Lucie, eine erfolgreiche Theaterautorin, hat eine Schreibblockade. Bisher lieferte ihr missglücktes und chaotisches Privatleben den Stoff für ihre Stücke, doch jetzt ist sie glücklich und jegliche Inspiration zum Schreiben fehlt – das Papier bleibt weiß. Wenn irgendjemand sie doch nur ein bisschen unglücklich machen könnte ...
Das Leben meint es gut mit ihr und eine defekte Badewanne führt zu einer Begegnung mit Thomas, ihrem Nachbarn. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie rastlos und selbstbezogen, er in sich ruhend, ein bisschen schwerfällig. Dennoch kommen die beiden einander näher und entwickeln einen gewagten Plan, um Lucies Kreativität wiederzubeleben. Witzig, pointiert und mit einer gehörigen Portion Selbstironie.
Es spielen: David Oberkogler und Kristina Sprenger.
Stadttheater Berndorf: Premiere 1. 10. 2026, letzte Aufführung 27. 10. 2026
Mit Disneys DIE SCHÖNE UND DAS BIEST kehrt eines der weltweit erfolgreichsten Musicals in die österreichische Hauptstadt zurück. Die Originalproduktion am Broadway lief über 13 Jahre lang ununterbrochen, wurde für neun Tony Awards® nominiert, u.a. als „Bestes Musical“. Über 35 Millionen Menschen in über 40 Ländern haben Disneys Die Schöne und das Biest gesehen. Die Londoner Inszenierung wurde mit dem renommierten Laurence Olivier Award als „Bestes Musical“ prämiert. Die Musicaladaption basiert auf dem weltberühmten Disney-Animationsfilm, der für den Oscar® als „Bester Film“ nominiert wurde.
Disneys DIE SCHÖNE UND DAS BIEST erzählt die Geschichte der schönen Belle und des Prinzen, den der Fluch einer Zauberin in ein Biest verwandelt hat. Erst wenn er wahre Liebe findet, kann der Bann gebrochen werden. Diese berührende Erzählung über Mut, innere Schönheit und die Kraft der Liebe begeistert seit Generationen - ein emotionales, humorvolles und unvergessliches Musical-Erlebnis für alle Generationen, voller Magie, Witz und Disney-Zauber.
Raimund Theater: Premiere 25. September 2026, letzte Aufführung voraussichtlich 31. März 2027
Die Bühne Baden bringt Disneys Musical ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU erstmals auf ihre Bühne – ein Klassiker der Disney-Welt!
Arielle, die jüngste Tochter des Meereskönigs Triton, träumt von einer anderen Welt – der der Menschen. Als sie Prinz Erik vor dem Ertrinken rettet, wächst in ihr der Wunsch, selbst ein Mensch zu werden. Doch die Meerhexe Ursula bietet ihr einen gefährlichen Handel: Arielle muss ihre Stimme opfern, um ihr Abenteuer zu leben. Begleitet von ihren Freunden, der Krabbe Sebastian und dem Fisch Fabius, erlebt Arielle eine Geschichte voller Mut, Liebe und Magie – ein Märchen über das Erwachsenwerden, darüber, dem eigenen Herzen zu folgen, und die Kraft, anders zu sein.
Mit Musik von Alan Menken und Liedtexten von Howard Ashman und Glenn Slater erklingen weltberühmte Songs wie „Unter dem Meer“ und „Ein Mensch zu sein“, die die Disney-Ära prägten. Seit dem Oscar-prämierten Film von 1989 gehört ARIELLE, DIE MEERJUNGFRAU zu den größten Erfolgen von Disney. Jetzt wird dieser Erfolg in Baden zu einem farbenprächtigen Bühnenereignis für die ganze Familie. Ein magisches Musical für alle, die von dieser Welt träumen!
