AMAKULT & Freunde: Das Wunder von Aquello

Die Geschichte der Kulturszene als Musikrevue

Die von Nicole Gerfertz-Schiefer, anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums der Kulturszene Kottingbrunn, verfasste Komödie erzählt die Geschichte einer engagierten Gruppe, die mehr will: Mehr Theater, mehr Musik, mehr Ausstellungen. Und weil die Musen die Menschen in dem kleinen Ort Aquello tatkräftig unterstützen, wird daraus tatsächlich eine ziemlich große Sache.

Dabei taucht natürlich auch die eine oder andere Schwierigkeit auf, denn so mancher Zweifler denkt „Kultur – wozu brauchen wir das hier“. Aber mit einem Lied auf den Lippen – bevorzugt von Fendrich, Ambros oder Danzer – bewältigen die Bewohner von Aquello alle Probleme und feiern am Ende ihr 25-Jahr-Jubiläum.

Eine berührende und amüsante Reise durch eine Geschichte, die sich wirklich so ereignet haben könnte …

Buch: Nicole Gerfertz-Schiefer; Regie: Nicole Gerfertz-Schiefer / Franz Schiefer

Es spielen: Georg Kusztrich, Leopold Brunner, Regina Brunner, Wolfgang Fingernagel, Franz Grünwald, Martina Gutmann, Anita Hauer, Maria Koisser, Gabriele Lesnigg, Enisa Meindl, Franz Schiefer, Ingrid Spörker, Walter Tröstl, Susanne Waldhauser, Klaus Weissenböck, Walburg Weissenböck, Franz Zojer.

Kulturszene Kottingbrunn: Premiere 12. Mai 2022; letzte Vorstellung 22. Mai 2022

Der Talisman

von Johann Nepomuk Nestroy

Willkommen in einer Welt, die ihr Glück mehr vom Schein als vom Sein abhängig macht: Alle Menschen haben hier die gleichen Chancen, fast alle, denn den „Rotkopferten“ begegnet man auf dem Schloss der Gräfin von Cypressenburg mit Geringschätzung und Ausgrenzung. Während die selbstbewusste Gänsemagd Salome Pockerl trotzdem von der Schönheit ihrer morgensonnigen Haarpracht überzeugt ist und sofort in Begeisterung entflammt, als sie den ebenso rothaarigen Barbiergesellen Titus kennenlernt, leidet dieser unter der Diskriminierung. Als Titus den Friseur Marquis vor einem Unfall bewahrt und zum Dank eine schwarze Perücke erhält, nimmt sein Leben eine plötzliche Wende: Mit neuer Haarfarbe wird er zum Objekt der Begierde dreier konkurrierender Witwen und dem sozialen Aufstieg im Schloss steht nichts mehr im Wege …

Voller hinreißender Komik, witzesprühender Dialoge und messerscharfer Kritik an den Verhältnissen seiner Zeit ist „Der Talisman“ eines der großen Meisterwerke von Johann Nepomuk Nestroy. Nestroy sei „der erste deutsche Satiriker“, dessen Sprache sich „Gedanken macht über die Dinge“, so beschrieb Karl Kraus die herausragende Sprachkunst Nestroys. Das Regieduo und Theaterleiter-Paar Kaja Dymnicki und Alexander Pschill, die auf der Wiener Bühne Bronski & Grünberg Furore machen, ist für seinen rasant-erzählerischen, witzig-klugen Inszenierungsstil bekannt. Sie bringen „Der Talisman“ mit viel Musik und eigenen Couplets so auf die Bühne, dass sich Intellekt und Sinnlichkeit leichtfüßig begegnen.

Inszenierung und Bühne: Kaja Dymnicki, Alexander Pschill; Kostüme: Alfred Mayerhofer; Musik: Stefan Lasko.

Mit Florian Carove, Christian Dolezal, Doris Hindinger, Philip Leonhard Kelz, Stefan Lasko, Laura Laufenberg, Emilia Rupperti, Michael Scherff.

Landestheater St. Pölten – Großes Haus: Premiere 20. Mai 2022; letzte Aufführung 22. Juni 2022
Zu Gast an der Bühne Baden Mi 31.08.22, 19:30

Herr Puntila und sein Knecht Matti

von Bertolt Brecht. Mit Musik von Paul Dessau

„Wir zeigen Euch heute Abend hier, ein gewisses vorzeitliches Tier, … auf Deutsch ‚Gutsbesitzer‘ genannt.“ Eine wahre Geschichte, erzählt von seiner Gastgeberin im finnischen Exil, inspirierte Bertolt Brecht 1940 zu seinem märchenhaften Volksstück. Der reiche Bauer Puntila ist im betrunkenen Zustand ein geselliger Menschenfreund, aber während seiner „Anfälle von Nüchternheit“ mutiert er zum Tyrannen, der willkürlich sein Personal beschimpft oder entlässt. Puntilas Tochter Eva versucht, ihm den Alkohol zu verbieten, und wird dadurch ebenfalls zum Spielball seiner despotischen Eskapaden. Als Puntila sie zu einer Heirat zwingen will, inszeniert sie mit dem Chauffeur Matti ein vorgebliches Liebesverhältnis, das die Herrschaftsverhältnisse auf dem Gutshof noch zuspitzt.

Die Wirren des Zweiten Weltkriegs stets im Bewusstsein und finnische Birkenwälder vor Augen verfasste Bertolt Brecht seine komödienhafte Parabel: „Über den Puntila kann ich fast alles schreiben, über den Krieg nichts.“ Notierte er in sein Tagebuch. Die von dem Philosophen Hegel beschriebene dialektische Abhängigkeit von Herrn und Knecht führt nach Brechts Interpretation zu einer gemeinsamen Verantwortung aller Beteiligten für eine gerechtere Gesellschaft.

