Murhof Legends

Argentinier Jose Coceres triumphiert – Brier und Manson teilen sich Platz 40.
Staysure Tour „adelt“ die Murhof Legends mit attraktivem Termin im Mai 2020!

Der große Triumphator der Murhof Legends 2019 heißt Jose Coceres! Der 56-jährige Argentinier gewann das erste Staysure-Tour-Turnier auf österreichischem Boden im GC Murhof dank einer 69er-Schlussrunde (-3) mit dem imposanten Score von 197 Schlägen (-19). Mit vier Strokes Rückstand landete der schottische British-Open-Sieger 1999 Paul Lawrie, der am Sonntag eine starke 65er-Runde (-7) spielte, auf Rang zwei. Einen weiteren Schlag zurück wurde der Waliser Phillip Price Dritter. Als beste Österreicher teilten sich Markus Brier und Gordon Manson, Platz 40. Sowohl die Spieler als auch die Offiziellen der Staysure Tour stellten den Murhof Legends ein hervorragendes Zeugnis aus – was zur Folge hat, dass das Turnier im kommenden Jahr mit einem höchst attraktiven Termin im Mai eine enorme Aufwertung erfährt.

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Christine Wolf feiert Premieren-Sieg auf Ladies European Tour!

Christine Wolf triumphiert bei den Hero Women's Indian Open und fährt damit ihren ersten Sieg auf der Ladies European Tour ein.

Die zur Ladies European Tour zählende Hero Women’s Indian Open im indischen Gurgaon hat eine neue Siegerin aus den österreichischen Reihen gebracht: Der 30-jährige Tirolerin Christine Wolf verteidigte ihren Vorsprung am Schlusstag des Turniers souverän und feierte ihren bisher größten Karriere-Erfolg. Dank einer überragenden 69 (-3) auf dem anspruchsvollen Kurs des DLF Golf and Country Club sicherte sich die Tirolerin den Sieg mit einem Gesamtergebnis von 11 unter Par. Wolf ging in der letzten Gruppe in die Finalrunde und bot sich bis zum Schluss ein spannendes Rennen um den mit 68.400 Dollar (rund 62.000 Euro) dotierten Siegerscheck.

Christine Wolf erspielte sich mit Runden von 73, 68 und 67 Schlägen die alleinige Führung am Moving Day mit einem Schlag Vorsprung auf ihre erste Verfolgerin Meghan Maclaren. Auch in der alles entscheidenden Finalrunde behielt die Tirolerin die Nerven und machte ihre Ambitionen mit einem Birdie auf der ersten Spielbahn umgehend klar. Den Vorsprung auf zwei Zähler angehoben setzte Wolf zwei Pars nach, ehe sie am 440 Meter langen Par 5 abermals ihre Klasse demonstrierte und einen weiteren Schlaggewinn einfuhr. Damit ging Wolf auf -10 und ließ ihre nächsten Verfolgerinnen um drei Schläge hinter sich. Auf der neunten Spielbahn ging es durch ein Birdie weiter voran, sodass sie bei drei Schlägen unter Par für den Tag auf die Back Nine ging. Ebenfalls 33 Schläge benötigte die Norwegerin Marianne Skarpnord für ihre Front Nine, sodass Wolfs Vorsprung auf zwei Zähler zurück ging.
Christine Wolf behielt auf den alles entscheidenden Back Nine die Nerven und spielte souverän bis zum Schluss auf allen Löchern Pars. Als „Tiroler Schmankerl“ für die Zuseher lochte sie auf der 18 beinahe noch einen kurzen Bunkerschlag.

Mit drei Schlägen Vorsprung auf Skarpnord holt sich die Tirolerin ihren wohlverdienten Sieg – wir gratulieren sehr herzlich!

Pro Golf Tour

Vierter Titel für Sami Välimäki, Gesamtsieg für Hurly Long

Hurly Long ist der Gesamtsieger der Pro Golf Tour 2019. Mit einem Birdie an der letzten Bahn seiner Finalrunde teilte der Spieler des GC Mannheim-Viernheim bei der Castanea Resort Championship 2019 Platz 6, buchte noch einmal 1602,90 Punkte auf sein Haben-Konto und machte damit in seiner Rookie-Saison sensationell Rang 1 der Pro Golf Tour Order of Merit perfekt. Damit steigt der Deutsche ebenso auf die European Challenge Tour 2020 auf wie der Finne Sami Välimäki, der sich beim mit 50.000 Euro dotierten Turnier im Castanea Golf Resort in Adendorf souverän seinen vierten Saisonsieg sicherte und somit im Endklassement Rang 2 belegt. Der Niederländer Robbie van West, Allen John vom GC St. Leon-Rot und der Tscheche Ondrej Lieser schließen die Pro Golf Tour 2019 auf den Ranglistenplätzen 3 bis 5 ab und dürfen da- her im kommenden Jahr ebenfalls auf der Challenge Tour an den Abschlag gehen.