Musikalische Leitung: Victor Petrov; Inszenierung: Andreas Gergen; Choreografie: Francesc Abós; Bühne: Momme Hinrichs; Kostüme: Aleksandra Kica
Arielle: Anna Rosa Döller, Prinz Erik: Timotheus Hollweg, König Triton: Andreas Lichtenberger, Sebastian: Ramesh Nair, Ursula: Maya Hakvoort, Grimsby: Michael Duregger, Scuttle: Jens Emmert, Carlotta: Mariella Hofbauer, Gull: Liviana Degen, Chef Louis: Beppo Binder, Steuermann: Branimir Agovi. Orchester, Chor und Tanzensemble der Bühne Baden
Stadttheater Baden: Premiere 9. Oktober 2026, letzte Aufführung 30. April 2027
Einführungsgespräch: 4. Oktober 2026, 10:30 Uhr Max-Reinhardt-Foyer
Jeder kennt sie, doch keiner kennt sie wirklich. Denn selbst die Opernliebhaber kennen nur die Version von Georges Bizet, vor allem also die Musik. Doch in der Geschichte von Carmen steckt noch viel mehr. Zum ersten Mal wird ihr wildes, schillerndes, so lebenshungriges und bei aller Tragik so kraftvolles Leben als Schauspiel auf die Bühne gebracht.
Lassen Sie sich entführen in die Welt der Gitanos im Spanien des vorletzten Jahrhunderts, fiebern Sie mit bei deren Kampf um Anerkennung und ein würdevolles Leben in Freiheit und Selbstbestimmung. Folgen Sie Don José in sein heillos lebendiges Abenteuer einer Amour fou, verlieben auch Sie sich in diese starke, unerschöpfliche, geheimnisvolle, echte Frau, Carmen, und ihre Welt.
Genießen Sie deren eigene Musik, den Witz und Humor, die Frechheit und Fantasie. Mit einem Wort, erleben Sie den Sinn und Irrsinn wahrer Liebe.
Eine tödliche Liebe
Obwohl heute jeder den Namen Carmen mit der bekannten Oper von Georges Bizet in Verbindung bringt, lohnt es sich doch auch, die literarische Vorlage zur Hand zu nehmen. Diese stammt von dem französischen Romantiker Prosper Mérimée, der die fatale Liebesgeschichte 1845 als Novelle veröffentlichte.
Der Leutnant Don José setzt zunächst seine Karriere, dann seine Ehre und schließlich sein Leben aufs Spiel, weil er der verführerischen, selbstbewussten Gitana Carmen erliegt – und das, obwohl sie ihn mehrmals vor einer Beziehung mit ihr warnt. Aber es ergeht Beiden wie der Motte mit dem Licht: Sie können voneinander nicht lassen, bis sie schließlich an der gegenseitigen Anziehung und der entfesselten Leidenschaft verbrennen.
Für Carmen wird er zum Dieb und zum Mörder. Mit ihrer Leidenschaft wächst auch die Unvereinbarkeit ihrer Sehnsüchte und Hoffnungen. Ihre Freiheit will sich Carmen von niemandem nehmen lassen. Beide kämpfen bis zum Äußersten um ihre Liebe und gehen gerade deshalb aneinander zugrunde.
Die Erzählung wirkte auf die Zeitgenossen Mérimées skandalös, und die raffinierte, romantisch-realistische Liebesgeschichte trifft auch heute den Kern im vielschichtigen Themenkreis um Kraft, Macht, Unheil und Verstörung in Leidenschaft und Liebe zwischen den Geschlechtern.
Besetzung: Carmen – Selina Ströbele; Don José – Max G. Fischnaller. In den weiteren Rollen: Johanna Bruckner, Enisa Meindl, Gabriele Mattehs, Astrid Krizanic-Fallmann, Ingrid Spörker, Martina Gutmann, Lilly Künzel, Burgi Weissenböck, Heinz Scharb, Walter Tlapak, Martin Hauer, Konstantin Weissenböck, Franz Zimmermann und Simon Malleczek.
Musik – Nikola Zaric; Buch und Regie – Anselm Lipgens
Eine fantastische Produktion, die niehmand verpassen sollte!
Kulturszene Kottingbrunn: Premiere 6. September 2026, letzte Aufführung 27. September 2026
Grandioser Start der Bühne Baden mit „Wicked“ in die neue Spielzeit
Andreas Gergen gelang mit der Österreich Premiere des Musical WICKED nicht nur ein fulminanter Start in die Winter-Spielzeit, sondern auch in eine neue Ära der Bühne Baden. Das Publikum im ausverkauften Stadttheater dankte dies mit schier nie enden wollendem Standing Ovation.
