Die Schattenkaiserin

Musical von Jürgen Tauber und Oliver Ostermann. Libretto von Susanne Felicitas Wolf unter Verwendung von Motiven von Bernhard Aichner. Uraufführung!

Das Jahr 2019 steht ganz im Zeichen Maximilians I. Der Kaiser aus dem Geschlecht der Habsburger, den eine besondere Liebe mit dem Land Tirol verband, starb vor 500 Jahren. Zu den Beiträgen des Tiroler Landestheaters anlässlich seines Gedenkjahres zählt eine besondere Auftragskomposition, mit der die Spielzeit 2019/20 eröffnet wurde: das Historienmusical Die Schattenkaiserin.

Im Mittelpunkt der Handlung steht nicht der Regent selbst, sondern seine zweite Ehefrau, die in seinem Schatten ein bemitleidenswertes Dasein führte: Bianca Maria Sforza. Unter Verwendung von Motiven des Innsbrucker Bestseller-Autors Bernhard Aichner konzipierte Susanne Felicitas Wolf das Stück und verfasste das Libretto. Es zeichnet das berührende Porträt einer jungen Frau, die voller Hoffnungen und Sehnsüchte in die durch ihren reichen Onkel vermittelte Ehe geht. Doch Maximilian, dessen Herz noch an der früh verstorbenen Maria von Burgund hängt, kann keine Zuneigung zu ihr entwickeln. Ihr kindliches Verhalten und ihre Anhänglichkeit bleiben ihm fremd und hindern ihn in seinem Freiheitsdrang. Vom Kaiser vernachlässigt, stirbt Bianca 1510 kinderlos, krank und vereinsamt in Innsbruck. Vor dem Hintergrund ihrer tragischen Geschichte entfaltet sich auf der Bühne ein farbiges Gemälde rund um den „letzten Ritter“ im Spiegel seiner Zeit.

In der symphonisch angelegten Musik verbinden sich klassische wie zeitgenössische Elemente mit spätmittelalterlichen Stilzitaten. Die Komponisten Jürgen Tauber und Oliver Ostermann stammen aus Wiener Neustadt, wo Maximilian geboren und bestattet wurde.

Musikalische Leitung: Hansjörg Sofka; Inszenierung: Johannes Reitmeier; Choreografie: Randy Diamond; Bühne & Kostüme: Michael D. Zimmermann; Dramaturgie: Susanne Bieler

Besetzung: Bianca Maria Sforza – Jil Clesse; Maximilian I – Reinwald Kranner; Ludovico Sforza - Il Moro – Dale Albright; Erasmus von Brascha – Florian Stern; Hofnärrin Ursula – Susanna von der Burg; Violanta – Andreja Zidaric; Baldironi – Andreas De Majo; Matthäus Lang – Randy Diamond; Apollonia Lang / Maria von Burgund – Verena Pötzl; Nikolaus von Firmian – Jannis Dervenis; Sigismund – Peter Thorn; Katharina – Ana Akhmeteli; Kind – Laura Gutwenger, Helena Duringer, Sara-Sophie Häusler.

Tiroler Landestheater – Großes Haus: letzte Aufführung 11. 1. 2020

Freundschaftsspiel

Die neueste Komödie von Kultautor Stefan Vögel: Österr. Erstaufführung der Neuen Bühne Wien

„Wie viel hält eine Freundschaft aus?“, und „wieviel sind wir dafür bereit zu tun?“ Leon, Bernd und Robbi sind Freunde seit der Schulzeit.

