeier. Jedermanns Leben rockt mit Buhlschaft, Tod und guten Werken

Der Jedermann (Everyman) genießt das Leben in vollen Zügen: Geld, Güter, Geliebte so viel er will. Er kennt weder Moral noch Maß. Niemals ist er einem Schuldner gnädig, nie hilft er den Bedürftigen. Der Glaube, zu dem ihn seine Mutter ermahnt, kümmert ihn nicht. Als Gott Jedermann zur Rechenschaft ziehen will und ihm den Tod schickt, kann Jedermann einen Aufschub der Sterbefrist aushandeln, denn niemand will ihn auf seiner letzten Reise begleiten. Eine gebrechliche Frau stellt sich ihm als seine guten Taten vor. Bisher immer vernachlässigt, ist sie schwach und Jedermann erkennt, dass er sein Leben ändern muss …

Der Jedermann-Stoff ist vor allem durch das gleichnamige Schauspiel von Hugo von Hofmannsthal und die jährlichen Aufführungen der Salzburger Festspiele berühmt. Es bezieht sich auf das altenglische Moralstück „Everyman“ und dieses ist für Andy Kuntz und seiner Progressiv-Rock Band „Vanden Plas“ die Vorlage für ihre opulente Rockoper. Virtuose E-Gitarren und rasantes Schlagwerk bilden das energiegeladene Fundament, das alle mitreist und auch Platz für berührende Balladen lässt. Die Bühnenshow wurde bereits mehrfach erfolgreich gespielt und kommt nun in einer neuen Inszenierung erstmals nach Pforzheim. 

Besetzung: Everyman – Chris Murray, Death – Andy Kuntz, God – Solistin Kinderchor, Devil – Philipp Werner, Paramour/Goods – Lilian Huynen, Mother/Good Deeds – Lisa Wedekind, Cousin/Confession – Dennis Marr / Ingo Wagner, Fellowship – Ingo Wagner, indred/Angel – Anna Gütter /Natasha Sallès, Steward – Brian Garner, 3 Cashgirls/Maids/Soulguardians – Manuela Wagner und Helena Steiner, Anna Gütter/Natasha Sallès.

Chor des Theaters Pforzheim; Extrachor und Kinderchor des Theaters Pforzheim; Badische Philharmonie Pforzheim; Ballett Theater Pforzheim. Vanden Plas – Günter Werno (Klavier/Keyboards), Stephan Lill (Gitarre), Torsten Reichert (Bass), Andreas Lill (Schlagzeug).
Regie – Philipp Moschitz; Musikalische Leitung – Philipp Haag; Bühne und Kostüme – Matthias Engelmann; Choreografie – Sven Niemeyer; Chorleitung – Alexandros Diamantis; Dramaturgie – Annika Hertwig.

Theater Pforzheim (https://www.theater-pforzheim.de/): letzte Aufführung 11. Juli 2019

Oper im Steinbruch 2019

Die Zauberflöte

Am 10. Juli 2019 wird die Oper dorthin zurückkehren, wo sie ihren angestammten, ihren wahrhaft wunderbaren Platz hat: Die schroffe Felslandschaft des Steinbruchs St. Margarethen wird die atemberaubende und märchenhafte Kulisse für Mozarts Parabel auf die Liebe und Vernunft bieten. Hier werden Tamino und Papageno die Liebe suchen und Pamina und Papagena finden, und es wird am Ende die Kraft der Aufklärung und Vernunft über die dunklen Mächte siegen.

Auch über 200 Jahre nach seiner Uraufführung in Wien fasziniert Mozarts Meisterwerk Jung und Alt, lässt Zuschauer nachdenken, mitfiebern und in einem unbeschreiblichen Reichtum an Melodien schwelgen. Volkstheater wollte „Die Zauberflöte“ stets sein, im besten und wahrsten Sinn des Wortes. Echtes Volksgut sind mittlerweile viele musikalische Hauptthemen geworden: Papagenos Vogelfängerlied, Taminos verträumt-innige Betrachtung des „bezaubernd schönen Bildnisses“ oder Paminas verschattet melancholisches „Ach, ich fühl's“. Vor allem die virtuosen Koloraturarien der Königin der Nacht reißen das Publikum damals wie heute zu Beifallsstürmen hin, und für manch eingefleischten Opernfan sind sie die frühesten Erinnerungen an die leidenschaftliche Begeisterung, die die Oper auszulösen vermag.

Karl Wessely, Geschäftsführer der Arenaria: „Die Wiederaufnahme der Oper im Steinbruch ist der Auftakt der neuen Zusammenarbeit zwischen Land und Esterhazy. Dadurch konnte die Oper für die nächsten fünf Jahre gesichert werden. Mit Mozarts „Zauberflöte“ holen wir 2019 Melodien in den Steinbruch, die von allen Musikliebhabern mitgesungen werden können.“

Möglich wird die Rückkehr der Oper in den Steinbruch St. Margarethen durch die Grundsatzvereinbarung zwischen Land Burgenland und Esterhazy, die eine Reihe von gemeinsamen Aktivitäten – vor allem im kulturellen Bereich – vorsieht. Landesrat Mag. Hans Peter Doskozil: „Wir haben gemeinsam mit Esterhazy wesentliche Schritte gesetzt. Die Oper im Steinbruch für 2019 ist eines der Ergebnisse unserer intensiven Gespräche und steht für das vielseitige und große Kulturangebot im Burgenland.“