Mit einem Paukenschlag startete Andreas Gergen seine erste Saison als neuer künstlerischer Leiter der Bühne Baden: Die Premierenbesucher freuten sich über eine spektakuläre, rasante Neuinszenierung des weltweit gefeierten Broadway-Musicals WICKED. Es gleicht einer Sensation, dass es Gergen gelungen ist, die Rechte der österreichischen Erstaufführung des preisgekrönten Welthits zu sichern, der nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Kino das Publikum auf der ganzen Welt verzaubert hat.
Andreas Gergen inszenierte die Vorgeschichte zum legendären ZAUBERER VON OZ selbst – als Bühnenwerk von zeitloser Aktualität und gesellschaftlicher Relevanz, als mitreißende politische Parabel und leidenschaftliches Plädoyer für Toleranz und Empathie.
In der Titelrolle ist Laura Panzeri zu sehen, die der mutigen Elphaba schon in der italienischen Filmversion ihre Stimme geliehen hat. Vanessa Heinz verkörpert die junge Glinda, Timotheus Hollweg den Fiyero. Als machtbesessener Zauberer scheuen Mark Seibert bzw. Andreas Lichtenberger auch vor Manipulation und Täuschung nicht zurück, Maya Hakvoort ist Madame Akaber, die exzentrische Leiterin der Hexenschule. In weiteren Rollen: Beppo Binder, Anna Rosa Döller, Jens Emmert, Branimir Agovi, Liviana Degen, Mariella Hofbauer und Jan-Eike Majert.
Sebastian de Domenico leitet das Orchester der Bühne Baden, das Bühnenbild stammt von Momme Hinrichs, der schon bei CHESS für Begeisterungsstürme in Baden gesorgt hat, für die Kostüme zeichnet Claudio Pohle verantwortlich. Die Choreografie liegt in den Händen von Francesc Abós, dem Leiter des neugegründeten Tanzensembles der Bühne Baden.
Dieses fantastische Musical ist nur wunderbar inszeniert. Die Bühne – nicht überladen – ist sensationell gestaltet, vermittelt sehr gut die Spielorte und lässt Elphaba mit dem Hexenbesen theatralisch davonschweben. Auch die Kostüme passen sehr gut zum Stück. Eine Klasse für sich das Orchester der Bühne Baden, der Chor und das neue Tanzensemble.
Nun zu den Darstellern: Die beiden Hauptdarstellerinnen Laura Panzeri und Vanessa Heinz sind einfach Spitzenklasse. Schauspielerisch top und auch gesanglich zählen sie zu den ganz Großen. Von Maya Hakvoort und Mark Seibert wurde wie von Beiden nicht anders zu erwarten Höchstleistung abgeliefert. Erfreulich auch die Leistung der „Young Artists der Bühne Baden“. Anna Rosa Döller, Timotheus Höllweg und Jens Emmert haben sich wirklich super in dieses hochkarätige Ensemble integriert und eine beachtliche Leistung gebracht.
Eine große Ehre für Baden
Eine ganz große Wertschätzung für die Bühne Baden war, dass der am 6. März 1948 in New York geboren Stephen Schwartz der Premiere beiwohnte. Er schrieb die Musik und Gesangtexte für Wicked. Nicht nur Andreas Gergen, sondern auch das gesamte Bühne Baden Team freute sich über seine Anwesenheit und dass ihm die Aufführung sehr, sehr gut gefallen hat.
Schwartz ist dem europäischen Theaterpublikum auch durch seine Kompositionen für „Godspell“, „Pippin“, „The Baker´s Wife“ und „Children of Eden“ bekannt. Er hat auch die Musik und Texte für „Schikaneder“, welches 2016 in Wien uraufgeführt wurde, geschrieben. Zu seinen Auszeichnungen zählen drei Oscars, vier Grammy Awards und ein Tony Award in Sonderauszeichnung.