Ihre Leidenschaft fürs Fußball müssen auch ihre tapferen Frauen teilen. Zumindest sorgen sie für das leibliche Wohl während der Fernsehübertragungen, zu denen sich die Kumpels regelmäßig treffen. Da sie verschiedenen Clubs angehören, geht es mitunter laut zu, während die Frauen ihre unerfüllten Kinderwünsche outen. Leon und Romina basteln schon lange am ersehnten Nachwuchsspieler, doch es will einfach nicht klappen.
Romina hat Angst, dass sie Leon an eine andere verlieren könnte. Insgeheim weiß sie aber, dass die Kinderlosigkeit nicht an ihr liegt, ein diesbezüglicher Test ist für Leon aber ein Reizwort. Ihre Freundin Babs rät ihr zu einer heimlichen Aktion im Reagenzglas. Leon würde das nie merken. „Sie brauche nur einen Mann mit guten Genen, den sie gut kenne und der ihr diesen Wunsch erfüllt.“
Dass sich Babs damit ein Eigentor schießt, ahnt sie nicht. Denn wer hat erwiesenermaßen gute Gene, und wen kennt Romina sehr gut? Kein anderer als Bernd, der mit Babs bereits zwei Kinder zeugte und seit seiner Jugend dummerweise aber in Romina verliebt ist. Bernd fällt aus allen Wolken, als er von Rominas Frontalangriff und ihrem Kinderwunsch überrascht wird. Doch wahre Freundschaft sollte nicht bei der Samenbank enden. Also spendet Bernd seine „besten Spieler“ und kann die Freude über das ziemlich prompt gelieferte Ergebnis auf dem Ultraschallbild kaum verbergen.

Alles läuft nach Plan, doch dann macht Leon, der von seiner Manneskraft nicht mehr so überzeugt ist, doch einen Test. Und der lässt sich mit Rominas freudiger Verkündigung ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft so gar nicht vereinbaren. Ein Zeitlauf um bereits gezeugte und ungezeugte Babys bringt die Mannschaft auf Hochtouren. Doch wahre Freundschaft sollte bis zum Schlusspfiff alle versöhnen…Oder?

Besetzung: Leila Strahl, Anke Zisak,  Michael Duregger, Martin Gesslbauer und Felix Kurmayer
Regie: Marcus Strahl
Weitere Spielorte finden Sie hiet ...; letzte Aufführung 31. 12. 2019

Liederabend mit Anja Markwart und Thomas Weinhappel

15. September 2019

Die beiden Ausnahmekünstler entführen Sie in die gefühlvolle Welt der romantischen Liederkunst dank Schumanns unvergänglichen schönen Liederzyklen.
Lassen Sie sich verzaubern von
Anja Markwart - Sopran
Thomas Weinappel - Bariton
Pantelis Polychronidis - Klavier
Renate Publig - Moderation

Weitere Infos und Ticketbestellung finden Sie hier ...
und auch hier ...

Museum Mödling, Thonetschlössl: 15. September 2019, 17:00 Uhr

Wenn schon, denn schon

Wer lügt noch mehr als Politiker? Fremdgehende Ehemänner.

Richard Willey ist beides: untreu und Staatssekretär im Innenministerium. Dem durchtriebenen Richard kann allenfalls seine Frau Pamela das Wasser reichen. Als Richard in einem Innenstadt Hotel ein Schäferstündchen mit einer Sekretärin aus dem Kanzleramt plant, hat er die Rechnung ohne seine nicht minder durchtriebene Ehefrau gemacht, die zur gleichen Zeit im selben Hotel wie ihr Ehemann mit dessen Assistent fremdgehen möchte. Als wäre es nicht genug, dass die untreuen Ehehälften Tür an Tür sündigen, kommt auch noch eine Frau aus den Reihen der Opposition, ein chinesischer Kellner, ein spanisches Zimmermädchen, der Ehemann der Geliebten sowie der Hoteldirektor dazu.

Da lassen Turbulenzen, die alle Beteiligten mit halsbrecherischer Geschwindigkeit in die Sackgasse ihrer immer neuen Ausreden wirbeln, natürlich nicht lange auf sich warten!

Besetzung: Christoph Fälbl, Franziska Hetzel, Alexander Jagsch, Doris P. Kofler, Robert Kolar, Eric Lingens, Martin Schlager, Kristina Sprenger, Samantha Steppan.

Drehbuch: Ray Cooney; Regie: Andreas Steppan; Bühnenbild: Martin Gesslbauer; Kostüme: Alexandra Burgstaller

Ein sehr lustiges Stück mit viel englischem Humor welches Andreas Steppan recht gut inszeniert hat. Das Bühnenbild, was mir persönlich weniger gefällt, teilweise in grelle bunten Farben. Im laufe der Handlung driften einige Szenen doch sehr ins klamaukhafte ab was sicher nicht jedermanns Sache ist. Aber im Großen und Ganzen eine recht passable Leistung des Ensemble.