Das Land wird die Oper im Steinbruch als Teil der gewachsenen kulturellen Identität in der Region unterstützen. In Arbeitsgruppen wird ab sofort gemeinsam überprüft, wie Synergien zwischen der Oper, dem Musikfestival „Herbstgold“ und den Operettenaufführungen in Mörbisch geschaffen werden können. Es wird eine „Festivalregion Neusiedler See“ entstehen, die dem Burgenland einen kulturellen und touristischen Anschub gibt. Landesrat Mag. Alexander Petschnig: „Es freut mich, dass man sich auf Seiten von Esterhazy dazu entschlossen hat, die Oper im Steinbruch ab 2019 wieder zu spielen. Dies ist eine Bereicherung des Kulturangebotes im Burgenland auf höchstem Niveau. Es sollte nun ein gemeinsames Ziel sein, Synergieeffekte zu nutzen und Doppelgleisigkeiten zu vermeiden.“

St. Margarethen: Premiere 10. Juli 2019; letzte Vorstellung 17. August 2019

Fly me to the moon

Musikrevue von Rita Sereinig und Alexander Hauer.

50 Jahre nachdem der erste Mensch den Mond betrat, begibt sich auch die Melker Musikrevue im düsenden Sauseschritt in die Erdumlaufbahn und darüber hinaus. Mit Musik bauen wir eine Stairway to heaven, lassen uns von Moonshadow verzaubern und stimmen mit den Romantikern ihr Blue Moon oder Moonriver an. Mit dem Prinzen können wir den Mann im Mond und mit Coldplay gleich A sky full of stars besingen.

Was auch immer klangliche Schubkraft gibt und welchen Namen wir einem Stern geben mögen: Die Musikrevue 2019 verspricht wieder bestes Entertainment, überbordende Fantasie und vor allem mehr als 40 Songs aus mindestens fünf Jahrzehnten Rock- und Popgeschichte.

Musikalische Leitung und Arrangements: Gerald Huber und Michael Strauss. Regie: Rita Sereinig.

Sommerspiele Melk: Premiere Mittwoch 10. Juli 2019; letzte Vorstellung 14. August 2019

Das Land des Lächelns

Heuer verwandelt sich die Seebühne Mörbisch nach 18 Jahren wieder in „Das Land des Lächelns“.

Mit der romantischen Operette Das Land des Lächelns von Franz Lehár folgt Mörbisch-Direktor Peter Edelmann in seiner zweiten Saison am Neusiedler See seinem Vorhaben, die „erste Garde“ der Operetten auf die größte Operettenbühne der Welt zu bringen. Eine berührende Liebesgeschichte, die Dichte an unvergesslichen Melodien wie „Dein ist mein ganzes Herz“ oder „Immer nur lächeln“ und die imposante Seebühne inmitten der atemberaubenden Naturkulisse des Neusiedler Sees versprechen einen Abend, der lange in Erinnerung bleibt.
„Das Land des Lächelns ist die vielleicht emotionalste aller Operetten, die keinen Besucher ungerührt lässt“, ist sich Peter Edelmann gewiss, „ein Abend voll Romantik und großer Gefühle ist garantiert. „Wir wollen das Publikum in jeder Hinsicht überraschen und unterhalten: Sei es mit großen Dimensionen und technischen Raffinessen in Bezug auf das Bühnenbild, traumhaften Kostümen, Musik auf höchstem Niveau oder mit einer hervorragenden Besetzung.“
In Das Land des Lächelns treffen zwei junge Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen aufeinander: Während seines Aufenthaltes in Wien lernt der chinesische Diplomat Prinz Sou-Chong die aus einer adeligen Familie stammende Lisa kennen. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und verlieben sich. Als Sou-Chong zum chinesischen Ministerpräsidenten ernannt wird, folgt ihm Lisa nach Peking. Dort wird sie mit fremden Sitten und uralten Traditionen konfrontiert, die ihre Liebe zu Sou-Chong auf den Prüfstand stellt.
Regie führt bei der diesjährigen Produktion der in Südafrika geborene Leonard C. Prinsloo. Seine Engagements führten ihn an Theater und Opernhäuser in Österreich, Deutschland und Südafrika. Bei den Seefestspielen Mörbisch zeichnet Prinsloo auch für die Choreografie verantwortlich.
Besetzung: Elissa Huber und Sophia Brommer als Lisa, Robin Yujoong Kim und Won Whi Choi als Prinz Sou-Chong, Da-yung Cho und Katerina von Bennigsen als Mi, Martin F. Lechleitner und Maximilian Mayer als Graf Gustav von Pottenstein, Benno Schollum als Graf Ferdinand Lichtenfels, Harald Serafin als Obereunuch, Gernot Kranner als Sekretär Fu Li, Koichi Okugawa als Onkel Tschang.

Seefestspiele Mörbisch: Premiere 11. Juli 2019; letzte Vorstellung 24. August 2019.

Zigeunerliebe

Romantische Operette in drei Akten von Robert Bodanzky und A. M. Willner Musik von Franz Lehár.

Zorikas Verlobung mit dem charmanten, aber sehr seriösen Jonel steht unmittelbar bevor. Doch eigentlich hat es ihr dessen Halbbruder, der verführerische, temperamentvolle Zigeunergeiger Jószi viel eher angetan, mit dem sie sich am liebsten auf und davon machen würde. Ratlos, wie sie sich entscheiden soll, entsinnt sich Zorika des alten Volksglaubens, dass ein Mädchen, das in der Verlobungsnacht Wasser aus dem Fluss Czerna trinkt, die Zukunft voraussehen kann. Sie trinkt von dem Wasser und träumt das Leben, das sie erwartet, wenn sie sich für Jószi entscheidet. Wieder aufgewacht, ist sie froh, nur geträumt zu haben. Sie erkennt ihre wahren Gefühle und weiß, wohin sie gehört: zu Jonel.