In der Tradition von Brechts Theaterpraxis inszeniert die Regisseurin und Schauspielerin Ruth Brauer-Kvam mit viel szenischem Humor und Live-Musik eine lustvolle Selbstermächtigung der Figuren. In der letzten Spielzeit hat sie mit großem Erfolg bei Publikum und Presse „Molières Schule der Frauen“ auf die Bühne des Landestheaters Niederösterreich gebracht.

Inszenierung: Ruth Brauer-Kvam; Bühne: Monika Rovan; Kostüme: Ursula Gaisböck; Musikalische Leitung: Kyrre Kvam.

Mit Tobias Artner, Tim Breyvogel, Marthe Lola Deutschmann, Philip Leonhard Kelz, Laura Laufenberg, Tilman Rose, Michael Scherff, Miloš Todorovski (Akkordeon).

Landestheater St. Pölten – Großes Haus: letzte Aufführung 12. März 2022
Zu Gast an der Bühne Baden Di 24.05.22, 19:30 und Mi 25.05.22, 11:00 und 19:30

Into the Woods

Musical „Into the Woods“ von Stephen Sondheim für alle zwischen 9 und 99 Jahren.

 

Mit dem Musical „Into the Woods“ kommen gleich ein paar der beliebten Gebrüder Grimm-Märchen auf einmal an einem Abend auf die Bretter von BRUNO. Dargestellt werden die vier unterschiedlichen Charaktere von Aschenputtel (Cinderella), Rapunzel, Rotkäppchen und – wie könnte es anders sein – einer bösen listigen Hexe. Das aus der Feder von James Lapine stammende Musical mit Musik und Liedtexten von Stephen Sondheim wurde 1987 in New York uraufgeführt, die erste deutschsprachige Aufführung gab es 1990 in Heilbronn. 2014 folgt eine Hollywood-Verfilmung mit Johnny Depp und Meryl Streep in den Hauptrollen. Spätestens nach dem Filmstart in den Kinos war klar, dass Märchen nicht nur bei Kindern niemals aus der Mode kommen werden.

Ein Bäcker und seine Frau müssen einen Fluch loswerden, damit sie endlich das Kind bekommen können, das sie sich so sehnlich wünschen. Dieser Fluch ist das Werk der bösen Hexe, die damit ihre Schönheit zurückerhalten will. Um den Fluch zu brechen, müssen beide in den dunklen Wald, um dort die Zutaten für ein Gegenmittel zu finden. Im Wald machen sie Bekanntschaft mit zahlreichen bekannten Märchenfiguren wie Aschenputtel und Rotkäppchen.

Besetzung: Maya Hakvoort, Ann Mandrella, Reinwald Kranner, Yngve Gasoy-Romdal, Andreas Kammerzelt, Valerie Luksch, Missy May, Nazide Aylin, Matthias Trattner, Inez Timmer, Markus Richter, Stefanie Rieger, Silke Braas-Wolter.
Regie: Dean Welterlen, Musikalische Leitung: Jeff Frohner

Sommerfestpiele Brunn – BRUNO-Festsaal, Franz Weiss-Platz 7: Premiere 25. Mai 2022; letzte Aufführung 12. Juni 2022.
sommerfestspiele-brunn.at

Passionsspiele St. Margarethen

Emmaus – Geschichte eines L(i)ebenden

Unter diesem Motto findet vom 26. Mai bis 10. Juli 2022 die Neuinszenierung der Passionsspiele St. Margarethen statt. Alle fünf Jahre sind rund 400 ehrenamtliche Laiendarsteller und Helfer mit großem Einsatz und voller Leidenschaft bei den Aufführungen dabei.

Mit dieser Geschichte wird der christliche Glaube in die unterschiedlichen Zeiten hineingesprochen. Jede Zeit hat ihre eigenen Fragen und Antworten. Darum braucht es immer wieder neue Ansätze in der Interpretation der altehrwürdigen Geschichte Jesu. Die Passionsspiele von St. Margarethen, die es seit 1926 gibt, wollen mit der Zeit gehen. Mit einem neuen Text, einer neuen Bühne und einem neuen Regisseur stößt man die Tür für eine ansprechende Verbindung von Historie und persönlicher Betroffenheit auf. Und das alles in der überwältigenden Szenerie des Steinbruchs von St. Margarethen!

Passionsspiele St. Margarethen: Premiere 26. Mai 2022, letzte Aufführung 10. Juli 2022.
https://www.passio.at/seite.mv

Miss Saigon

Die bewegendste Liebesgeschichte unserer Zeit

VBW-Musical-Intendant Christian Struppeck holt das berühmte Stück von Alain Boublil & Claude-Michel Schönberg (u.a. LES MISÉRABLES) in der spektakulären Neuinszenierung als große Wiedereröffnungs-Produktion ins Raimund Theater. Am 23. November starten die Voraufführungen, die langersehnte Gala-Premiere findet am 3. Dezember 2021 statt.

Die Hauptdarsteller stehen fest
Newcomerin Vanessa Heinz und Musicalstar Oedo Kuipers werden die Rollen von „Kim“ und „Chris“ in Cameron Mackintoshs international gefeiertem Musical übernehmen. Für Vanessa Heinz ist dies ihre erste Hauptrolle. Musicalstar Oedo Kuipers kehrt für MISS SAIGON an die Vereinigten Bühnen Wien zurück. Er stand bereits als „Mozart“ im gleichnamigen Erfolgs-Musical – ebenfalls im Raimund Theater – auf der Bühne.

Ein Musical, das unter die Haut geht
Originalproduzent Cameron Mackintosh, der erfolgreichste Musical-Produzent der Welt (CATS, DAS PHANTOM DER OPER, MARY POPPINS, LES MISÉRABLES u. a.), Alain Boublil (Buch & Liedtexte) und Claude-Michel Schönberg (Musik) haben ein außergewöhnliches Musical-Meisterwerk geschaffen, das seit drei Jahrzehnten die Menschen überall auf der Welt bewegt und begeistert.