Festspiele Berndorf: Premiere 1. August 2019; letzte Vorstellung 1. September 2019

Das Land des Lächelns

Heuer verwandelt sich die Seebühne Mörbisch nach 18 Jahren wieder in „Das Land des Lächelns“.

Mit der romantischen Operette Das Land des Lächelns von Franz Lehár folgt Mörbisch-Direktor Peter Edelmann in seiner zweiten Saison am Neusiedler See seinem Vorhaben, die „erste Garde“ der Operetten auf die größte Operettenbühne der Welt zu bringen. Eine berührende Liebesgeschichte, die Dichte an unvergesslichen Melodien wie „Dein ist mein ganzes Herz“ oder „Immer nur lächeln“ und die imposante Seebühne inmitten der atemberaubenden Naturkulisse des Neusiedler Sees versprechen einen Abend, der lange in Erinnerung bleibt.
„Das Land des Lächelns ist die vielleicht emotionalste aller Operetten, die keinen Besucher ungerührt lässt“, ist sich Peter Edelmann gewiss, „ein Abend voll Romantik und großer Gefühle ist garantiert. „Wir wollen das Publikum in jeder Hinsicht überraschen und unterhalten: Sei es mit großen Dimensionen und technischen Raffinessen in Bezug auf das Bühnenbild, traumhaften Kostümen, Musik auf höchstem Niveau oder mit einer hervorragenden Besetzung.“
In Das Land des Lächelns treffen zwei junge Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen aufeinander: Während seines Aufenthaltes in Wien lernt der chinesische Diplomat Prinz Sou-Chong die aus einer adeligen Familie stammende Lisa kennen. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und verlieben sich. Als Sou-Chong zum chinesischen Ministerpräsidenten ernannt wird, folgt ihm Lisa nach Peking. Dort wird sie mit fremden Sitten und uralten Traditionen konfrontiert, die ihre Liebe zu Sou-Chong auf den Prüfstand stellt.
Regie führt bei der diesjährigen Produktion der in Südafrika geborene Leonard C. Prinsloo. Seine Engagements führten ihn an Theater und Opernhäuser in Österreich, Deutschland und Südafrika. Bei den Seefestspielen Mörbisch zeichnet Prinsloo auch für die Choreografie verantwortlich.
Besetzung: Elissa Huber und Sophia Brommer als Lisa, Robin Yujoong Kim und Won Whi Choi als Prinz Sou-Chong, Da-yung Cho und Katerina von Bennigsen als Mi, Martin F. Lechleitner und Maximilian Mayer als Graf Gustav von Pottenstein, Benno Schollum als Graf Ferdinand Lichtenfels, Harald Serafin als Obereunuch, Gernot Kranner als Sekretär Fu Li, Koichi Okugawa als Onkel Tschang.

Seefestspiele Mörbisch: letzte Vorstellung 24. August 2019.

Rigoletto

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi; Libretto von Francesco Maria Piave. Nach Victor Hugos Le Roi s’amuse. In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Als Hofnarr des lüsternen Herzogs amüsiert sich Rigoletto. Seine Tochter Gilda sperrt er zu Hause ein, um sie vor anderen Männern zu schützen. Monterone, dessen Tochter der Herzog geschändet hat, verflucht Rigoletto für dessen spottende Worte. Nichts ahnend wird er zum Helfer bei Gildas Entführung, die dem Herzog als Eroberung gebracht wird. Sie sieht die Zuwendung des Herzogs als Ausweg aus der Obhut ihres Vaters. Dieser aber hat einen Mörder beauftragt, um den Liebschaften des Herzogs ein Ende zu bereiten. Als Rigoletto die verhüllte Leiche ins Wasser werfen möchte, hört er erneut dessen zynisches Credo „La donna è mobile“ und fürchtet um das Leben seiner Tochter …

Giuseppe Verdis schaurig schönes Meisterwerk ist erstmals auf der Bregenzer Seebühne zu erleben. Der Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl, dessen Filme wie Der Medicus mit atemraubenden Szenen begeisterten, betont in seiner Inszenierung Verdis Kontraste zwischen Spektakel und Kammerspiel. Dem zirkushaften Treiben auf dem Fest, der waghalsigen Entführung und dem nächtlichen Sturm stehen innige Szenen zwischen Vater und Tochter sowie Gilda und dem Herzog gegenüber.