„Diesen Pokal wollte ich mir auf keinen Fall noch nehmen lassen! Ich bin sehr froh, dass ich die Saison auf Platz 1 abschließen konnte. Aber es war wirklich ein ganz hartes Stück Arbeit, sogar deutlich härter als gedacht!“ Glücklich stemmte Hurly Long die mächtige Trophäe des Gesamtsiegers in den von dunklen Wolken verhangenen Himmel über Adendorf, und die Erleichterung, dass er seine Rookie-Saison als Klassenprimus abschließen konnte, machte sich mit einem Lachen in Gesicht des 24-Jährigen breit.

Lesen Sie in der Ausgabe 4/2019 (Ende November) einen ausführlichen Bericht!

Nach Spannung siegt am Ende der EURAM Bank Open ein Schotte

24-jähriger Calum Hill gewinnt nach tollem Kampf mit 18 Schlägen unter Par. Neuer Platzrekord mit 61 Schlägen durch den Franzosen Quesne. Bester Österreicher wird Lukas Lipold vor Lokalmatador Sebastian Wittmann.

Die EURAM Bank Open 2019 sind Geschichte, Mit der Überreichung des Siegerschecks in der Höhe von € 29.600,– an den 24-jährigen Schotten Calum Hill ging das von Mittwoch bis Sonntag, mit einer Gesamtdotation von € 185.000 belegte größte heimische Golfturnier in Österreich, auf der Anlage des GC Adamstal in der niederösterreichischen Ramsau zu Ende. Die wichtigsten Partner des zur European Challenge Tour zählenden Turniers war die EURAM Bank als Namensgeber, der österreichische Golf Verband, das Sportland Niederösterreich und Interwetten.

Insgesamt sind am Beginn des Turniers 153 Professionals und drei Amateure aus 31 Nationen gestartet, den Cut schafften 69 Spieler.

Im Kampf um den Gesamtsieg gab es am Schlusstag einen erbitterten Kampf zwischen dem Schotten Calum Hill, der nach dem 3. Tag mit 14 unter Par geführt hatte und vom Engländer Matt Ford, mit einem Schlag Rückstand lange Zeit angegriffen wurde. Der Schotte behielt aber auf der Schlussrunde mit vier Birdies die Nerven und fixierte mit 18 unter Par seinen zweiten Challenge Tourerfolg. Der Engländer fiel gegen Ende der Runde durch zwei Bogeys noch auf Platz Vier zurück.  Mit vier Schlägen Rückstand belegten der Schotte Ewen Ferguson und der Portugiese Jose-Filipe Lima den geteilten zweiten Platz.

Dementsprechend glücklich über seinen zweiten Challenge Toursieg nach den Irish Open im Vorjahr, zeigte sich Sieger Calum Hill: „Wenn man gewinnt ist man natürlich immer happy. Es hat mir hier besonders gut gefallen und hat Spaß gemacht als Gesamtführender in den letzten Tag zu starten. Natürlich war ich besonders motiviert, da mich meine gesamte Familie einschließlich meines Vaters als Caddy oft sehr lautstark angefeuert hat. Die Bedingungen hier waren erstklassig, ich kann dem Veranstalter nur gratulieren.“

Für die eigentliche Sensation sorgte aber der 38-jährige Franzose Julian Quesne. Dem zweifachen European Tour und Challenge Sieger gelang es mit 61 Schlägen einen absolut neuen Platzrekord im Adamstal aufzustellen. Er spielte nur neun Birdies und brauchte 27 Putt´s um diesen wohl einmaligen Rekord aufzustellen. In der Endwertung belegte der Franzose den 19. Platz.

Einen Ausführlichen Bericht lesen Sie in der Septemberausgabe der Golf Info.