Ergreifende Musik, eindrucksvolle Bilder, atemberaubende Bühnentechnik
Die bewegende Liebesgeschichte der jungen Vietnamesin Kim und des amerikanischen GIs Chris, die sich schicksalhaft in Vietnam begegnen, wird mit ergreifender Musik, einer imposanten Inszenierung, extravaganten Choreografien, einem effektvollen Bühnenbild und atemberaubender Bühnentechnik in Szene gesetzt.

Die dramatische Landung eines Hubschraubers auf offener Bühne ist eines der eindrucksvollsten Bilder der Musicalgeschichte.
MISS SAIGON ist eine große Show mit großer Besetzung, großen Effekten und viel fernöstlichem Flair – emotional, packend und aufwühlend zugleich.
Die Dauer der Vorstellung beträgt: ~ 2:40h | Altersempfehlung: ab 12 Jahre

Raimund Theater:  letzte Aufführung voraussichtlich 25. Juni 2022

CATS – eine Legende kehrt zurück

Das erfolgreichste Musical aller Zeiten von Andrew Lloyd Webber im Ronacher

Die Vereinigten Bühnen Wien zeigen das weltberühmte Musical in einer neuen Version der Originalproduktion in deutscher Sprache.

Unmittelbar nach der Uraufführung in London trat CATS einen Siegeszug rund um den gesamten Globus an, der so beispiellos war, dass er die gesamte Musicalwelt revolutionierte. Das legendäre Stück wurde mit allen wichtigen Theaterpreisen, u.a. sieben „Tony® Awards“ – darunter als „Bestes Musical“ - sowie drei „Olivier Awards“, drei „Drama Desk Awards“, einem „Evening Standard Award“ u.v.m. ausgezeichnet.

Über 73 Millionen BesucherInnen – und die Erfolgsgeschichte geht weiter!

Weltweit haben bisher über 73 Millionen Menschen in 30 Ländern und 16 Sprachen dieses außergewöhnlich faszinierende Musical gesehen. Die deutschsprachige Erstaufführung fand damals direkt nach London und New York in Wien statt und lief sieben Jahre lang ohne Unterbrechung. Und der Erfolg reißt nicht ab: Erst kürzlich begeisterten Neuproduktionen von CATS in London und New York das Publikum. Die Premiere der lang erwarteten Hollywood-Verfilmung ist für Dezember 2019 angekündigt.

Tanz, Magie, Mystik und Grammy-prämierte Musik

Atemberaubender Tanz, legendäre Kostüme, ein magisches Bühnenbild, Grammy-prämierte und mitreißende Musik machen CATS zu einem unvergesslichen Erlebnis. Natürlich erwartet das Publikum auch der berührende Welt-Hit „Memory“ („Erinnerung“), der mittlerweile von insgesamt mehr als 150 weltbekannten Künstlerinnen und Künstlern (u.a. Barbra Streisand und Céline Dion) gesungen wurde. Ein magischer Theaterabend für die gesamte Familie.

Ronacher Wien: vorerst letzte Vorstellung 26. Juni 2022

Musical Unplugged 15

Musik-Pur, einfühlsam, schnörkellos.

Was stellen Sie sich unter Musical Unplugged vor? Schillerndes Outfit, große Bühnenkulissen und Tanzeinlagen? Nicht ganz – denn weniger ist oft mehr! Musical Unplugged bemüht sich seit dem Jahr 2007 mit schlichtem Auftreten zu berühren. Vielsagende Blicke und Gesten unter den Darstellern sowie überraschende Momente lassen auf der Bühne Funken sprühen, von denen auch die letzte Sitzreihe eines Konzertes nicht verschont bleibt.

Solistisch oder mehrstimmig, am Klavier begleitet oder à capella, mit Sound-Effekten oder ganz „Unplugged“, kombiniert mit stimmungsvollem Lichtdesign – die Authentizität der Künstler und die Wandlungsfähigkeit von Musical Unplugged ist bei jedem Konzert ein Erlebnis.

Pianist: Ronald Sedlaczek

Kulturszene Kottingbrunn: 30. Mai 2022 – 19:30 Uhr

Im Weissen Rössl

Singspiel in drei Akten. Frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell; Gesangstexte von Robert Gilbert; Musik von Ralph Benatzky. 6 musikalische Einlagen v. Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten & Robert Stolz

Der Tourismus im Salzkammergut floriert. Der Kellner Leopold liebt die Rösslwirtin Josepha Vogelhuber, doch die will nichts von ihm wissen, denn ihre heimliche Zuneigung gilt einem anderen. Wegen seiner Eifersucht wird Leopold von seiner Arbeitgeberin schließlich entlassen, bald darauf aber wieder eingestellt, da der Laden ohne ihn eben nicht wirklich läuft. Mit dem WEISSEN RÖSSL hat Benatzky den Beitrag für seine Unsterblichkeit geschaffen. Mit zahlreichen Evergreens wie „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“, „Im Salzkammergut, da kann ma gut lustig sein“ oder „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“, avancierte das weiße Rössl innerhalb kurzer Zeit zur Kultoperette und begeistert seit seiner Entstehung 1930 ein Millionenpublikum. Mit dieser Operette kehrt Kammersänger Heinz Zednik zu seinen Wurzeln an die Bühne Baden zurück.

Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung: Isabella Gregor; Ausstattung: Tanja Hofmann; Choreografie: Anna Vita.

Josepha Vogelhuber, Wirtin des „Zum Weißen Rössl“: Verena Scheitz; Leopold Brandmeyer, ihr Zahlkellner: Boris Pfeifer; Wilhelm Giesecke, Fabrikant: Jens Janke; Ottilie, seine Tochter: Melanie Schneider; Rechtsanwalt Dr. Siedler: Reinhard Alessandri; Sigismund Sülzheimer: Oliver Baier; Professor Hinzelmann: Andreas Steppan; Klärchen, dessen Tochter: Juliette Khalil; Piccolo: Jonas Zeiler; Kaiser Franz Joseph: Heinz Zednik; Fremdenführerin / Postbotin: Gabriele Schuchter.