Musikalische Leitung Enrique Mazzola; Inszenierung | Licht Philipp Stölzl; Bühne Philipp Stölzl, Heike Vollmer; Kostüme Kathi Maurer; Mitarbeit Regie Philipp Krenn; Ton Gernot Gögele | Alwin Bösch; Chorleitung Lukáš Vasilek | Benjamin Lack.

Bregenzer Festspiele: letzte Aufführung 18. August 2019

Oper im Steinbruch 2019

Die Zauberflöte

Am 10. Juli 2019 kehrte die Oper dorthin zurückkehren, wo sie ihren angestammten, ihren wahrhaft wunderbaren Platz hat: Die schroffe Felslandschaft des Steinbruchs St. Margarethen wird die atemberaubende und märchenhafte Kulisse für Mozarts Parabel auf die Liebe und Vernunft bieten. Hier werden Tamino und Papageno die Liebe suchen und Pamina und Papagena finden, und es wird am Ende die Kraft der Aufklärung und Vernunft über die dunklen Mächte siegen.

Auch über 200 Jahre nach seiner Uraufführung in Wien fasziniert Mozarts Meisterwerk Jung und Alt, lässt Zuschauer nachdenken, mitfiebern und in einem unbeschreiblichen Reichtum an Melodien schwelgen. Volkstheater wollte „Die Zauberflöte“ stets sein, im besten und wahrsten Sinn des Wortes. Echtes Volksgut sind mittlerweile viele musikalische Hauptthemen geworden: Papagenos Vogelfängerlied, Taminos verträumt-innige Betrachtung des „bezaubernd schönen Bildnisses“ oder Paminas verschattet melancholisches „Ach, ich fühl's“. Vor allem die virtuosen Koloraturarien der Königin der Nacht reißen das Publikum damals wie heute zu Beifallsstürmen hin, und für manch eingefleischten Opernfan sind sie die frühesten Erinnerungen an die leidenschaftliche Begeisterung, die die Oper auszulösen vermag.

Für einen einzigartigen Abend sorgte die erstklassige und internationale Besetzung der Oper: Als großer Sympathieträger in Mozarts „Die Zauberflöte“ durfte Max Simonischek in neuer Dimension seiner großen Liebe zur Musik nachgehen, und voller Elan einen Papageno, ganz im Sinne von Librettist Emanuel Schikaneder, kreieren. Doch was wäre Papageno ohne Papagena? Theresa Dax begeisterte mit bester Intonation und großer Ausstrahlung als Gegenpart zum beliebten Vogelfänger. Mit Ana Maria Labin stand eine ausgewiesene Mozart-Spezialistin als Pamina auf der Bühne, ihr zur Seite Attilio Glaser als international gefragter Tamino. Absoluter Höhepunkt klassischer Gesangskunst wurde von der Königin der Nacht geboten, die bei Danae Kontora in bewährten Händen lag. Ihrem Gegenspieler Sarastro wurde Luke Stoker (der schon als Sparafucile in „Rigoletto“ 2017 im Steinbruch einen großen Erfolg feierte) die nötige Basstiefe verliehen. Daneben standen viele weitere international gefragte SängerInnen auf der großen Steinbruchbühne: Elizabeth Reiter, Nina Tarandek und Maria-Luise Dreßen in den Rollen der 3 Damen, sowie Keith Bernard Stonum als Monostatos, Michael McCown als Priester und Uwe Schenker-Primus in der Rolle des Sprechers.

Großen Applaus erhielt das „Leading Team“ – Regie, Bühnenbild, Kostüme, Lichtkunst – für die atemberaubende künstlerische Gestaltung. Carolin Pienkos und Cornelius Obonya näherten sich als Regie-Duo der „Zauberflöte“ ganz aus dem Geiste Mozarts, in dem sie die Frage nach der Ursache des tiefen Konflikts zwischen Tag und Nacht, Frauen und Männern, Urtümlichem und geistig Aufgeklärtem, Tradition und Moderne stellten. Das Regie-Team formulierte den unbedingten Glauben an die Überwindung aller menschlichen Konflikte und Kämpfe. Man kann so auch einen Widerhall des Steinbruchs und seiner Geschichte spüren: Hier wurde gearbeitet, Rohmaterial für große Bauwerke geschaffen. Mensch und Natur waren manchmal im Gegensatz, dann wieder im Einklang miteinander. Wir sehen das Ergebnis: ein respektvolles Geben und Nehmen, in dem der Mensch sich seiner Natur in Demut und Dankbarkeit nähert.