Stadttheater Baden: Wiederuafnahme 18. 9. 2026; letzte Aufführung 16. 10. 2026
Paris, Montmartre – das Viertel der Bohème, der Künstler, der Träumer. Zwischen Ateliers, Cafés und kleinen Bühnen spielt Emmerich Kálmáns hinreißende Operette DAS VEILCHEN VOM MONTMARTRE, die 1930 in Wien uraufgeführt wurde. Es ist die letzte Operette des Komponisten, ein Werk zwischen Nostalgie und Aufbruch, zwischen Wiener Walzerseligkeit und dem pulsierenden Rhythmus der Pariser Revue. Im Mittelpunkt steht Violetta, ein junges Mädchen mit einem großen Herzen und noch größerem Talent. Sie arbeitet als Haushaltshilfe in der Künstlerszene von Montmartre – bis das Leben selbst sie auf die Bühne führt. Aus der schlichten Dienstbotin wird eine gefeierte Schauspielerin, eine Frau, die um ihre Liebe kämpft und sich selbst behauptet. Und weil es eine echte Kálmán-Operette ist, wartet am Ende natürlich eine überraschende Wendung: Das „Veilchen“ entpuppt sich als Tochter einer Gräfin – und der Liebe steht nichts mehr im Wege.
Kálmán zeichnet in seiner Musik ein liebevolles Porträt der Pariser Bohème: beschwingt, melancholisch, voller Witz und Gefühl. Zwischen Walzer, Foxtrott und Chanson entfaltet sich eine Welt, die das Leben feiert – mit all seinen Höhen, Tiefen und Hoffnungen. Der Evergreen „Heut Nacht hab’ ich geträumt von dir“ wurde zum Sinnbild dieser Sehnsucht nach Liebe und Glück, die über alle gesellschaftlichen Grenzen hinausführt. In der speziellen Bearbeitung für die Bühne Baden wird Kálmáns Operette in einer intimen, neu gedachten Fassung im Max-Reinhardt-Foyer gezeigt – ganz nah am Publikum, charmant, verspielt und mit einem besonderen Blick auf die Figuren und ihre Träume. DAS VEILCHEN VOM MONTMARTRE ist eine Hommage an das Träumen – und an die Kraft der Kunst, aus bescheidenen Anfängen große Geschichten entstehen zu lassen.
Musikalische Leitung: N. N.; Inszenierung: Cornelia Ertl; Choreografie: N. N.; Kostüme: Friederike Friedrich.
Violetta Cavallini: Mariella Hofbauer; Ninon: Ivana Zdravkova ; Pipo de Frascati: Michael Durregger; Raoul Delacroix: Christoph Gerhardus; Henri Murger: Branimir Agovi; Florimon Hervé: Jens Emmert; Gerichtsvollzieher François Pisquatschec: Beppo Binder. Orchester der Bühne Baden
Stadttheater Baden – Max-Reinhardt-Foyer: Premiere 1. November 2026, letzte Aufführung 29. November 2026
Willkommen bei der wohl ungewöhnlichsten Familie der Welt!
THE ADDAMS FAMILY – das schräg-geniale Kultmusical – entführt in eine Welt voller schwarzem Humor, morbider Romantik und herzerwärmender Skurrilität.
Im Mittelpunkt steht Wednesday Addams, die „Prinzessin der Dunkelheit“, die sich – ausgerechnet! – in den ganz normalen, bürgerlichen Lucas Beineke verliebt. Als die beiden Familien zu einem gemeinsamen Dinner zusammentreffen, prallen zwei Welten aufeinander: makaber trifft auf normal, exzentrisch auf angepasst. Aus dieser explosiven Mischung entsteht ein köstliches Chaos aus Missverständnissen, Geständnissen und überraschend ehrlichen Gefühlen. Am Ende erkennt man: So unterschiedlich man auch sein mag – Liebe, Akzeptanz und Zusammenhalt sind die wahren Superkräfte, die alles überbrücken können. Ganz nach dem Motto: „Ein bisschen mehr Addams kann niemandem schaden!“
Mitreißende Songs, bissiger Humor und eine gehörige Portion Herzblut machen THE ADDAMS FAMILY zu einem Musicalerlebnis der besonderen Art. Seit seiner umjubelten Broadway-Premiere 2010 mit über 700 Vorstellungen in New York begeistert die Show weltweit das Publikum. Inspiriert von den legendären Cartoons von Charles Addams sowie den beliebten Film- und TV-Adaptionen feiert dieses Musical das Anderssein – und verwandelt Morbidität in Lebensfreude. Eine Familiengeschichte, die zeigt: Man muss nicht normal sein, um glücklich zu sein. Man muss nur man selbst sein – am besten ein bisschen Addams!
Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung & Choreografie: Francesc Abós; Bühne: Sam Madwar; Kostüme: Conny Lüders
Gomez Addams: Drew Sarich, Morticia Addams: Ann Mandrella, Wednesday Addams: Celena Pieper, Onkel Fester: Christian Graf, Großmutter: Viktoria Schubert, Lurch: Gerhard Karzel, Alice Beineke: Daniela Dett, Mel Beineke: Boris Pfeifer, Lucas Beineke: Timotheus Hollweg. Orchester, Chor und Tanzensemble der Bühne Baden
Stadttheater Baden: Premiere 13. November 2026, letzte Aufführung 22. Jänner 2027
Einführungsgespräch 8. November 2026, 10:30 Uhr Max-Reinhardt-Foyer
Der 16-jährige Jamie New aus Sheffield hat einen Traum: Er will auf die Bühne – als Dragqueen. Während andere Jugendliche noch nach ihrem Platz im Leben suchen, weiß Jamie, wer er ist und was er sein möchte. Doch der Weg dorthin ist alles andere als leicht. Zwischen Mobbing in der Schule, der Ablehnung seines Vaters und der ständigen Frage nach gesellschaftlicher Akzeptanz braucht es Mut, Fantasie und jede Menge Glitzer, um sich selbst treu zu bleiben. Mit der liebevollen Unterstützung seiner Mutter und ihrer besten Freundin entdeckt Jamie seine Stärke – und begegnet in Hugo, einem ehemaligen Drag-Star, einem Mentor, der ihm zeigt, wie man sich mit Stolz und Haltung der Welt präsentiert.
ALLE REDEN NUR NOCH VON JAMIE ist ein mitreißendes Musical über den Mut, anders zu sein. Mit Humor, Herz und energiegeladenen Popsongs feiert es Individualität, Vielfalt und die Kraft, zu sich selbst zu stehen. Es erzählt von den Herausforderungen des Erwachsenwerdens – und davon, dass man sich manchmal gegen alle Widerstände die eigene Bühne erschaffen muss. Inspiriert von der wahren Geschichte des Teenagers Jamie Campbell, der davon träumte, als Dragqueen zu seinem Abschlussball zu gehen, wurde das Musical 2017 im Sheffield Crucible Theatre uraufgeführt und entwickelte sich rasch zu einem Sensationserfolg. 2018 folgte die gefeierte West-End-Premiere in London, ausgezeichnet unter anderem als Best New Musical bei den WhatsOnStage Awards. Die Geschichte von Jamie ging um die Welt – als Musical, als Botschaft und schließlich als Netflix-Verfilmung (2021). Ein Stück, das Mut macht, Hoffnung schenkt und zeigt: Es ist völlig in Ordnung, einfach du selbst zu sein.
Musikalische Leitung: Daniel Feik; Inszenierung: Andreas Gergen; Choreografie: Dominique Brooks-Daw; Bühne: Stephan Prattes; Kostüme: Claudio Pohle.
Jamie New: Lukas Mayer/Jens Emmert (16.01./30.01.); Margaret New: Pia Douwes; Hugo/Loco Chanelle: Alfons Haider; Ray, Margarets Freundin: Alexandra Frankl; Mrs. Hedge: Angelika Niakan; Dean Paxton: Timotheus Hollweg; Pritti Pasha, Jamies Freundin: Laila Ghaleb Wayne; New, Jamies Dad: Artur Ortens; Sandra Bollock: Tamara Mascara; Laika Virgin: Jens Emmert/Daniel Greabu. Orchester, Chor und Tanzensemble der Bühne Baden.