Sommerarena Baden: Premiere 17. Juni 2022, 19.00 Uhr; letzte Vorstellung 26. August 2022
Einführungsgespräch: 12. Juni 2022, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Des is afoch so

Der einzige Theater-LKW Österreichs ist zurück und hält heuer ein ganz spezielles Theaterstück auf der Ladefläche für sein Publikum bereit:

Denn Frühsommerzeit ist heuer bereits zum zehnten Mal Lastkrafttheaterzeit: Aus Anlass von 100 Jahre Niederösterreich gibt es mit Des is afoch so – ein sagenhafter Jux von Peter Pausz eine umwerfende Komödie nach Ostösterreich, die vom Land Niederösterreich gefördert und so eigens für das Jubiläum des schönen Bundeslandes geschrieben wurde. Die Initiatoren Max Mayerhofer und David Czifer freuen sich, dass ihre mobile Bühne unter allen Spielstätten Niederösterreichs ausgewählt wurde, um die Komödie zum Jubiläum zu den Menschen zu bringen.

Das Lastkrafttheater ist ein Erlebnis für jedermann. Das Projekt Lastkrafttheater erhielt 2019 den Niederösterreichischen Kulturpreis. Beste Unterhaltung und gute Laune sind bei dem preisgekrönten Spektakel auf dem LKW garantiert. Das Theater kommt 2022 über 20mal zu den Menschen und entführt die Zuseher aus ihrem Alltag in die magische Welt des Theaters.

Lastkrafttheater bedeutet aber auch, unterschiedlichste Menschen zusammen zu bringen und Orte der gesellschaftlichen Begegnung zu schaffen: Beim Besuch des Lastkrafttheater-Trucks soll das Publikum bewusst entschleunigen, Menschen sollen zusammenkommen und miteinander sprechen. Das Lastkrafttheater bietet also auch eine Plattform, auf der gesellschaftlicher Austausch stattfindet.

In unserer hektischen Welt wird gerne auf das Innehalten vergessen: Der LKW parkt sich ein, Sitzgelegenheiten werden aufgestellt und das Theater entsteht plötzlich: Mit dem LKW des Sankt Pöltner Transportunternehmers Karl Gruber rollt das wohl spontanste Volksfest durchs Land. Seit der Gründung 2013 hat Lastkrafttheater bereits über 200 Vorstellungen für rund 30.000 Besucher gespielt. Schon jetzt darf sich das Publikum auf das Spektakel Des is afoch so freuen.

Wir befinden uns an einem Ort voller Sehnsüchte und Naturschönheiten, wie man es so oft in diesem weiten Land findet: Das ist die Heimat des Rattinger-Franz, vom Mandl-Walter, der Bachl-Dana, der Kröller-Heidi, der Nora und vom Blondel. Oder anders gesagt, vom Rattenfänger von Korneuburg, vom Wasser-Mandl, dem Heidemädchen von Kröllendorf, der Großen Not und vom Blondel.

Als in ihrem Tal ein Fantasy Abenteuer-Land gebaut werden soll, beschließen unsere sechs verwunschenen Freunde ihren, ihnen so lieb gewonnenen Lebensraum nicht kampflos aufzugeben! Wird es Ihnen gelingen, mit ihren bereits lange vergessenen Fähigkeiten, den Bürgermeister und die Investoren von der Unsinnigkeit Ihres Vorhabens zu überzeugen? Wird das Zaubertal erhalten bleiben, oder fällt es der Geldgier der Investoren zum Opfer?

Mit viel Humor begeben wir uns auf die Suche nach der niederösterreichischen Identität: Wie gehen wir mit dem Begriff Heimat um, den wir alle gemeinsam jeden Tag aufs Neue instand halten und pflegen? Wie gehen wir mit unserem Natur- und Kulturerbe um? Wie entscheiden wir jeden Tag, über unser Umfeld zwischen Wandel und Erhalt?

So einfach ist das? Sehen Sie selbst! Denn die die Verwicklungen nehmen ihren Lauf! Erleben Sie das Spektakel, erfreuen Sie sich an regionalen Schmankerln und nehmen Sie am spontansten Volksfest Österreichs teil – direkt vor Ihre Haustüre serviert!

Darsteller: David Czifer, Max Mayerhofer, Eva-Christina Binder, Max G. Fischnaller, Katharina Fiala, Hanna Riegler.
Regie: Nicole Fendesack.

Kulturszene Kottingbrunn: 22. Juni - 19:30 Uhr
Weitere Termine der Tour hier ...

Die Möwe

Das Leben wiederholt sich nicht, man muss sorgsam damit umgehen – Anton Tschechov

Eine Landpartie rund um die berühmte Schauspielerin Irina Arkadina verbringt einen langen Sommer auf dem Gut ihres Bruders Sorin. Arkadinas Sohn Konstantin ist angehender Schriftsteller und hat ein Stuck für seine Geliebte, die junge Schauspielerin Nina, geschrieben. Die Aufführung vor den versammelten Gästen mit Nina in der Hauptrolle wird zum Fiasko. Statt ihrem Sohn Anerkennung zu schenken, führt ihm seine Mutter das Genie ihres Liebhabers Boris Trigorin vor Augen, der ein angesehener Schriftsteller ist. Auch Nina fühlt sich zum erfolgreichen Trigorin hingezogen, was Konstantin zunehmend in Verzweiflung stürzt …

Tschechows Drama (1896 in Sankt Petersburg uraufgeführt) prägte mit seinem Verlauf, der den Protagonisten Raum zur psychologischen Entfaltung gibt, einen einzigartigen Stil. „Die Möwe“ ist seither eines der meistgespielten Stucke der Weltliteratur und regt zu vielseitigen Interpretationen an.