Tour-Rookie Hurly Long feiert in St. Pölten seinen ersten Sieg

Dreimal war er in diesem Jahr schon Zweiter, dreimal Dritter. Nun hat sich Hurly Long den ersten Turniersieg seiner Profikarriere gesichert. Der 24-jährige Tour-Rookie aus Heppenheim setzte sich bei der Raiffeisen Pro Golf Tour St. Pölten 2019 im österreichischen Neidling mit gesamt 24 unter Par souverän durch und baut seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Nach Runden mit 64, 65 und am Finaltag sensationellen 60 Schlägen – da gelang ihm eine fehlerfreie Runde mit elf Birdies – lag der Deutsche vier Zähler vor den beiden Niederländern Dylan Boshart und Robbie van West.

„Ich bin sehr zufrieden und sehr glücklich, dass es jetzt endlich mit dem Sieg geklappt hat – das ist eine große Erleichterung!“ Strahlend nahm Hurly Long den Pokal der Raiffeisen Pro Golf Tour St. Pölten 2019 und den auf  € 5.000 ausgestellten Siegerscheck sowie die Glückwünsche seiner Tour-Kollegen entgegen; und es war dabei deutlich zu spüren, dass eine kleine Last von seinen Schultern gefallen war. Mit insgesamt sechs Podestplätzen hatte er in diesem Jahr  schon beeindruckt, und auch die Führung in der Rangliste übernommen. Was allein fehlte, war der erste Turniererfolg. Den hat er nun in der Manier eine wahren Champions unter Dach und Fach gebracht. „Mir war klar, dass ich am Finaltag eine ganz tiefe Runde spielen muss, um hier zu gewinnen“, so Long zu seiner Taktik für die Schlussrunde. „Diesmal war ich auch mental so weit, den Titel nach Hause zu bringen. Ich habe einfach mein Spiel gespielt, strategisch, aber auch aggressiv – so fühle ich mich am wohlsten. Bisher habe ich meine guten Auftakt-Runden am Ende immer nur verwaltet, mir aber damit keinen Gefallen getan. Nun habe ich auch in der dritten Runde das Golf gespielt, das mit liegt – und damit endlich gewonnen.“ Weil der bestens gepflegte und faire Platz des Golfclub St. Pölten präzise Schläge belohnte, die treuen Grüns Birdies auch aus der Distanz ermöglichten und sein Mitspieler Robbie van West, Führender nach den ersten beiden Runden, weiterhin Druck machte, ging Long nicht mehr vom Gas. Letztlich lochte er elfmal zum Birdie ein – der Eagle-Putt an der 18 zur 59er-Runde strich wenige Zentimeter an der Lochkante vorbei. Dank seiner überragenden Finalrunde verwies er die starken Niederländer Dylan Boshart und Robbie van West auf Rang 2; für hervorragende Ergebnisse der Gastgeber sorgten die Österreicher Manuel Trappel und Maximilian Steinlechner, die nach sehr guter Vorstellung die Plätze 4 und 5 belegten.

Timon Baltl triumphiert dank grandioser 62er-Finalrunde bei den Gösser Open

Der große Triumphator der mit 42.500 Euro dotierten Gösser Open 2019 im Golfclub Erzherzog Johann in Maria Lankowitz heißt Timon Baltl! Der Grazer lieferte am Schlusstag mit einer grandiosen 62er-Runde (-10) eine wahre Galavorstellung ab und feierte mit dem Gesamtscore von 197 Schlägen (-19) seinen Premierentriumph auf der Alps Tour. Baltl spielte dank eines Eagles und neun Birdies bei nur einem Bogey mit der 62 die tiefste Runde in der 27-jährigen Turniergeschichte der Gösser Open. Die Bestmarke kann jedoch nicht als Platzrekord geführt werden, da die heutige Finalrunde mit dem Format „Besserlegen“ gespielt wurde.
„Es ist alles aufgegangen, was ich mir vorgenommen und erhofft habe. Ich kann mich an keine Runde erinnern, auf der ich so viele gute Schläge gemacht habe wie heute. Dazu ist beim Putten alles perfekt gelaufen und jeder Putt gefallen. Ich kann noch gar nicht so richtig fassen, was da passiert ist“, jubelte Baltl, der am Finaltag nur einmal kurz Nerven zeigte, als er auf dem Par 5 der 16. Bahn den Abschlag in ein Wasserhindernis donnerte. „In dieser Situation habe ich mich darauf konzentriert, ein Bogey zu spielen und damit Schadensbegrenzung zu betreiben. Und auch das ist mir gut gelungen“, erklärte der 24-jährige Heeressportler.