Kaum eine Partitur des Komponisten ist klanglich so farbenreich und rhythmisch so vielfältig wie die der Zigeunerliebe.

„Ich bin ein Zigeunerkind“, der Csárdás „Hör’ ich Cymbalklänge“ und „Zorika, Zorika, kehre zurück“ sind nur einige der zündenden Melodien dieser romantischen Operette.

Musikalische Leitung: Michael Zehetner, Inszenierung: Isabella Fritdum, Ausstattung: Susanne Thomasberger, Choreografie: Guido Markowitz.

Besetzung: Peter Dragotin – Christoph Wagner-Trenkwitz; Jonel Bolescu – Iurie Ciobanu; Kajetán Dimetreanu, Sohn des Bürgermeisters – Dominik Am Zehnhoff-Söns; Jószi, der Spielmann, ein Zigeuner – Vincent Schirrmacher; Moschu, Kammerdiener Dragotins – Florian Stanek; Zorika, Dragotins Tochter – Cornelia Horak; Jolán, Dragotins Nichte – Elisabeth Schwarz; Ilona von Köröshaza, Gutsbesitzerin – Miriam Portmann; Julca, Amme Zorikas – Kerstin Grotrian.

Sommerarena Baden: Premiere 13. Juli 2019, 19.30 Uhr, letzte Vorstellung 31. August 2019
Einführungsgespräch 7. Juli 2019, 11.00 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Rigoletto

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi; Libretto von Francesco Maria Piave. Nach Victor Hugos Le Roi s’amuse. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Als Hofnarr des lüsternen Herzogs amüsiert sich Rigoletto. Seine Tochter Gilda sperrt er zu Hause ein, um sie vor anderen Männern zu schützen. Monterone, dessen Tochter der Herzog geschändet hat, verflucht Rigoletto für dessen spottende Worte. Nichts ahnend wird er zum Helfer bei Gildas Entführung, die dem Herzog als Eroberung gebracht wird. Sie sieht die Zuwendung des Herzogs als Ausweg aus der Obhut ihres Vaters. Dieser aber hat einen Mörder beauftragt, um den Liebschaften des Herzogs ein Ende zu bereiten. Als Rigoletto die verhüllte Leiche ins Wasser werfen möchte, hört er erneut dessen zynisches Credo „La donna è mobile“ und fürchtet um das Leben seiner Tochter …

Giuseppe Verdis schaurig schönes Meisterwerk ist erstmals auf der Bregenzer Seebühne zu erleben. Der Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl, dessen Filme wie Der Medicus mit atemraubenden Szenen begeisterten, betont in seiner Inszenierung Verdis Kontraste zwischen Spektakel und Kammerspiel. Dem zirkushaften Treiben auf dem Fest, der waghalsigen Entführung und dem nächtlichen Sturm stehen innige Szenen zwischen Vater und Tochter sowie Gilda und dem Herzog gegenüber.

Musikalische Leitung Enrique Mazzola; Inszenierung | Licht Philipp Stölzl; Bühne Philipp Stölzl, Heike Vollmer; Kostüme Kathi Maurer; Mitarbeit Regie Philipp Krenn; Ton Gernot Gögele | Alwin Bösch; Chorleitung Lukáš Vasilek | Benjamin Lack.

Bregenzer Festspiele: Premiere 17. Juli 2019; letzte Aufführung 18. August 2019

Kuss der Spinnenfrau – Kiss of the Spider Woman

Ein Musical Buch von Terrence McNally nach dem Roman von Manuel Puig Gesangstexte von Fred Ebb, Musik von John Kander, Deutsch von Michael Kunze. Badener Erstaufführung

Der homosexuelle Schaufensterdekorateur Molina sitzt in einer lateinamerikanischen Diktatur in Haft. Sein neuer Zellengenosse ist der Widerstandskämpfer Valentin. Folter und Demütigung bestimmen das Leben im Gefängnis. Molinas Devise zum Überleben lautet, sich eine schöne Scheinwelt herbeizuträumen. Nach anfänglicher Verweigerung lässt Valentin sich darauf ein. Im Mittelpunkt der glamourösen Phantasien steht die verführerische Diva Aurora, die in ihrer Rolle als Spinnenfrau zugleich auch tödliche Macht verkörpert. Ein Stück über den Sieg von Liebe, Würde und Phantasie über Brutalität und Verrat. Die Musik wird dominiert von lateinamerikanischen Rhythmen und konfrontiert den Glamour der filmischen Träume Molinas mit der schmerzvollen Vergegenwärtigung von Angst, Gewalt und Liebessehnsucht.

Kuss der Spinnenfrau gilt neben Cabaret und Chicago als das beeindruckendste Werk des Erfolgsduos John Kander und Fred Ebb. Die Uraufführung erlebte 922 Vorstellungen. 1993 erhielt die Broadway-Produktion sieben Tony Awards, darunter für das beste Musical und die beste Partitur.

Musikalische Leitung: Oliver Ostermann, Inszenierung: Werner Sobotka, Bühnenbild: Karl Fehringer / Judith Leikauf, Kostüme: Friederike Friedrich, Choreografie: Natalie Holtom, Light Design: Michael Grundner.

Besetzung: Molina – Drew Sarich; Valentin – Martin Berger; Aurora, die Spinnenfrau – Ann Mandrella; Molinas Mutter – Andrea Huber; Marta – Elisabeth Ebner; Gefängnisaufseher – Franz Josef Koepp; Esteban, Gefängniswärter – Artur Ortens; ai-Beobachter – Beppo Binder.