In diesem Sommer inszeniert erstmals Torsten Fischer in Reichenau. Mit Sandra Cervik, Claudius von Stolzmann und nicht zuletzt Martin Schwab kehren viele bekannte Schauspielgrößen zurück. Paula Nocker, die schon als Kind in Reichenau auf der Buhne stand, inzwischen dem Josefstadt-Ensemble angehört und mit dem Nestroy-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin 2021 ausgezeichnet wurde, steht Nils Arztmann, einem der herausragenden Talente des Max Reinhardt Seminars, gegenüber.

Theater Reichenau – Großer Saal: Premiere 2. Juli; letzte Aufführung 6. August

Frühlings Erwachen

Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt. Frank Wedekind

Wedekinds gesellschaftskritisches Drama stellt eine Gruppe von Jugendlichen ins Zentrum, deren Auflehnungen gegen die rigiden Moralvorstellungen des prüden Bürgertums im ausklingenden 19. Jahrhundert tragisch scheitern. Frank Wedekind schrieb seine sogenannte Kinder-Tragödie „Frühlings Erwachen“ 1890 im Alter von 26 Jahren. Es war sein erstes Buch und er lies es auf eigene Kosten drucken. Von der Kritik wurde es als sittenwidrig und anstößig verdammt. 1906 kam es schließlich zur Uraufführung an den Berliner Kammerspielen unter der Regie von Max Reinhardt und mit Wedekind in der Rolle des vermummten Herrn. Das Stück wurde wiederholt Aufführungsverboten und Zensur unterworfen. Wedekind galt als skandalösester Schriftsteller Deutschlands nach der Jahrhundertwende. Erst Jahrzehnte später, nach seinem Tod, wurde „Frühlings Erwachen“ erstmals unzensiert aufgeführt.

Der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Christian Berkel erarbeitet das Stück diesen Sommer für Reichenau mit einem jungen Ensemble Studierender des Max Reinhardt Seminars, das die Bühne mit arrivierten Kolleginnen und Kollegen wie Stefanie Dvorak, Paul Matić und Martin Schwab teilt.

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere 3. Juli; letzte Aufführung 6. August

Sunset Boulevard

Musik von Andrew Lloyd Webber, Buch und Gesangstexte von Don Black und Christopher Hampton. Basierend auf dem Film von Billy Wilder. Deutsch von Michael Kunze. Badener Erstaufführung!

Dass der Stummfilm schon lange dem Tonfilm weichen musste, will die in die Jahre gekommene Diva Norma Desmond nicht wahrhaben. Zurückgezogen lebt sie in ihrer Villa am Sunset Boulevard, unweit der Hollywood-Traumfabriken, ganz in Erinnerungen an ihre glamouröse Zeit versunken. Plötzlich taucht der junge Drehbuchautor Joe Gillis auf, der in den Sog ihrer faszinierenden Persönlichkeit gerät. In Norma Desmond keimt die Hoffnung auf ein Comeback. Durch Gillis Bekanntschaft erhofft sie sich Zutritt zu den Filmstudios, doch ihre Illusionen werden jäh zerstört. Andrew Lloyd Webbers Musical basiert auf dem gleichnamigen Film von Billy Wilder von 1950 und ist ein Glanzpunkt der Musicalwelt. Spannend wie ein Krimi erzählt es den Aufstieg und Fall einer großen Filmdiva vor dem Hintergrund einer gnadenlosen Filmindustrie.

Musikalische Leitung: Christoph Huber; Inszenierung: Andreas Gergen; Ausstattung: Christian Floeren; Choreografie: Sabine Arthold

Norma Desmond: Maya Hakvoort; Joe Gillis: Lukas Perman; Max von Mayerling: Beppo Binder; Betty Schaefer: Dorina Garuci; Cecil B. Demille: Gerhard Balluch; Artie Green, Freund von Joe: Thomas Smolej; Manfred, Designer / Sheldrake: Florian Resetarits.

Stadttheater Baden: Premiere 8. Juli 2022, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 25. August 2022
Einführungsgespräch: 3. Juli 2022, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Des Teufels General

Das Böse in der Welt lebt nicht durch die, die Böses tun – es lebt durch die, die Böses dulden. Carl Zuckmayer.

Zuckmayers Drama entfaltet sich um den moralischen Konflikt des Generals Harras in Berlin 1941. Harras ist eine schillernde Persönlichkeit, leidenschaftlicher Flieger und Lebemann. Obwohl er die NSDAP persönlich verachtet, unterstützt er die Nationalsozialisten durch seine militärische Treue. Da wiederholte Flugzeugunfälle durch Materialfehler als Sabotageakte des Widerstands gedeutet werden, gerät Harras ins Visier des unerbittlichen Kulturleiters des Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Schmidt-Lausitz. Nach zweiwöchiger Haft bekommt er eine Frist zur Aufklärung der Vorfälle und soll den Schuldigen finden.

Carl Zuckmayers Karriere als erfolgreicher Theater und Drehbuchautor begann in den 1920er Jahren. 1933 bekamen seine Stücke wegen kritischer Aussagen gegen das NS-Regime in Deutschland Aufführungsverbot. Aufgrund seiner jüdischen Abstammung flüchtete er 1938 in die USA. „Des Teufels General“ entstand 1941 in der Emigration und feierte schon bald nach seiner Uraufführung 1946 in Zürich überwältigende Erfolge im gesamten deutschen Sprachraum.

Hermann Beil bearbeitete das Stück bereits für die coronabedingt abgesagten Festspiele Reichenau 2020. Diesen Sommer wird das Projekt mit Stefan Jürgens in der Titelrolle umgesetzt, der vielen aus Film und Fernsehen bekannt ist. Ihm zur Seite steht ein Ensemble, das seit vielen Jahren in Reichenau zu Hause ist.