Stadttheater Baden: Premiere 18. Dezember 2026, letzte Aufführung 13. Februar 2027
Einführungsgespräch 13. Dezember 2026, 10:30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer
Das opulente Musical vereint monumentale Dramatik mit modernem Sound, pulsierende Beats mit eindringlichen Lyrics. Zeitlose Geschichte trifft auf zeitgemäße Inszenierung und schafft ein mitreißendes Bühnenerlebnis voller Energie und Überraschungen. Die Vereinigten Bühnen Wien setzen mit dieser spektakulären Produktion ein kraftvolles Statement und der legendären Herrscherin ein Denkmal – jung, dynamisch und absolut unverwechselbar.
Dieses epische Werk erzählt die faszinierende Geschichte und das Vermächtnis einer der einflussreichsten Monarchinnen des 18. Jahrhunderts – ein lebendiges Porträt von Macht, Leidenschaft und historischem Wandel.
In einer von Männern dominierten Welt erhebt sich eine junge Frau, die nicht bereit ist, im Schatten zu bleiben. Maria Theresia, die sich von Kindesbeinen an brennend für das politische Geschehen interessiert und ihrer Zeit in vielem voraus ist, trotzt dem patriarchalen Kaiserhaus und entfaltet eine beeindruckende Stärke und große Visionen. Sie kämpft gegen alle Widerstände an und gelangt schließlich als erste Frau an die Spitze des Staates. Mit unerschütterlichem Mut führt sie das Land durch turbulente Zeiten.
Als Mutter von sechzehn Kindern vereint Maria Theresia familiäre Fürsorge mit politischem Scharfsinn und strategischem Weitblick. Unbeugsam und mutig stellt sie sich den Herausforderungen ihrer Zeit, konfrontiert Friedrich den Großen von Preußen und trotzt den Intrigen am Hof. Während Kriege Europa erschüttern, modernisiert sie Verwaltung und Militär, revolutioniert Bildung und Sozialpolitik und bleibt selbst in Krisenzeiten unerschütterlich – eine wahre Wegbereiterin mit visionärem Geist.
Maria Theresia – eine politische Ikone und Reformerin, deren Einfluss Europa bis heute prägt. Ihre bahnbrechenden Errungenschaften reichen weit über Österreich hinaus und hinterlassen ein Erbe, das die Geschichte nachhaltig formte. Das faszinierende Leben einer Frau, die die Spielregeln neu definierte und die Welt veränderte – ab Herbst als packendes Musical auf der Bühne des Ronacher!
VBW – Ronacher: Weltpremiere 10. Oktober 2025 - letzte Aufführung voraussichtlich 26. Juni 2027
Vorstellungen immer täglich außer montags, Tickets unter www.musicalvienna.at, bei Wien Ticket unter 01/588 85-111 sowie an allen Vorverkaufsstellen der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN.
Ein Wiener Kaffeehaus im Jahr 1938: Zwischen Kaffeeduft, Alltagsgeschichten und Klavierklängen versucht eine Familie, ihren Platz in einer Welt zu bewahren, die gerade aus dem Gleichgewicht gerät.
In seinem neuen Singspiel EIN KLEINES CAFÉ IRGENDWO erzählt Peter Lund die bewegende Geschichte eines Kaffeehausbesitzers und seiner Familie – einer Familie, die versucht, ihr alltägliches Glück zu bewahren, während um sie herum eine dunkle Zeit beginnt.
Die Musik stammt von Hermann Leopoldi, dem legendären Wiener Kabarettisten, Pianisten und Komponisten, dessen Lieder bis heute Herz und Humor Wiens verkörpern. Mit Chansons wie „Schön ist so ein Ringelspiel“, „In einem kleinen Café in Hernals“ oder „Da geht’s uns gut“ schrieb Leopoldi zeitlose Melodien, die von Lebensfreude, Witz und menschlicher Wärme erzählen – und oft gerade dort Trost spenden, wo die Welt aus den Fugen gerät.