Stadttheater Baden: Premiere 3. August 2019, 19.30 Uhr, letzte Vorstellung 1. September 2019
Einführungsgespräch 28. Juli 2019, 11.00 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Quasi Jedermann

Helmut Qualtinger, der Menschenimitator. Mit Texten von Helmut Qualtinger; Musik von Wiener Blond Uraufführung!

Bis heute gilt er als die Verkörperung der österreichischen Seele. Sein Wiener Schmäh, dessen sprachliche Wurzeln bis zu Ödön von Horváth, Karl Kraus und Johann Nepomuk Nestroy reichen, sorgte für Begeisterungsstürme bei seinem Publikum. Die hochkomischen „Travnicek“-Dialoge des ewigen Nörglers mit seinem Partner Gerhard Bronner und die Interpretation des „Gschupften Ferdl“, der sich beim Tanz ein blaues Auge holt, gingen in die Kabarettgeschichte ein. Doch Helmut Qualtinger, den das ganze Land liebevoll den „Quasi“ nannte, war zugleich ein Stachel im Fleisch der spießbürgerlichen Nachkriegszeit. Witz und bitterböser Tiefsinn, treffsichere Pointe und Verzweiflung an den herrschenden Zuständen lagen bei ihm nah beieinander. Mit dem Monolog „Der Herr Karl“ von 1961 setzten Qualtinger und Carl Merz dem typischen Mitläufer und gesinnungslosen Opportunisten ein literarisches Denkmal. „Der Herr Karl“ löste eine nationale Kontroverse aus und wurde, weit über die österreichischen Grenzen hinaus, zur Kultfigur. „Quasi Jedermann“ ist eine musikalische Hommage an den Schriftsteller, Schauspieler, Kabarettisten und unvergleichlichen „Menschenimitator“, wie Helmut Qualtinger sich selbst bezeichnete. Gemeinsam mit dem bekannten Wienerlied-Beatbox-Duo „Wiener Blond“ und unserem Schauspiel-Ensemble wird die Regisseurin Christina Tscharyiski seine unsterblichen Figuren, die leidenschaftliche Lust an der Sprache und die unvergesslichen Lieder wieder aufleben lassen.

Inszenierung Christina Tscharyiski, Bühne Sarah Sassen, Kostüme Miriam Draxl, Musik Wiener Blond.
Besetzung: Tobias Artner, Hanna Binder, Josephine Bloéb, Tim Breyvogel, Michael Scherff, Wiener Blond Verena Doublier, Wiener Blond Sebastian Radon.

Landestheater NÖ, Großes Haus: letzte Vorstellung 9. März 2019
Stadttheater Baden: Freitag 23. 8. 2019

Der Verschwender

von Ferdinand Raimund

„Der Verschwender“, eine der großen und gleichzeitig die letzte der Charakterkomödien Ferdinand Raimunds, bietet gleich mehrere Anknüpfungspunkte für eine spannende, heutige und hochkomödiantische Auseinandersetzung mit seinen zeitlos aktuellen Themen. Der Bankier Moritz von Fries, um 1800 einer der reichsten Männer der Monarchie, gilt als Vorbild für die Hauptfigur des „Flottwell“. Er war übrigens viele Jahre lang der Pächter und Betreiber des „Wiener Neustädter Kanals“, bevor er einige Jahre später Konkurs anmelden musste. Anhand der Lebensgeschichte dieses „Verschwenders“ und seines ewig dankbaren Dieners Valentin durchleben sie die bewegte Berg- und Talfahrt der menschlichen Existenz zwischen den höheren Sphären der Größe, der Begabung und Phantasie und den Niederungen der bürgerlichen und wirtschaftlichen Grenzen und Zwänge. Wir erspüren mit neuartigem Blick die Zauberkräfte einer „anderen Welt“ hinter der unseren, stellen kritische Fragen an eine wachstumsorientierte Konsumgesellschaft neu und beleuchten mit absurder und entlarvender Komik und beißendem Witz den permanent-turbulenten Kampf der „wahren“ Werte einer Welt in Bewegung-

Regie: Anselm Lipgens

Kulturszene Kottingbrunn: Premiere 6. September 2019 19:30 Uhr, letzte Vorstellung 29. September 2019.

CATS – eine Legende kehrt zurück

Das erfolgreichste Musical aller Zeiten von Andrew Lloyd Webber im Ronacher

Die Vereinigten Bühnen Wien zeigen das weltberühmte Musical in einer neuen Version der Originalproduktion in deutscher Sprache.

Unmittelbar nach der Uraufführung in London trat CATS einen Siegeszug rund um den gesamten Globus an, der so beispiellos war, dass er die gesamte Musicalwelt revolutionierte. Das legendäre Stück wurde mit allen wichtigen Theaterpreisen, u.a. sieben „Tony® Awards“ – darunter als „Bestes Musical“ - sowie drei „Olivier Awards“, drei „Drama Desk Awards“, einem „Evening Standard Award“ u.v.m. ausgezeichnet.

Über 73 Millionen BesucherInnen – und die Erfolgsgeschichte geht weiter!

Weltweit haben bisher über 73 Millionen Menschen in 30 Ländern und 16 Sprachen dieses außergewöhnlich faszinierende Musical gesehen. Die deutschsprachige Erstaufführung fand damals direkt nach London und New York in Wien statt und lief sieben Jahre lang ohne Unterbrechung. Und der Erfolg reißt nicht ab: Erst kürzlich begeisterten Neuproduktionen von CATS in London und New York das Publikum. Die Premiere der lang erwarteten Hollywood-Verfilmung ist für Dezember 2019 angekündigt.