Theater Reichenau – Neuer Spielraum: Premiere 8. Juli; letzte Aufführung 6. August

Ein ungleiches Paar

Wenn es Dir gelingt, ohne Leid durchs Leben zu gehen, wurdest Du wohl nicht geboren. Neil Simon

„Ein ungleiches Paar“ ist die Damenversion von Neil Simons Erfolgskomödie „Ein seltsames Paar“, die durch die legendäre Hollywood Verfilmung mit dem Komikerduo Jack Lemmon und Walter Matthau internationale Berühmtheit erlangte. Analog zum Original leben zwei höchst unterschiedliche Freundinnen von ihren Ehemännern getrennt und treffen regelmäßig ihre Damenrunde zum Trivial Pursuit. Zwei Spanier sorgen für Ablenkung und der Ehekrieg, der sich zwischen den beiden ungleichen Freundinnen abspielt, eskaliert.

Der New Yorker Autor Neil Simon feierte seinen Durchbruch in den 1960er Jahren. Seine Theaterstücke dominierten den Broadway und seine Filmskripten brachten ihm mehr Nominierungen für Oscars und Tonys als jedem anderen Dramatiker. Seine Komödien bestechen durch ihre Mischung aus rasantem Wortwitz und Tiefsinn. Das „ungleiche Paar“ entstand 1985, genau 20 Jahre nach dem „seltsamen Paar“. Die Umkehrung der Geschlechterrollen verleiht der Handlung eine gänzlich neue Bedeutung, die Situationskomik wird nochmals auf die Spitze getrieben.

In Reichenau liefern sich diesen Sommer Petra Morze und Fanny Stavjanik Wortduelle in der Regie von Peter Dehler. Die Dialoge werden mit Angelika Hager in neuer Frische erarbeitet.

Theater Reichenau – Großer Saal: Premiere 9. Juli; letzte Aufführung 6. August

Oper im Steinbruch 2022

NABUCCO von Giuseppe Verdi

Im biblischen Kampf unterliegt das Volk der Israeliten dem babylonischen König Nebukadnezar, genannt Nabucco. Als der größenwahnsinnige König in geistige Umnachtung fällt und seine ebenso machtbesessene Tochter Abigail nach der Krone greift, scheint das unerbittliche Schicksal der Hebräer besiegelt. Ihnen bleibt nichts als die Hoffnung: „Va, pensiero, sull'ali dorate – Steig, Gedanke, auf goldenen Flügeln...“. Der berühmte Gefangenenchor machte Giuseppe Verdi über Nacht zum Star. Dieser ergreifende Chor krönt eine aufwühlende Geschichte über Hoffnung, Wahn, Vergeltung und unerschütterlichen Glauben biblischen Ausmaßes, die in der Landschaft und Tradition des Steinbruchs St. Margarethen ihre ideale Kulisse findet.

Steinbruch St. Margarethen: Premiere 13. Juli 2022, letzte Aufführung 14. August 2022

The King and I

Erleben Sie die schönste traurigste Liebesgeschichte nach einer wahren Begebenheit!

Im Februar 1862 kommt die britische Witwe Anna Leonowens mit ihrem Sohn Louis an den Königshof von Siam. König Mongkut herrscht mit starker Hand über sein Reich. Anna verliebt sich augenblicklich in die zahlreichen Kinder, die sie dort unterrichtet.

„Das klingt doch bisher wie ein Hollywood-Film ­­– ist aber Realität. 100 Jahre später erobert Yul Brynner mit einem Filmblockbuster, einem Musical und einer TV-Serie hundert Millionen Menschen als liebender grantiger Familienvater und würdiger Herrscher, der zwischen seinen Gefühlen Anna Leonowens gegenüber und seiner Krone hin- und hergerissen ist. Das Musical mit den schönsten Melodien von Rodgers und Hammerstein und Lachsalven während der 120 Minuten Spielzeit. Ein persönlicher Tipp von mir: decken Sie sich für die letzten zehn Minuten mit ausreichend Taschentüchern ein. Ich freue mich, Sie nächstes Jahr am Königshof von Siam begrüßen zu dürfen.“
Alfons Haider

Seefestspiele Mörbisch: Premiere 14. Juli 2022, letzte Aufführung 22. August 2022

Madame Butterfly von Giacomo Puccini

Oper in drei Akten (1904). Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die japanische Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, schwelgt im Glück, als sie der amerikanische Marineleutnant Pinkerton zur Frau nimmt. Die Liebe findet ihren Höhepunkt in einem fulminanten Duett. Welten und Werte prallen aufeinander, denn während sich Pinkerton frei fühlt und zurück in seiner Heimat eine Amerikanerin heiratet, wartet Butterfly voll Liebe, Hoffnung und Sehnsucht drei Jahre lang auf die Rückkehr ihres Mannes – zusammen mit dem gemeinsamen Kind. Ihre berühmte Arie „Un bel dì vedremo“ trifft mitten ins Herz. Als Pinkerton mit seiner amerikanischen Frau wieder auftaucht, fällt Cio-Cio-San eine unumstößliche Entscheidung.

Giacomo Puccinis Madame Butterfly, eine der heute meistge­spielten Opern, ist zum ersten Mal auf der Seebühne zu erleben. Die ­musikalische Leitung übernimmt Dirigent Enrique Mazzola, der auch für die Rigoletto-Einstudierung zuständig war. Regisseur Andreas Homoki, Intendant des Opernhauses Zürich, bringt ein international erfolg­reiches Team mit, das im magischen Bühnenbild von Michael Levine mit feinen Landschaftsmalereien japanisches Flair an den Bodensee zaubert.

Musikalische Leitung Enrique Mazzola, Inszenierung Andreas Homoki, Bühne Michael Levine, Kostüme Antony McDonald, Licht Frank Evin, Video Luke Halls, Choreografie Lucy Burge. Bregenzer Festspielchor | Prager Philharmonischer Chor und Wiener Symphoniker.