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Tscheche Jan Cafourek gewinnt die NÖ-Golf Open in Haugschlag

Entscheidung fiel erst im Stechen gegen den Franzosen Jean Bekirian. Bester Österreicher Manuel Trappel als Siebenter, Lukas Lipold wird Zehnter.

Viel Spannung gab es am Schlusstag der Pro-Golf Tour, bei den mit € 30.000,– dotierten NÖ-Open in Haugschlag. Bei besten Wetterbedingungen traten 49 Spieler in der Finalrunde an. Für Österreich kämpften von den ursprünglich 15 gestarteten Mann am Schlusstag noch Manuel Trappel als Vierter des Vortages mit Sechs Unter, Sebastian Wittmann und Amateur Lukas Lipold als Fünfzehnte mit je Vier Unter, weiteres Clemens Prader und Amateur Niklas Regner als 32.te mit je Zwei unter und Amateur Gerold Folk als 42.ter mit eins unter.

An der Spitze behauptete sich der Führende Tscheche Jan Cafourek mit einem Eagle, 2 Birdies und 1 Bogey, während der Schlaggleiche Schweizer Benjamin Rusch mit einem Doppel-Bogey und drei Birdies auf Platz Drei zurückfiel. Von Platz Vier nach vor stürmte der Franzose Jean Bekirian, der mit sieben Birdies und zwei Bogeys zum Führenden Tschechen Jan Cafourek mit je 12 unter Par, aufschließen konnte. Damit war klar, dass nur ein Stechen über den Gesamtsieg entscheiden konnte. Hier war dann Cafourek der Glücklichere und holte sich den Siegerscheck mit € 5.000,– den Bekirian versenkte auf Hole einen Ball im Wasser, tröstete sich aber noch mit € 3.000,–. Sehr gute Tagesleistungen sah man noch von den beiden Franzosen Julian de Boyen (-6), Stanislas Gautier (-5) und dem Niederländer Bernard Geelkerken (-3) die gemeinsam mit dem Schweizer Benjamin Rusch mit je 11 unter Par, den dritten Platz belegten.

Auf Platz Sieben mit 10 unter im Endresultat landete der 29-jährige Vorarlberger Manuel Trappel, der am Schlusstag beachtliche sechs Birdies erzielte, aber auch drei Bogeys hinnehmen musste. Es war heuer schon nach Marokko sein zweiter Top-Ten Platz auf der Pro-Tour: „Leider waren die ersten Neun heute etwas zäh, ansonsten war aber mein Spiel in den letzten Tagen echt solide,“ so Trappel.

Ebenfalls sechs Birdies und zwei Bogeys erspielte sich der Salzburger Amateur Lukas Lipold, der mit einem Gesamtscore von Acht unter, ausgezeichneter Zehnter wurde.: „Für mich war es ein gelungenes Turnier. Ich bin zufrieden, dass ich mich in die Top-Ten zurückgearbeitet habe.“ Drittbester Österreicher wurde mit Gerold Folk als geteilter 15.ter und Sechs unter, wieder ein Amateur. Der Steirer bot mit dem Tagesergebnis von fünf unter Par neuerlich eine tolle Vorstellung. Grundsolide war die Vorstellung von Clemens Prader, der Profi wurde mit Vier unter Gesamt 27.ter.

Jeweils auf Platz 37 in der Gesamtwertung landeten der Niederösterreicher Sebastian Wittmann und der steirische Amateur Niklas Regner. Wittmann, vor dem Schlusstag noch zweitbester Österreicher, verhaute gleich das Hole 2, ein Par Vier zur Gänze und benötigte acht Schläge. Damit war kein Spitzenplatz mehr möglich. Trotzdem kämpfte der Ramsauer weiter und konnte sein Score noch mit zwei Birdies gegen Ende der Schlussrunde verbessern. Auch Regner kämpfte beherzt, aber drei Birdies, ein Doppel Bogey und zwei Bogeys ließen keine weitere Steigerung, wie am ersten Tag zu.