Tanz, Magie, Mystik und Grammy-prämierte Musik

Atemberaubender Tanz, legendäre Kostüme, ein magisches Bühnenbild, Grammy-prämierte und mitreißende Musik machen CATS zu einem unvergesslichen Erlebnis. Natürlich erwartet das Publikum auch der berührende Welt-Hit „Memory“ („Erinnerung“), der mittlerweile von insgesamt mehr als 150 weltbekannten Künstlerinnen und Künstlern (u.a. Barbra Streisand und Céline Dion) gesungen wurde. Ein magischer Theaterabend für die gesamte Familie.

Ronacher Wien: Premiere 20. September 2019; vorerst letzte Vorstellung 31. Dezember 2019

Die Entführung aus dem Serail

Singspiel in drei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart.

Libretto von Johann Gottlieb Stephanie der Jüngere, nach dem Libretto von Christoph Friedrich Bretzner zu der Operette Belmont und Constanze oder Die Entführung aus dem Serail. In deutscher Sprache.

Das Osmanische Reich im 18. Jahrhunde t: Piraten haben das Schiff des Spaniers Belmonte überfallen und seine Braut Konstanze, ihre englische Zofe Blondie und deren Freund Pedrillo gefangen genommen. Alle drei sind an Bassa Selim als Sklaven verkauft worden und leben nun in dessen Serail in der Türkei.

Bassa Selim bedrängt Konstanze, die seine Annäherungsversuche aber standhaft abwehrt. Seinem Diener Osmin hat er Blondie als Sklavin geschenkt. Pedrillo und Belmonte planen gemeinsam, die Frauen zu entführen. Als dieser Plan missglückt, zeigt sich der Bassa von seiner humanen und toleranten Seite, verzichtet auf Rache und gibt die Gefangenen frei.

Mozarts Spieloper war zuletzt 1956 in Baden zu erleben.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik; Inszenierung: Michael Lakner; Ausstattung: Dietmar Solt; Choreografie: Michael Kropf.

Besetzung: Konstanze, Geliebte Belmontes – Jay Yang; Belmonte, ein spanischer Adeliger – Matjaž Stopinšek; Blondie, britische Freundin Konstanzes – Jasmina Sakr; Pedrillo, Diener Belmontes und Aufseher über die Gärten des Bassas – Ricardo Frenzel Baudisch; Osmin, Aufseher über das Landhaus des Bassas – Krzysztof Borysiewicz; Bassa Selim, ein zum Islam konvertierter spanischer Adeliger – Thomas Weissengruber

Stadttheater Baden: Premiere 19. Oktober 2019, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 22. November 2019
Einführungsgespräch: 13. Oktober 2019, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Drei Engel auf Erden

Musical von Beppo Binder und Pavel Singer. Idee, Buch und Liedtexte von Beppo Binder, Musik von Pavel Singer. Uraufführung!

"Im Himmel ist die Hölle los, man singt, man tanzt, man lacht!"

Dürfen auch Engel Spaß haben? Als Daniel, Raphael und Gabriel, drei mustergültige Erzengel, es mit dem Feiern übertreiben, werden sie von Petrus aus dem Himmel verbannt. Sie dürfen erst wieder zurückkehren, wenn sie auf Erden eine gute Tat vollbracht haben. So verschlägt es sie in den verträumten Vorort einer großen Stadt. Doch die beschauliche Idylle ist durch die ehrgeizigen Pläne des rücksichtslosen Unternehmers Rufus Moneymaker in Gefahr. Vor allem Joseph und Mary Hope, die ein Kind erwarten, müssen fürchten, kurz vor dem Weihnachtsfest, ohne ein Dach über dem Kopf auf der Straße zu stehen.

Mit Klugheit und Witz stellen sich unsere drei „gefallenen“ Engel der Aufgabe, den Bewohnerinnen und Bewohnern zu helfen. Doch wird es ihnen auch gelingen?

Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung: Beppo Binder; Ausstattung: Markus Windberger; Choreografie: Michael Kropf

Besetzung: Daniel, der unbekannte Erzengel – Gerald Reiter; Raphael, Erzengel – Florian Resetarits; Gabriel, Erzengel – János Mischuretz; Petrus – Thomas Nestler; Joseph Hope, Vater – Benjamin Plautz; Mary Hope – Gabriele Kridl; Rufus Moneymaker, ein Kapitalist – Artur Ortens; Miss Fortress, Bürovorsteherin – Sylvia Rieser; Trinity Helpful – Ulrike Figgener; Lucifer Hellfire, Teufel – Beppo Binder; Little Hellboy, dessen Gehilfin – Christa Ertl; Arthur Applepie – Franz Födinger; Mrs. Unity Helpful, Herbergsmutter – Gabriele Schuchter.

Stadttheater Baden: Premiere 16. November 2019, 15.00 Uhr; letzte Vorstellung 4. Jänner 2020.

Fatinitza

Operette von Richard Genée und F. Zell; Musik von Franz von Suppé

"Vorwärts mit frischem Mut."

Rund um die Tscherkessin Fatinitza – eine Hosenrolle – geht es turbulent zu. Dabei gibt es nur ein Problem: Sie existiert eigentlich gar nicht! Unter ihrer Maske verbirgt sich der tscherkessische Leutnant Wladimir, der sich in den Wirren des Krimkriegs zwischen Türkei und Russland 1854/55 einerseits gegen die Avancen des Generals Kantschukoff erwehren muss, andererseits eine Gelegenheit sucht, dessen Nichte Lydia seine Liebe zu gestehen.

Mit dieser 1876 uraufgeführten Operette feiert die Bühne Baden den 200. Geburtstag des Komponisten, der als der Erfinder der Wiener Operette gelten darf. Bis zum Ersten Weltkrieg erzielte das Stück auf deutschsprachigen Bühnen ca. 1200 Aufführungen. Fatinitza ist ein vortreffliches Beispiel für die beißende, zeitkritische Komik innerhalb des Genres Operette. In Baden war Fatinitza zuletzt 1956 zu erleben. Der „Fatinitza-Marsch“ Suppés hat Unsterblichkeit erlangt!