Bregenzer Festspiele – Seebühne: Premiere 20. Juli 2022, letzte Aufführung 21. August 2022

Kaiserin Joséphine

Operette in acht Bildern von Paul Knepler und Géza Herczeg. Musik von Emmerich Kálmán

Diese von Bravourarien für den Tenor nur so strotzende Meisteroperette Kálmáns erzählt die bittersüße Geschichte der blutjungen, bettelarmen Joséphine Beauharnais, in die sich der junge General Napoleon Bonaparte verliebt und die er in Folge heiratet. Zunächst schenkt Joséphine dem galanten Treiben in Paris mehr Beachtung als ihren ehelichen Pflichten. Schließlich steigt sie aber doch als sein Frauenideal an seiner Seite zur Kaiserin der Franzosen auf. Dieses Werk von Emmerich Kálmán wurde 1936 am Zürcher Stadttheater uraufgeführt, kurz bevor er in die USA emigrieren musste.

2018 wurde das Stück anlässlich des 65. Todestages des Komponisten an der Bühne Baden bereits konzertant mit so großem Erfolg präsentiert, dass es nun als szenische Aufführung zu erleben ist.

Musikalische Leitung: Franz Josef Breznik; Inszenierung & Choreografie: Leonard Prinsloo; Ausstattung: Monika Biegler

Napoleon Bonaparte: Vincent Schirrmacher; Joséphine de Beauharnais: Ivana Zdravkova; Paul Barras: Thomas Weissengruber; Talleyrand/Capitain Calmelet: Jan Walter; Hippolyte Charles: Thomas Zisterer; Therese Tallien: Kerstin Grotrian; Bourriene: Beppo Binder; Juliette: Theresa Grabner; Korporal Bernard: Thomas Malik; Standesbeamter Escarbot: Franz Födinger; Marion, Wahrsagerin: Rita Peterl; General Berthier: Steven Scheschareg.

Sommerarena Baden: Premiere 29. Juli 2022, 19.30 Uhr; letzte Vorstellung 28. August 2022
Einführungsgespräch: 24. Juli 2022, 10.30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer

Andreas Gabalier „Back to Live“

auf der Seebühne Mörbisch

Nach über zwei Jahren coronabedingter Zwangspause steht der Sommer 2022 für Andreas Gabalier und seine Band unter dem Motto BACK TO LIVE! Endlich wieder Konzerte spielen und das Leben feiern. Eines seiner raren Österreich-Konzerte wird der Volks-Rock’n’Roller auf der Seebühne Mörbisch geben. In Anwesenheit von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil wurde das Konzert-Highlight der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Etablierung der Marke „Seebühne Mörbisch“ ging Hand in Hand mit der Bestellung von Alfons Haider zum neuen Generalintendanten für Musiktheater im Burgenland. Die Seebühne Mörbisch wird bereits in dieser Saison neben der Hauptproduktion „Der König und ich“ der Seefestspiele Mörbisch eine Reihe von Veranstaltungsterminen beherbergen. „Unser Vorhaben ist, den Standort Mörbisch für eine breite Zielgruppe zu öffnen. Mit der neuen Marke haben wir uns zum Ziel gesetzt, die Seebühne künftig verstärkt mit zusätzlichen Veranstaltungen über die etablierten Festspiele hinaus zu bespielen. Die Marke „Seebühne Mörbisch“ steht für ein breitgefächertes musikalisches Angebot, mit dem wir alle Publikumsschichten erreichen wollen und zeigt darüber hinaus, dass diese einzigartige Location den perfekten Rahmen für die unterschiedlichsten Unterhaltungsformate bietet. Exklusive Veranstaltungstermine, wie das Konzert von Andreas Gabalier, werden die Region touristisch noch stärker beleben, als dies bisher schon der Fall war“, so Landeshauptmann Doskozil.

„Ich bin sehr stolz darauf, dass ich einen der beliebtesten und bekanntesten deutschsprachigen Stars, Andreas Gabalier, den ich zu meinen persönlichen Freunden zählen darf, dafür gewinnen konnte, eines seiner raren Österreich-Konzert hier auf der Seebühne Mörbisch zu spielen. Kein anderer Sänger hat in den letzten Jahren derartigen Wind um den deutschsprachigen Rock'n'Roll erzeugt. Ich gratuliere Andreas Gabalier zu dieser gigantischen Erfolgsgeschichte und freue mich bereits sehr auf seinen Besuch“, gibt Generalintendant Alfons Haider einen Ausblick auf das Konzert-Highlight in Mörbisch.

Rund zwei Millionen Menschen hat Andreas Gabalier bisher mit seinen mittlerweile legendären Volks-Rock’n’Roll-Shows live auf der Bühne begeistert. Andreas Gabalier ist nicht nur einer der erfolgreichsten, sondern auch einer der beliebtesten Stars im gesamten deutschsprachigen Raum und eine wahre Naturgewalt – ein leidenschaftlich gefeierter Musiker, der nun den Blick in Richtung Zukunft richtet.

Der Steierische „Mountain Main“ wird am 29. Juli 2022 auf der Seebühne Mörbisch seine österreichischen Fans begeistern. „Mein ganzes Team und ich brennen darauf, dass es endlich wieder losgeht, dass wir auf der Livebühne wieder alles geben können, um unser Publikum bis auf den letzten Platz mitzureißen. Unser Antrieb dabei ist nichts weniger als die Liebe – und das seit Tag eins!“, so Andreas Gabalier euphorisch.

Der gefeierte Musiker war bereits einmal im Rahmen der Schlagernacht auf der Seebühne Mörbisch zu erleben. Im Sommer ist er mit seiner Band unter dem Motto „Back to Live!“ wieder „Back in Mörbisch“. Der Vorverkauf für sein erstes Solo-Konzert auf der Seebühne startet ab sofort.

Seebühne Mörbisch: 29. Juli 20200
Tickets unter www.seefestspiele.at, Tel.: +43-2682-66210.

Passionsspiele Kirchschlag

In diesem Jahr feiern die traditions¬reichen Spiele ihr 90. Jubiläum.

„Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“. Mit diesen Worten aus dem Johannesevangelium wird das Geschehen der Passion angekündigt.