GC Haugschlag Präsident Arnold Sekyra war mit der Bilanz des heurigen Turniers zufrieden: „Vorerst gilt mein Dank allen Funktionären und Helfern, die die Durchführung eines solchen Events überhaupt erst möglich machen. Die Leistungen der Aktiven waren beeindruckend. Dass es diesmal einen tschechischen Sieger gegeben hat, freut uns besonders. Schließlich sind wir mit unserem Nachbarland, was den Golfsport betrifft, sehr eng verbunden. Gefreut haben uns auch die Leistungen der Österreicher, hier speziell unserer Amateure, die für eine sportlich sehr positive Zukunft sorgen könnten.“

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Felix Schulz und Clemens Gaster

triumphieren bei den Internationalen Österreichischen Vierer-Meisterschaften

Felix Schulz und Clemens Gaster haben im GC Gut Murstätten mit einer 70er-Runde (-2) im klassischen Vierer und dem Gesamtscore von 134 Schlägen (-10) den Titel bei den Internationalen Österreichischen Vierer-Meisterschaften gewonnen. Die steirisch-niederösterreichische Paarung lag am Ende zwei Schläge vor den Halbzeitführenden Dominic Angkawidjaja und Niklas Regner. Nationalteamcoach Angkawidjaja und ÖGV-A-Kaderspieler Regner brachten am Finaltag eine 73er-Runde (+1) ins Clubhaus und landeten mit dem Total von 136 Schlägen (-8) auf Platz zwei. Lokalmatador Philipp Hödl vom GC Gut Murstätten und der Kärntner Florian Pogatschnigg wurden nach einer 72er-Parrunde bei gesamt fünf unter Par Dritte.

Routinier Markus Brier und der Burgenländer Markus Habeler belegten nach einer 71er-Runde (-1) mit gesamt 140 Schlägen (-4) den geteilten vierten Rang. ÖGV-Toptalent Emma Spitz (GC Schloss Schönborn) und Felix Schrott (Diamond Country Club Atzenbrugg) benötigten im klassischen Vierer 74 Schläge (+2) und reihten sich bei gesamt zwei unter Par an der geteilten neunten Stelle ein.

Lukas Nemecz siegte bei den Dreamland Pyramids Open

Lukas Nemecz hat die zur Alps Tour zählende Dreamland Pyramids Open gewonnen und damit nach seinem Heimsieg bei den Gösser Open 2017 für seinen zweiten Triumph auf der Alps Tour gesorgt. „Ich bin natürlich überglücklich mit dem Sieg!“, jubelte Nemecz, der für seine Leistung mit einem Siegerscheck in Höhe von € 5.800 belohnt wurde. „Die ersten beiden Turniere in diesem Jahr waren schon echt gut und ich freue mich, dass ich jetzt gleich nachlegen konnte, um mir meinen zweiten Alps Tour-Titel zu sichern.“
Mit einer 70er-Schlussrunde (-2) lag Nemecz bei gesamt 12 unter Par am Ende drei Schläge vor dem Italiener Edoardo R Lipparelli​ (66/-6). Das starke Resultat aus österreichischer Sicht komplettierte Timon Baltl, der sich mit dem Total von 211 Schlägen (-5) den geteilten neunten Rang sicherte. Mit Manuel Trappel und Uli Weinhandl (gesamt 213 Schläge/-3) landeten zwei weitere Österreicher in den Top 15. Markus Habeler positionierte sich mit einem Schlag Rückstand auf seine Landsmänner an geteilter 21. Stelle.
Nemecz startete mit einem Birdie auf seiner zweiten Spielbahn perfekt in den Finaltag und dominierte von Beginn an das Geschehen. Nach fünf aufeinanderfolgenden Pars sorgte der Steirer mit einem Doppelbogey an Loch 8 kurz für einen Schockmoment, wobei er gleich auf der darauffolgenden Spielbahn mit einem Birdie die perfekte Antwort fand. Auf den Back Nine spielte er seinen zweiten Sieg auf einer europäischen Profitour souverän nach Hause und vergrößerte seinen Vorsprung mit zwei Unterspielungen auf Loch 15 und 16 auf drei Schläge. „Insgesamt freue ich mich, dass ich mit den schwierigen Spielbedingungen gut umgehen konnte und ich mich vor allem auf mein gutes Spiel vom Tee und am Green verlassen konnte. Auf Loch 15 habe ich am Leaderboard gesehen, dass ich nur mehr einen Schlag Vorsprung hatte, konnte dann aber rechtzeitig noch einen Zahn zulegen und mit zwei Birdies einen komfortablen Vorsprung herausspielen“, gab sich Nemecz äußerst zufrieden mit seiner Leistung.