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik; Inszenierung & Choreografie: Leonard Prinsloo; Ausstattung: Monika Biegler.

Besetzung: Izzet Pascha, Gouverneur der türkischen Festung Iskatscha – Sébastien Soulès; General Timofey Kantschukoff, russischer General – Reinhard Alessandri; Fürstin Lydia Uschakoff, dessen Nichte – Regina Riel; Julian von Golz, Berichterstatter einer großen deutschen Zeitschrift – Thomas Zisterer; Wladimir Samoiloff, Leutnant eines tscherkessischen Reiterregiments – Bea Robein; Hassan Bey / Mustafa / Massaldschi / ein Pope / Wuika / Ben Jemin – Robert R. Herzl; Steipann Sidorowitsch Bieloscurim / Surema, Tochter von Fürst Jussuf – Robert Kolar; Fürst Jussuf / Osipp Wasielowitsch / Safonoff, Leutnant – Franz Födinger.

Stadttheater Baden: Premiere 14. Dezember 2019, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 19. Jänner 2020.
Einführungsgespräch: 8. Dezember 2019, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Die Rose von Stambul

Operette in drei Akten von Julius Brammer und Alfred Grünwald. Musik von Leo Fall

"O Rose von Stambul, nur du allein ..."

Kondja, die Tochter des Paschas, schwärmt für den europäischen Schriftsteller André Lery. Sie schätzt seine liberale Einstellung und die beiden stehen in regem Briefwechsel. Auf Geheiß ihres Vaters soll sie jedoch Achmed Bey ehelichen. Sie ahnt nicht, dass es sich dabei um ihren Schriftstellerfreund handelt. Dieses Verwirrspiel um Identitäten und der Konflikt zwischen westlichen und islamischen Kulturen mündet in einem Happy End: Kondja erkennt in ihrem eigenen Gatten den verehrten Dichter.

Klanglich zitiert Leo Fall das türkische Milieu, doch schwungvolle Walzer und Märsche lassen eindeutig die Wiener Herkunft erkennen. Ein Meisterwerk!

Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung: Thomas Smolej; Bühne: Sam Madwar; Kostüme: Agnes Hamvas; Choreografie: Michael Kropf.

Besetzung: Exzellenz Kamek Pascha – Roman Frankl; Kondja Gül, seine Tochter – Ivana Zdravkova; Midili Hanum, ihre Freundin – Verena Barth-Jurca; Achmed Bey – Sebastian Reinthaller; Müller senior aus Hamburg – Stephan Paryla-Raky; Fridolin, sein Sohn – Alexander Kröner; Desirée, die europäische Gesellschafterin – Kondjas / Hoteldirektorin des Hotels „Zu den drei Flitterwochen“ –Nadja Maleh; Ein Liftboy – Matthias Trattner.

Stadttheater Baden: Premiere 25. Jänner 2020, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 21. März 2020
Einführungsgespräch: 19. Jänner 2020, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Der König und ich – The King and I

Von Rodger & Hammerstein; Musik von Richard Rodgers.

Buch und Gesangstexte von Oscar Hammerstein II. Nach dem Buch „Anna and the King of Siam“ von Margaret Landon. Originalchoreografie von Jerome Robbins. Die Aufführung erfolgt durch besondere Vereinbarung mit R&H Theatricals Europe GmbH. Deutsche Fassung von Sabine Ruflair.

Königreich Siam, Ende des 19. Jahrhunderts. Die englische Gouvernante Anna kommt gemeinsam mit ihrem Sohn an den königlichen Hof. Anna taucht dort in eine exotische Welt voller Tempel und prächtiger Paläste, verschwenderischen Hoflebens und stolzer Prinzen ein, deren Erziehung sie übernimmt. Langsam gewinnt sie das Vertrauen des Königs und verändert sein despotisches Verhalten für immer.

Der König und ich gehört zu den großen Erfolgen von Rodgers und Hammerstein II. Yul Brynner, der in der Filmversion für seine Rolleninterpretation einen Oscar erhielt, stand in der Rolle des Königs 4631 Mal auf der Bühne.

Musikalische Leitung: Christoph Huber; Inszenierung & Choreografie: Leonard Prinsloo; Ausstattung: Monika Biegler

Besetzung: Der König von Siam – Darius Merstein-MacLeod; Der Dolmetscher – Robert Kolar; Der Kralahome – Artur Ortens; Kapitän Orton – Franz Josef Koepp; Phra Alack – Beppo Binder; Lady Thiang – Ann Mandrella; Sir Edward Ramsay – Thomas Weissengruber.

Stadttheater Baden: Premiere 15. Februar 2020, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 28. März 2020.
Einführungsgespräch: 9. Februar 2020, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Drei Walzer

Operette in drei Teilen (zwölf Bildern) von Paul Knepler und Armin Robinson; Gesangstexte von Robert Gilbert; Musik von Oscar Straus

Badener Erstaufführung – Aufführungsrecht: Musik und Bühnenvertrieb Zürich AG, Zürich. Bühnenvertrieb für Österreich: Josef Weinberger Wien, GmbH.

Wien, Anfang des 20. Jahrhunderts. Drei leidenschaftliche Liebesgeschichten in drei aufregenden Epochen. Drama, Leid, Liebe, Verlust, Leidenschaft und Eifersucht: Im Mittelpunkt steht jeweils eine Künstlerin – eine Tänzerin, eine Sängerin und eine Schauspielerin –, die zwischen der Liebe und ihrem Beruf wählen muss, die unter den Zwängen der jeweiligen Zeit leidet und somit auch nicht frei ihre Liebe leben kann. Durch den Glauben an die Liebe gibt es in der dritten Generation endlich ein Happy End.

Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung & Choreografie: Ruth Brauer-Kvam; Bühnenbild: Christof Lerchenmüller; Kostüme: Friederike Friedrich.

Besetzung: Fanny Pichler / Charlotte Pichler / Franzi Jensen-Pichler – Claudia Goebl; Rudolf Graf Schwarzenegg / Otto Graf Schwarzenegg / Ferdinand Graf Schwarzenegg – Ricardo Frenzel Baudisch; Ballettmeisterin Beltramini / Gräfin Anna Katharina Schwarzenegg / Baronin Liebinger / Regisseurin – Caroline Frank; Inspizient / Oberst Felix Schwarzenegg / Alexander Jensen / Journalist / Fritz von Bodenheim / Baron Liebinger / Sekretär – Florian Carove; Johann Brunner / Feldmarschallleutnant Schwarzenegg – Beppo Binder.

Stadttheater Baden: Premiere 3. April 2020, 19.30 Uhr; Folgevorstellung 4. April 2020, 19.30 Uhr

Im Weissen Rössl

Singspiel in drei Akten, frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell

Gesangstexte von Robert Gilbert, Musik von Ralph Benatzky. Sechs musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz.

Der Tourismus im Salzkammergut floriert. Der Kellner Leopold liebt die Rösslwirtin Josepha Vogelhuber, doch die will nichts von ihm wissen, denn ihre heimliche Zuneigung gilt einem anderen. Wegen seiner Eifersucht wird Leopold von seiner Arbeitgeberin schließlich entlassen, bald darauf aber wieder eingestellt, da der Laden ohne ihn eben nicht wirklich läuft. Mit dem „Weissen Rössl“ hat Benatzky den Beitrag für seine Unsterblichkeit geschaffen. Mit zahlreichen Evergreens wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“, „Im Salzkammergut, da kann ma gut lustig sein“ oder „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“, avancierte das „weiße Rössl“ innerhalb kurzer Zeit zur Kultoperette und begeistert seit seiner Entstehung 1930 ein Millionenpublikum.

Mit dieser Operette kehrt Kammersänger Heinz Zednik zu seinem 80. Geburtstag zu seinen Wurzeln an der Bühne Baden zurück.

Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung: Isabella Gregor; Ausstattung: Tanja Hofmann; Choreografie: Michael Kropf.

Besetzung: Josepha Vogelhuber, Wirtin des „Zum Weißen Rössl“– Verena Scheitz; Leopold Brandmeyer, ihr Zahlkellner – Boris Pfeifer; Wilhelm Giesecke, Fabrikant – Jens Janke; Ottilie, seine Tochter – Maya Boog; Rechtsanwalt Dr. Siedler – Reinhard Alessandri; Sigismund Sülzheimer – Oliver Baier; Professor Hinzelmann – Andreas Steppan; Klärchen, dessen Tochter – Juliette Khalil; Piccolo – Jonas Zeiler; Kaiser Franz Joseph – Heinz Zednik; Fremdenführerin / Postbotin – Gabriele Schuchter.

Sommerarena Baden: Premiere 19. Juni 2020, 19.00 Uhr; letzte Vorstellung 3. September 2020
Einführungsgespräch: 14. Juni 2020, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Sunset Boulevard

Musik von Andrew Lloyd Webber. Buch und Gesangstexte von Don Black und Christopher Hampton.

Basierend auf dem Film von Billy Wilder. Deutsch von Michael Kunze. Badener Erstaufführung. Die Übertragung der Aufführungsrechte erfolgt in Übereinkunft mit den Originalrechteinhabern The Really Useful Group LTD, London durch die Musik und Bühne Verlagsgesellschaft, Wiesbaden.

Dass der Stummfilm schon lange dem Tonfilm weichen musste, will die in die Jahre gekommene Diva Norma Desmond nicht wahrhaben. Zurückgezogen lebt sie in ihrer Villa am Sunset Boulevard, unweit der Hollywood-Traumfabriken, ganz in Erinnerungen an ihre glamouröse Zeit versunken. Plötzlich taucht der junge Drehbuchautor Joe Gillis auf, der in den Sog ihrer faszinierenden Persönlichkeit gerät. In Norma Desmond keimt die Hoffnung auf ein Comeback. Durch Gillis Bekanntschaft erhofft sie sich Zutritt zu den Filmstudios, doch ihre Illusionen werden jäh zerstört.

Andrew Lloyd Webbers Musical basiert auf dem gleichnamigen Film von Billy Wilder von 1950 und ist ein Glanzpunkt der Musicalwelt. Spannend wie ein Krimi erzählt es den Aufstieg und Fall einer großen Filmdiva vor dem Hintergrund einer gnadenlosen Filmindustrie.

Musikalische Leitung: Christoph Huber; Inszenierung: Andreas Gergen; Ausstattung: Christian Floeren; Choreografie: Sabine Artholt.

Besetzung: Norma Desmond – Sona MacDonald; Joe Gillis – Lukas Perman; Max von Mayerling – Beppo Binder; Betty Schaefer – Dorina Garuci; Cecil M. Demille – Bruno Thost; Artie Green, Freund von Joe – Thomas Smolej; Manfred, Designer / Sheldrake – Florian Resetarits.

Stadttheater Baden: Premiere 10. Juli 2020, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 30. August 2020.
Einführungsgespräch: 5. Juli 2020, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Die Blaue Mazur

Operette in zwei Akten und einem Zwischenspiel von Leo Stein und Bela Jenbach. Musik von Franz Lehár. Badener Erstaufführung!