Dieser Gedanke kann auch zentral für Wolfgang Amadeus Mozart stehen. Seine Oper verbindet Leichtigkeit und Tiefgang, Verspieltheit und Würde, Kindliches und Reifes auf unnachahmliche Art. Volkstheater wollte „Die Zauberflöte“ sein, im besten und wahrsten Sinn des Wortes, aber diese Oper ist auch mehr: Sie will den Menschen zur Menschlichkeit führen. Mozarts Meisterwerk wird uns in der unvergleichlichen Atmosphäre des Steinbruchs von St. Margarethen Abend für Abend lebendig und gegenwärtig werden. Die Aufführung regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern unterhält auch bestens.

St. Margarethen: letzte Vorstellung 17. August 2019

Fly me to the moon

Musikrevue von Rita Sereinig und Alexander Hauer.

50 Jahre nachdem der erste Mensch den Mond betrat, begibt sich auch die Melker Musikrevue im düsenden Sauseschritt in die Erdumlaufbahn und darüber hinaus. Mit Musik bauen wir eine Stairway to heaven, lassen uns von Moonshadow verzaubern und stimmen mit den Romantikern ihr Blue Moon oder Moonriver an. Mit dem Prinzen können wir den Mann im Mond und mit Coldplay gleich A sky full of stars besingen.

Was auch immer klangliche Schubkraft gibt und welchen Namen wir einem Stern geben mögen: Die Musikrevue 2019 verspricht wieder bestes Entertainment, überbordende Fantasie und vor allem mehr als 40 Songs aus mindestens fünf Jahrzehnten Rock- und Popgeschichte.

Musikalische Leitung und Arrangements: Gerald Huber und Michael Strauss. Regie: Rita Sereinig.

Sommerspiele Melk: letzte Vorstellung 14. August 2019

Everyman (Jedermann)

Rock-Oper von Günter Werno, Andy Kuntz, Stephan Lill und Johannes Reitmeier. Jedermanns Leben rockt mit Buhlschaft, Tod und guten Werken

Der Jedermann (Everyman) genießt das Leben in vollen Zügen: Geld, Güter, Geliebte so viel er will. Er kennt weder Moral noch Maß. Niemals ist er einem Schuldner gnädig, nie hilft er den Bedürftigen. Der Glaube, zu dem ihn seine Mutter ermahnt, kümmert ihn nicht. Als Gott Jedermann zur Rechenschaft ziehen will und ihm den Tod schickt, kann Jedermann einen Aufschub der Sterbefrist aushandeln, denn niemand will ihn auf seiner letzten Reise begleiten. Eine gebrechliche Frau stellt sich ihm als seine guten Taten vor. Bisher immer vernachlässigt, ist sie schwach und Jedermann erkennt, dass er sein Leben ändern muss …

Der Jedermann-Stoff ist vor allem durch das gleichnamige Schauspiel von Hugo von Hofmannsthal und die jährlichen Aufführungen der Salzburger Festspiele berühmt. Es bezieht sich auf das altenglische Moralstück „Everyman“ und dieses ist für Andy Kuntz und seiner Progressiv-Rock Band „Vanden Plas“ die Vorlage für ihre opulente Rockoper. Virtuose E-Gitarren und rasantes Schlagwerk bilden das energiegeladene Fundament, das alle mitreist und auch Platz für berührende Balladen lässt. Die Bühnenshow wurde bereits mehrfach erfolgreich gespielt und kommt nun in einer neuen Inszenierung erstmals nach Pforzheim. 

Besetzung: Everyman – Chris Murray, Death – Andy Kuntz, God – Solistin Kinderchor, Devil – Philipp Werner, Paramour/Goods – Lilian Huynen, Mother/Good Deeds – Lisa Wedekind, Cousin/Confession – Dennis Marr / Ingo Wagner, Fellowship – Ingo Wagner, indred/Angel – Anna Gütter /Natasha Sallès, Steward – Brian Garner, 3 Cashgirls/Maids/Soulguardians – Manuela Wagner und Helena Steiner, Anna Gütter/Natasha Sallès.