In den musikalischen Arrangements von Kai Tietje erklingen Leopoldis unsterbliche Melodien neu – liebevoll behutsam und doch zeitgemäß – und verbinden sich mit dem Libretto von Peter Lund zu einem Musiktheaterabend, der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft: berührend, lebendig und zutiefst menschlich.
EIN KLEINES CAFÉ IRGENDWO – ein neues Musiktheaterstück über das, was bleibt, wenn alles andere ins Wanken gerät: die Liebe, die Erinnerung und die Musik.
Musikalische Leitung: Kai Tietje; Inszenierung: Peter Lund; Choreografie: Francesc Abós; Bühne: Ulrike Reinhard; Kostüme: Friederike Friedrich.
Ferdinand Kainz: Andy Lee Lang; Berta Kainz, seine Frau: Verena Scheitz; Elisabeth Kainz, ihre Tochter: Mariella Hofbauer; Hubert Cerny, Student der Jurisprudenz: Timotheus Hollweg; Vitus Figl, Caféhausbesitzer: Beppo Binder; Emma Figl, seine Frau: Christa Ertl; Alois Figl, sein Sohn: Jens Emmert; Kunigunde „Gundel“ Huber, später Conny, Kellnerin: Anna Rosa Döller. Orchester, Chor und Tanzensemble der Bühne Baden-
Stadttheater Baden: Premiere 19. Februar 2027, letzte Aufführung 1. April 2027
Einführungsgespräch 14. Februar 2027, 10:30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer
Eine Operette über Liebe, Sehnsucht – und das, was zwischen den Welten liegt. Mit DAS LAND DES LÄCHELNS hat Franz Lehár ein Werk geschaffen, das zu den bewegendsten Operetten aller Zeiten gehört. Es erzählt von der großen Liebe zwischen Lisa, einer jungen Frau aus Wien, und Prinz Sou-Chong, einem fernöstlichen Diplomaten – zwei Menschen, die bereit sind, alles zu wagen, und doch an den Gegensätzen ihrer Welten scheitern. Aus Lisas Traum von einem gemeinsamen Leben wird eine Reise in eine fremde Kultur, die sie zugleich fasziniert und überfordert. Am Hof des Prinzen gelten andere Regeln: Gefühle zu zeigen ist verboten – „immer nur lächeln“ lautet das Gebot. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine Liebe, die stärker war als Vernunft und Konvention.
Lehárs Musik lässt diese Geschichte in all ihren Farben leuchten: von überschäumender Romantik bis zu stiller Melancholie. „Dein ist mein ganzes Herz“ – das legendäre „Tauber-Lied“, eigens für den berühmten Tenor Richard Tauber komponiert, wurde schon bei der Uraufführung zum Welthit und ist bis heute eines der bekanntesten Lieder der Operettengeschichte. Mit Evergreens wie „Immer nur lächeln“, „Bei einem Tee à deux“ oder „Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt“ hat er unsterbliche Melodien geschaffen, die bis heute berühren.
Die Bühne Baden, als eines der führenden Operettenhäuser Österreichs, widmet sich diesem Meisterwerk mit jener Leidenschaft, die das Genre hier so lebendig hält: große Musik, tiefes Gefühl und Geschichten, die mitten ins Herz treffen.
Musikalische Leitung: Michael Zehetner; Inszenierung: Thomas Enzinger; Choreografie: Evamaria Mayer; Bühne: Dieter Richter; Kostüme: Sven Bindseil.
Lisa, Tochter des Grafen Lichtenfels : Nina Bezu; Prinz Sou-Chong: Matjaz Stopinsek / Maximilian Mayer; Mi, dessen Schwester: Mariella Hofbauer; Graf Gustav von Pottenstein: Christoph Gerhardus; Graf Ferdinand Lichtenfels: Christoph Wagner-Trenkwitz; Lore, dessen Nichte: N.N.; Ling, Oberpriester: Russi Nikoff. .Orchester, Chor und Tanzensemble der Bühne Baden
Stadttheater Baden: Premiere 19. März 2027, letzte Aufführung 29. April 2027
Einführungsgespräch: 14. März 2027, 10:30 Uhr, Max-Reinhardt-Foyer
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