4. Offene Österreichische Par-3-Meisterschaft im GC Graz-Andritz

Angkawidjaja und Prais sichern sich die Titel bei der Österreichischen Par-3-Meisterschaft im GC Graz-Andritz!

 Ein prominent besetztes Siegerpodest bei den Herren gab es bei der 4. Offenen Österreichischen Par-3-Meisterschaft im Golfclub Graz-Andritz. Auf den ersten drei Plätzen landeten mit Dominic Angkawidjaja, Martin Wiegele und Marcel Josef Wagner gleich drei Grazer. Angkawidjaja beendete die zwei 9-Loch-Runden mit 5 unter Par (49 Schläge), notierte dabei sechs Birdies und ein Bogey und gewann mit zwei Schlägen Vorsprung auf Wiegele und Wagner. Seniors-Tour-Spieler Markus Brier kam mit drei Schlägen Rückstand auf Angkawidjaja auf Rang 4.
Bei den Damen sicherte sich Jana Prais mit 56 Schlägen bzw. 2 über Par den Titel, nur einen Schlag dahinter belegten Sabine Puchner und Monika Kriegl die Plätze 2 und 3.

 Herren:

  1. Dominic Angkawidjaja (49, 5 unter Par)
  2. Martin Wiegele (51, 3 unter Par)
  3. Marcel Josef Wagner (51, 3 unter Par)

 Damen:

  1. Jana Prais (56, 2 über Par)
  2. Sabine Puchner (57, 3 über Par)
  3. Monika Kriegl (57, 3 über Par)

Euram Bank Open

Nur Darius van Driel blieb im Adamstal kühl

In einem packenden Finale behielt der Niederländer Darius van Driel die Ruhe und gewann die EURAM Bank Open 2018 / Das zweitgrößte heimische Golf-Turnier der European Challenge Tour begeisterte von Mittwoch bis Sonntag. Der Vorarlberger Manuel Trappel wurde als Gesamt-16. bester Österreicher. Die Weichen für eine nächstjährige Neuauflage des Turniers sind bereits gestellt