Einzug in Jerusalem
Der Heiland zieht unter Jubel ein. Er verkündet die Frohbotschaft: „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid“. Gegen ihn erhebt sich eine Front der Ablehnung und des Hasses. Durch einige Begegnungen und machtvolle Zeichen wird Jesus als der Heiland bezeugt: Er ist Freund der Kinder, heilt die kranke Frau, lässt sich von der Sünderin die Füße salben; verweist in der Blindenheilung auf seine Sendung, dass auch die Blindheit des Herzens durch ihn geheilt wird.

Auf der Straße
In das Herz des Judas sind Unsicherheit, Zweifel und Unzufriedenheit eingekehrt. In dieser Gefühlsstimmung begegnet er einem Unbekannten. Dieser versteht es, die Gefühle des Judas hervorzukehren. Judas begegnet also in dieser zeitlosen Gestalt eines Unbekannten der Mensch gewordenen Versuchung von außen her. Der Gedanke, seinen Herrn zu verraten, reift in ihm. Der Samen des Bösen kann Wurzeln schlagen.

Das letzte Abendmahl
Fußwaschung und das Geschenk der Eucharistie sind eine überzeugende Dokumentation der Liebe Gottes durch das Mensch gewordene Wort Gottes – Jesus Christus. „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben hingibt für seine
Freunde.“ (Jo 15, 13). Die dienende und opferbereite Liebe des Herrn bis hin zum Kreuzestod ist beim Abendmahl und damit in der Feier der hl. Messe für alle Zeiten geschenkt. „Gottes Brot ist jenes, das vom Himmel niedersteigt und der Welt Leben gibt.“

Abschied von der Mutter
Dunkle Ahnungen erfüllen das Herz der Mutter. Sie ringt um die innere Bereitschaft, sich nicht bei aller Mutterliebe dem Sohn in den Weg zu stellen, der gekommen ist, den Willen seines himmlischen Vaters zu erfüllen.

Beratung bei Kaiphas – der Verrat des Judas
Zur nächtlichen Stunde ist der Hohe Rat versammelt. In einer emotionell erregten Atmosphäre und sich auf die hohe Verantwortung für das Wohl des Volkes berufend wird der Beschluss gefasst: „Er muss sterben.“ Judas, der vom Unbekannten ermutigt worden ist, daraus auch Kapital zu schlagen, bietet seine Dienste an. Er ist bereit, die persönliche Enttäuschung zu Geld zu machen und seinen Meister zu verraten.

Weitere Szenen sind der Ölberg, Verleugnung des Petrus, Jesus vor Pilatus, Dornenkrönung und Verurteilung, Kreuzweg und Verzweiflung des Judas, Christus am Kreuz, Marienklage und Auferstehung und Sendung.

Passionsspiele Kirchschlag: Premiere 14. August 2022, letzte Aufführung 26. Oktober 2022

Der Mann von La Mancha

Nach dem Musical von Dale Wasserman

Was für wunderbare und vielseitige Dinge entstehen können, wenn sich eine Schar von begeisterten Menschen zusammentut, um eine gemeinsame Initiative zu gründen und zum Blühen zu bringen! Frei nach dem Motto ihres ersten gemeinsamen Projektes „Der Mann von La Mancha“ – Träume den unmöglichen Traum. Dafür ist die Kulturszene Kottingbrunn ein leuchtendes und sehr lebendiges Beispiel. Als Hommage an diese Idee und an die daraus resultierenden außerordentlich fruchtbaren Entwicklungen der vergangenen 25 Jahre und um diesem tollen Stück und diesem Motto eine neue, inspirierende Würdigung zu schenken, wird die Jubiläums-Septemberproduktion also eine Neuinszenierung dieses Musicals „Der Mann von La Mancha“.

Freuen Sie sich jetzt schon auf diese traumhaft anrührende Geschichte, auf pralles, poetisches, prickelndes Schauspielertheater, auf süffige, beflügelnde Musik und Lieder und auf unser großes, fulminantes Ensemble. Basteln Sie gemeinsam mit uns weiter an dem Vorhaben, unmögliche Träume zu träumen und diese gar in unsere Wirklichkeit zu holen.

Inszenierung: Anselm Lipgens

Kulturszene Kottingbrunn: Premiere 2. 9. 2022; letzte Aufführung 25. 9. 2022;
jeweils Freitag + Samstag 19:30 Uhr, Sonntag, 18:00 Uhr

Sommerspielplan der Bühne Baden

Sommerarena

  1. Im weißen Rössl
    Premiere: 17. Juni 2022
    Letzte Vorstellung: 26. 8. 2022
  2. Kaiserin Joséphine
    Premiere: 29. Juli 2022
    Letzte Vorstellung: 28. 8. 2022

Stadttheater

  • Sunset Boulevard
    Premiere: 8. Juli 2022
    Letzte Vorstellung: 25. 8. 2022

Hier gehts zu weiteren Aufführungen und,zur Kartenbestellung!

Festspiele Reichenau

  1. Die Möwe
    Großer Saal
    Premiere: 2. Juli 2022
    Letzte Vorstellung: 6. August 2022
  2. Frühlings Erwachen
    Neuer Spielraum
    Premiere: 3. Juli 2022
    Letzte Vorstellung: 6. August 2022
  3. Des Teufels General
    Neuer Spielraum
    Premiere: 8. Juli 2022
    Letzte Vorstellung: 6. August 2022
  4. Ein ungleiches Paar
    Großer Saal
    Premiere: 9. Juli 2022
    Letzte Vorstellung: 6. August 2022

Landestheater Niederösterreich Spielzeit 2021/22

Vertrag von Marie Rötzer verlängert

Das Landestheater Niederösterreich verlängert den Vertrag von Marie Rötzer, der künstlerischen Leiterin bis Juni 2028 und unterstreicht mit dieser Entscheidung den erfolgreichen Weg ihrer Arbeit für das Haus.

Mitgliederversammlung der Kulturszene Kottingbrunn 2022