"Klinge, du süße Musik."

Ein Schloss in der Nähe von Wien, in den 1910ern. Eine jüdische Hochzeit wird gefeiert. Als die Braut Blanka von Lossin aber vom ausgelassenen Vorleben ihres Bräutigams, dem polnischen Grafen David Szpilmanski erfährt, verlässt sie ihn tief gekränkt. Blanka findet Zuflucht beim Freiherrn von Reiger, dessen Adoptivsohn Benjamin ein Doppelleben führt: So sittsam er zu Hause ist, führt er in seinem Alter Ego als „Baruch“ im Umfeld seines Freundes David ein Lotterleben. Bei einem Fest auf Reigers Landschloss zu Ehren Blankas taucht unerwartet Szpilmanski auf und es kommt zum Showdown. Einerseits fliegt das Doppelleben Benjamins auf, andererseits gelingt es Szpilmanski, bei Sonnenaufgang seine Gemahlin bei einer „Blauen Mazur“ für sich zurückzugewinnen.

Mit dieser Aufführung feiert die Bühne Baden den 100. Geburtstag dieser Operette, die zu Lebzeiten Lehárs 300 Aufführungen erlebte und an vielen Bühnen gespielt wurde.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik; Inszenierung: Michael Lakner; Bühnenbild: Christof Lerchenmüller; Kostüme: Friederike Friedrich; Choreografie: Michael Kropf.

Besetzung: David Graf Szpilmanski – Clemens Kerschbaumer; Blanka von Lossin – Sieglinde Feldhofer; Clemens Freiherr von Reiger – Thomas Zisterer; Baruch / Benjamin von Blumenstiyn, dessen Adoptivsohn – Ricardo Frenzel Baudisch; Gretl Aigner – Martha Hirschmann; Albin Edler von Planting – Philippe Spiegel; Leopold Klammdatsch – Sebastian Huppmann; Baron Treski – Wolfgang Gerold; von Hanschmann – Thomas Essl; von Freyhoff – Branimir Agovi.

Sommerarena Baden: Premiere 31. Juli 2020, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 5. September 2020.
Einführungsgespräch: 26. Juli 2020, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Sommerspielplan der Bühne Baden

Sommerarena

  1. Die Lustige Witwe
    Premiere: 23. Juni 2018
    Letzte Vorstellung: 2. 9. 2018
  2. Der Bettelstudent
    Premiere: 14. Juli 2018
    Letzte Vorstellung: 31. 8. 2018

Stadttheater

  1. Bonny & Clyde (Musical)
    Premiere: 28. Juli 2018
    Letzte Vorstellung: 7. 9. 2018

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Festspiele Reichenau

Wieder ein vielversprechendes Programm

In der Zeit vom 1. Juli bis 4. August 2019 werden bei täglichem Spielbetrieb im Theater Reichenau in insgesamt über 100 Vorstellungen folgende vier neue Theater-Produktionen gezeigt.
Der allgemeine Kartenvorverkauf beginnt mit dem 20. Februar

  • Franz Werfel
    „Eine blassblaue Frauenschrift“
    Premiere: 1 Juli, 19.30 - NEUER SPIELRAUM; Theater Reichenau
  •  Iwan Turgenjew
    „Ein Monat auf dem Lande“
    Premiere: .2 Juli, 19.30 Uhr – GROSSER SAAL, Theater Reichenau
  • Arthur Schnitzler
    „Der Ruf des Lebens“
    Premiere: 3. Juli, 19.30 – GROSSER SAAL, Theater Reichenau
  • F. Scott Fitzgerald
    „Die Schönen und die Verdammten“
    Premiere: 4. Juli, 19.30 - NEUER SPIELRAUM; Theater Reichenau
  • Literatur in Szene von Renate Loidolt
    "Mario und der Zauberer" von Thomas Mann
    Premiere: 6. Juli, 11.00 - NEUER SPIELRAUM; Theater Reichenau

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NÖ Kulturwerkstadt

Kulturszene Kottingbrunn

Die Kulturszene Kottingbrunn prägt das kulturelle Leben in Kottingbrunn und Umgebung seit über 20 Jahren. In den beiden Schlossgebäuden „Kulturwerkstatt“ und „Markowetztrakt“ (dieser wird derzeit umgebaut) stellen wir mit Musikern, Schauspielern, Kabarettisten und bildenden Künstlern an über 200 Tagen im Jahr ein gemischtes Programm für unser Publikum zusammen. So die Obfrau Irene Künzel.

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Bühne Baden: Religion & Glaube

Michael Lakner präsentierte das Spielzeitmotte 2019/2020

Winterspielplan der Bühne Baden

Stadttheater

  1. Die Entführung aus dem Serail
    Premiere: 19. Okt. 2019
    Letzte Vorstellung: 22. 11. 19
  2. Drei Engel auf Erden
    Premiere: 16. Nov. 2019
    Letzte Vorstellung: 4. 1. 20
  3. Fatinitza
    Premiere: 14. Dez. 2019
    Letzte Vorstellung: 19. 1. 20
  4. Die Rose von Stambul
    Premiere: 25. Jänner 2020
    Letzte Vorstellung: 21. 3. 20
  5. Der König und Ich
    Premiere: 15. Februar 2020
    Letzte Vorstellung: 28. 3. 20
  6. Drei Walzer
    Premiere: 3. April 2020
    Folgevorstellung: 4. 4. 20

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Erfolgreiches Jahr trotz riesen Baustelle

Mitgliederversammlung der Kulturszene Kottingbrunn & Soft-Opening Markowetztrakt