Die EURAM Bank Open 2018 sind geschlagen. Mit der Überreichung des Siegerschecks an den 29-jährigen Niederländer Darius van Driel ging das mit einer Dotation von 180.000 Euro belegte zweitgrößte Golfturnier in Österreich auf der Terrasse des GC Adamstal in Niederösterreich zu Ende.
Allerdings bedurfte es eines an Spannung fast nicht zu überbietenden Finaltages, bis der Gewinner feststand. Wie sich schon am Vortag abgezeichnet hatte, lieferte sich ein Quartett bestehend aus dem Amerikaner Sean Crocker, dem Dänen Joachim B. Hansen, dem Schotten David Law und dem Niederländer Darius van Driel ein „Drama in 18 Akten“ um den Sieg. Von Beginn an pushte sich das Vierergespann untereinander zu unfassbaren Schlägen hoch. Zwei Holes vor dem Ende lagen alle vier Hauptdarsteller mit unglaublichen 16 Schlägen unter Par noch immer gleichauf. Der erste, dessen Nervenkostüm nicht hielt, war Crocker. Er leistete sich auf Vierer-Hole 17 einen Schlag zu viel  Während Hansen und Law Par spielten, schockte van Driel die Konkurrenz mit einem Birdie und kam mit -17 als alleiniger Führender zum alles entscheidenden letzten Loch. Dort war es der zweifache Turniersieger Hansen, der dem Druck nicht standhielt. Auch er nahm sich wie zuvor Crocker durch ein Bogey aus dem Spiel. Darius van Driel jedoch blieb kühl, spielte Par und weil es David Law nicht schaffte, das 3er-Hole mit zwei Schlägen zu erreichen, durfte sich der Niederländer über 28.800 Euro Siegesprämie freuen. Zum Vergleich: Heuer hat van Driel, dessen bedeutendster Erfolg bislang ein 6. Platz bei den Australian PGA Championship 2017 war, bei neun Starts in der European Challenge Tour insgesamt 4.760 Euro „ergolft“.
EURAM-Bank-Open-Sieger Darius van Driel: „Das ist das absolut beste Resultat in meiner Laufbahn. Ich war sehr froh, dass ich David Law als direkten Gegner in meinem Flight hatte. Er ist ein feiner Kerl und hat mir sogar immer wieder Mut zugesprochen. Den unglaublich schwierigen Platz hier habe von Tag zu Tag besser beherrscht. Es war ein großartiges Turnier vom Anfang bis zum glücklichen Schluss.“
Österreicher mit
unterschiedlicher Bilanz
Den Titel des besten Österreichers durfte sich der Vorarlberger Manuel Trappel umhängen. Mit einer insgesamt unaufgeregten Leistung konnte sich der 28-jährige Bregenzer am Schlusstag nach drei Bogeys, aber vier Birdies auf neun Schläge unter Par verbessern und holte schlussendlich den guten 16. Platz, trauerte jedoch einem besseren Score nach. Trappel: „Auf den Greens habe ich heute viel Pech gehabt, da hab‘ ich schon einiges liegen gelassen. Das ist schade, rückblickend muss ich aber sagen, dass es ein gutes Turnier für mich war. Nachdem es heuer ja noch nicht wirklich gut für mich gelaufen ist, bin ich schon zufrieden. Die Formkurve zeigt nach oben, das ist gut fürs Selbstvertrauen.“
Ein besseres Resultat als den 46. Platz vermasselte sich der Steirer Timon Baltl durch ein Doppel-Bogey auf dem vorletzten Hole. Bis dahin hatte der 23-jährige Spieler des GC Murhof mit vier Birdies nämlich eine durchaus respektable Tagesleistung gezeigt. Baltl: „Der Ärger über das Doppel-Bogey am Schluss ist groß. Aber im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Turnierleistung zufrieden. Es ist ja trotzdem meine bislang beste Platzierung bei einem Challenger-Turnier.“
Mit einem halbwegs versöhnlichen Abschluss endete das Turnier für den Steirer Lukas Nemecz. Mit +1 in den Schlusstag gegangen, spielte er sechs Birdies und zwei Bogeys und stand am Ende bei 3 unter Par und wie Baltl auf Platz 46. Nemecz: „Eine Runde mit vier unter ist im Adamstal schon eine sehr gute Leistung, daher bin ich mit dem heutigen Tag wirklich sehr zufrieden. Schade, dass ich mir gestern mit einer schwachen Phase zwischen den Löchern 9 und 14 ein viel besseres Ergebnis verhaut habe.“
Leider prolongiert hat eine insgesamt ausbaufähige Woche der Tiroler Berni Reiter. Vier Birdies standen am Schlusstag sechs Bogeys und ein Doppel-Bogey gegenüber, was im Endeffekt ein Gesamtscore von +5 und den 62. Platz ergab. Reiter: „Das war leider nicht mein Turnier. So wie in den anderen Tagen bin ich auch heute nicht so richtig reingekommen. Zum Golf gehört auch ein bissel Glück dazu, das hat mir hier sicher auch gefehlt. Insgesamt gesehen war es nicht mehr als ein gutes Training, obwohl ich es schon bis zum Schluss sehr ernst genommen habe.“
Weichen für 2019 sind
bereits gestellt
Dass die Rückkehr der European Challenge Tour nach zehn Jahren auf die Anlage in die Ramsau nahe Hainfeld ein rundum gelungenes fünftägiges Sportfest war, befand auch Tournament Director Andrew Snoddy: „Es ist schön und gut, dass die Challenge Tour wieder hierhergekommen ist. Wir sind toll aufgenommen worden und haben die besten Bedingungen präsentiert bekommen. Für die Spieler war der schwierig zu bespielende Platz eine große Herausforderung, die sie aber in einem unheimlich spannenden Wettkampf sehr gut bewältigt haben.“
Umso erfreulicher ist es da, dass GC-Adamstal-Präsident und Gastgeber Franz Wittmann bereits heute eine Fortsetzung des Golf-Highlights in Aussicht stellt. Wittmann: „Wenn man die tollen Leistungen, die hier in den letzten Tagen gezeigt worden sind, mitverfolgt hat, dann ist das schon eine stichhaltige Grundlage für eine Weiterführung. Deshalb freut es mich besonders, dass wir bereits einen Drei-Jahres-Vertrag mit der Challenge Tour unterzeichnet haben.“
Besonders wichtig dahingehend ist freilich die Meinung des Hauptsponsors. Und  EURAM Bank-Vorstandsvorsitzender Manfred Huber baut schon positiv vor: „Das war ein sowohl organisatorisch als auch sportlich durch und durch hervorragendes Turnier, angefangen von den Volonteers bis hin zu den Top-Leistungen der Spieler. Allein gleich fünf Platzrekorde am Samstag sprechen für die super Qualität des Platzes als auch für das ausgezeichnete Können der Teilnehmer. Insgesamt war das wieder einmal eine begeisternde Veranstaltung, bei der wir sehr gerne nächstes Jahr wieder dabei sind.“