Chor des Theaters Pforzheim; Extrachor und Kinderchor des Theaters Pforzheim; Badische Philharmonie Pforzheim; Ballett Theater Pforzheim. Vanden Plas – Günter Werno (Klavier/Keyboards), Stephan Lill (Gitarre), Torsten Reichert (Bass), Andreas Lill (Schlagzeug).
Regie – Philipp Moschitz; Musikalische Leitung – Philipp Haag; Bühne und Kostüme – Matthias Engelmann; Choreografie – Sven Niemeyer; Chorleitung – Alexandros Diamantis; Dramaturgie – Annika Hertwig.

Theater Pforzheim (https://www.theater-pforzheim.de/): letzte Aufführung 11. Juli 2019

I am from Austria

Das Musical mit den Hits von Reinhard Fendrich. Buch Titus Hoffmann / Christian Struppeck; Regie Andreas Gergen; Choreografie Kim Duddy; Bühnenbild Stephan Prattes; Kostüme Uta Loher / Conyn Lüders; Lichtdesign Andrew Voller.

I AM FROM AUSTRIA ist ein großes, neues Musical voller Witz, Charme und Romantik, überraschend und berührend, mit einer Story rund um Liebe, Freundschaft und Familie. In eine neue Handlung verpackt, erzählen über 20 Rainhard Fendrich-Hits wie u. a. „Macho Macho“, „Haben Sie Wien schon bei Nacht geseh‘n“, „Es lebe der Sport“, „Blond“, „Strada del Sole“, „Tango Korrupti“, „Nix is Fix“, „Weus‘d a Herz hast wie a Bergwerk” und natürlich das Titellied “I Am From Austria“ die Geschichte von einem österreichischen Filmstar, der international Karriere gemacht, es bis nach Hollywood geschafft hat und nun anlässlich des Opernballs nach Wien zurückkehrt.

Die neueste VBW-Eigenproduktion mit den Hits von Rainhard Fendrich, beeindruckenden Bühnenbildern, mitreißenden Choreographien und schillernden Kostümen lässt das Publikum hinter die Kulissen eines Wiener Luxushotels blicken, wo ein prominenter Star-Gast für Trubel und viel Hollywood-Flair sorgt. Die Handlung berührt aber auch mit persönlichen und bewegenden Momenten abseits des grellen Blitzlichtgewitters. Das fiktive Wiener Traditionshotel "Edler" wird in diesem neuen Musical zur Drehscheibe der großen Welt. Chaos, Küsse und Katastrophen sind vorprogrammiert in dieser fröhlich-frechen Story voller Romantik, Überraschungen und amüsanter Situationskomik.

I AM FROM AUSTRIA ist eine Hommage an dieses Land – aus diesem Grund wurden fast alle Rollen im Stück mit Österreicherinnen und Österreichern besetzt. Allen voran die acht Solisten, die sowohl aus dem Bereich Musik- und Sprechtheater, als auch aus Film, Funk und Fernsehen bekannt sind.

Solisten: Lukas Perman, Iréna Flury, Elisabeth Engstler, Andreas Steppan, Martin Bermoser, Dolores Schmidinger, Matthias Trattner, Fabio Diso, Martin Berger.
In weiteren Rollen und Ensemble: Carin Filipcic, Oliver Arno, Anna Carina Buchegger, Arthur Büscher, Barbara Castka, Paul Csitkovics, Marianne Curn, Barbara Czar, Florian Fetterle, Franz Frickel, Katharina Gorgi, Thomas Höfner, Judith Jandl, Florian Klein, Peter Knauder, Stefan Mosonyi, Martin Pasching, Marina Petkov, Jennifer Pöll, Georg Prohazka, David Rodriguez-Yanez, Rita Sereinig, Ariane Swoboda, Birgit Wanka.