Internationale Truniere

Links zum aktuellen Turnierkalender

Der Ryder Cup kehrt zurück nach Irland

Das Adare Manor Hotel & Golf Resort richtet 2026 den prestigeträchtigen Vergleich zwischen Europa und Amerika aus.

Mit der Open ist gerade der golferische Höhepunkt auf der irischen Insel mit dem zweitbesten Zuschauerzuspruch in der Geschichte dieses Major-Turniers zu Ende gegangen, da gibt es für die Golf-Fans auf der grünen Insel gleich die nächste sensationelle Nachricht: Der Ryder Cup wird 2026 vom Adare Manor Hotel & Golf Resort in der Grafschaft Limerick ausgetragen.
Im November 2017 wurde das Luxus-Resort samt Golfanlage nach umfangreichen Modernisierungen wiedereröffnet und der Platz zählt seitdem zu den schönsten der Welt. Für den ursprünglich von Robert Trent Jones Senior konzipierten und ab 2016 von Tom Fazio neu designten Platz ist der Zuschlag für den prestigeträchtigen Vergleich zwischen einer Europa-Auswahl und den besten Spielern der USA der Höhepunkt zahlreicher Auszeichnungen.
Seit 1927 wird dieser Mannschaftswettbewerb ursprünglich zwischen USA und Großbritannien, ab 1979 zwischen USA und Europa alle zwei Jahre jeweils abwechselnd in Europa und USA ausgetragen. Jedes Team besteht aus zwölf Spielern, gespielt wird im Lochspiel-Modus; seit 1979 werden an drei Tagen 28 Partien über maximal 18 Löcher gespielt. In seiner langen Geschichte machte der Ryder erst einmal Station auf der Insel Irland: 2006 war der K Club im County Kildare Gastgeber, damals siegt Europa unter seinem Kapitän Ian Woosnam klar mit 18,5:9,5.

Bernhard Langer gewinnt Senior British Open

Der Ausnahmegolfer aus Anhausen holt vierten Titel beim Europa-Major

Beim einzigen Major-Turnier der Senioren auf europäischem Boden holte Bernhard Langer einen Drei-Schläge-Rückstand vor dem Finaltag auf und gewann in überragender Weise die Senior British Open Championship 2019 im englischen Lytham & St. Annes mit zwei Zählern Vorsprung.

Mit Runden von  71, 67, 70 und 66 Schlägen (Gesamt 274), sechs unter Par, verwies er den Briten Paul Broadhurst (-4) sowie den Südafrikaner Retief Goosen und den Amerikaner Tim Petrovic (-3) auf die Plätze.

Es war Langers elfter Major-Erfolg der Über-50-Jährigen und sein vierter Triumph bei der Senior British Open – beides schaffte vor ihm noch kein anderer Golfspieler!

Bernhard Langer trotzte den widrigen äußeren Bedingungen mit heftigen Regenfällen das ganze Wochenende über am besten, schaffte bereits nach drei von vier Runden den Anschluss zur Spitze und machte vor den abschließenden 18 Löchern eine Kampfansage an die Konkurrenz: „Ich gewann schon Turniere mit sieben Schlägen Rückstand. Aber da muss dann schon alles zusammenpassen“, so der Deutsche in einem Interview.

Und es passte alles zusammen. Bereits zur Hälfte des Wettkampftages hatte er die geteilte, kurz darauf die alleinige Führung inne. Durch eine hervorragende taktische Leistung brachte Bernhard Langer den zeitweise auf vier Schläge angewachsenen Vorsprung am Ende sicher ins Clubhaus und gewann den mittlerweile 114. Internationalen Turniertitel seiner langen und erfolgreichen Karriere.

Für den bayerischen Profi-Golfer war es der zweite Sieg in dieser Saison nach seinem Erfolg im Februar dieses Jahres in Florida. Mit dem jüngsten Gewinn ist er nun mit fast 62 Jahren auch der älteste Titelträger dieses europäischen Major-Events.

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