Raimund Theater: Spielzeiten – Di & Mi 18:30 Uhr, Do – Sa 19:30 Uhr, So 16:30 Uhr; Montag spielfrei; auch in der Saison 2019; letzte Vorstellung 16. Juni 2019

Peepshow

von Marie Brassard. Ein elektronisches Musiktheaterstück – Gastspiel

Die junge Frau Beautiful begibt sich auf die Reise in eine märchenhafte Welt voller Zauber, Gefahr und Angst. Dabei trifft  sie auf  archetypische  Figuren:  Der  vermeintlich  böse  Wolf und das Monster offenbaren Beautiful bisher verborgene Facetten ihrer Persönlichkeit. Die Begierde ist ihr Motor, der sie durch diesen Dschungel  der Erfahrungen  treibt  und  sie nicht stillstehen lässt.

Peepshow untersucht auf poetische Weise den Perspektivwechsel zwischen angeblichen Opfern und Tätern, erforscht das Wesen von Begierde, Träumen, Liebe, Sehnsucht und Angst.

Die Schauspielerin und Regisseurin Tania Golden inszeniert die Figur der Beautiful mit drei jungen Frauen, die sich gemeinsam mit dem Musiker Thomas Käfel in einen literarisch - musikalischen Kosmos begeben und Brassards Text vor dem Hintergrund ihrer eigenen Erfahrungen performen.

Regie: Tania Golden; Musik: Thomas Käfel; Bühne: Claudia Berta Genger; Dramaturgie & Produktion: Lisa-Lena Tritscher
Besetzung: Johanna Hainz, Anna -Eva Koeck, Lisa-Lena Tritscher

Kosmos Theater 1070 Wien: Premiere : Mi, 24. April 2019, 20:00 Uhr; letzte Vorstellung 26. April 2019

Sprengkörperballade

von Magdalena Schrefel – Österreichische Erstaufführung – Eigenproduktion

Außerdem halten sich in ihrem Leben die meisten Mädchen für sehr alte Frauen. Und sehr alte Frauen benehmen sich gelegentlich wie Mädchen.

Sprengkörperballade arbeitet als abenteuerliche, poetisch aufgeladene Sprachpartitur die Vergangenheit und Gegenwart von drei Frauengenerationen auf. Die Mutter Djana stellt mit ihrer jüngeren Tochter wieder und wieder die Trennung vom Vater nach, die ältere Tochter zieht mit der besten Freundin auf der Suche nach den perfekten Augenblicken durch die Stadt, während die zwei uralten Gespensterschwestern Cookie und Fuzzie sich lustvoll in endlosen Kinderspielen quälen.

In jeder Figur steckt die Möglichkeit und der Wunsch nach einer Explosion, nach einem Feuer, einem Funken, einem Vibrieren und einem Sprengen von dessen, was nur schwer auszuhalten ist: das Sein im Hier und Jetzt. Aber manchmal muss man eben, manchmal muss man eben sein ...

Regie: Claudia Bossard; Ausstattung: Elisabeth Weiß; Regieassistenz: Barbara Juch.
Besetzung: Veronika Glatzner, Alice Peterhans, Alexandra Sommerfeld

Kosmos Theater, 1070 Wien: Premiere Di, 2. April 2019, 20:00 Uhr; letzte Vorstellung 18. April 2019

Benefiz Konzert

Neuro Fibromatose durch Forschung besiegen!

Thomas Weinhappel freut sich ganz besonders, unter dem Ehrenschutz einer der künstlerisch wie menschlich herausragendsten Persönlichkeiten der Musikwelt, Frau Botschafterin der österreichischen Kinderdörfer, Vize-Honorarkonsulin Professor Birgit Sarata ein Benefizkonzert am Freitag, 15. März 2019 geben zu dürfen. Für Ihre Mitwirkung dankt er seinem Kollegen, dem Tenor Reinwald Kranner, sowie den Pianisten Professor Manfred Schiebel und Ekaterina Nokkert jetzt schon ganz herzlich.

Tickets á € 22,– können ab sofort durch ein Mail an office@thomasweinhappel.com reserviert werden. Da es sich um ein Benefizkonzert handelt, mögen die ansonsten stets von Thomas eingeladenen Studenten, Lehrlinge & Schüler bitte € 5,– beitragen.

Besucher und Besucherinnen können ihre unter ihrem Namen über Email reservierten Karten am Freitag, den 15. März 2019, ab 18 Uhr entgegennehmen.

Kartenreservierung: office@thomasweinhappel.com

Ehrbar Saal Wien 4., Mühlgasse 30: 15. März 2019; Beginn des Konzertes 19:00 Uhr
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