Salzburg, 1938
Die Novizin Maria wird von der Mutter Oberin des Klosters Nonnberg in den Haushalt des verwitweten Kapitäns Georg von Trapp geschickt, um sich dort um die sieben Kinder zu kümmern. Mit ihrer jugendlichen und unkonventionellen Art gewinnt sie schnell deren Herzen und zeigt ihnen, wie sehr Musik das Leben bereichern kann. Auch die raue Schale des Kapitäns bekommt erste Risse. Eine geplante Hochzeit von Trapp mit Elsa Schrader findet nicht statt, weil Maria und Georg einander ihre Liebe gestehen. Doch die Freude ist getrübt, denn nach dem Anschluss Österreichs ans Deutsche Hitler-Reich wollen die neuen Machthaber sich auch die Dienste des Kapitäns sichern.
Mit einer spektakulären Flucht beginnt der Weg in eine neue Zukunft, und die Familie Trapp verlässt Österreich für immer in Richtung USA, wo sie eine Weltkarriere als „The Trapp Family Singers“ starten … Ihre bewegte Lebensgeschichte veröffentlichte Maria Augusta von Trapp 1949 in ihrer Autobiografie „The Story of the Trapp Family Singers“, die 1956 als deutscher Heimatfilm in Szene gesetzt wurde.
In englischsprachiger Synchronfassung wurde dieser auch in Amerika gezeigt und erregte die Aufmerksamkeit des Paramount-Filmproduzenten Richard Halliday, der sogleich die englischsprachigen Rechte an dem Roman erwarb. Er engagierte die gefeierten Musical-Autoren Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II, um die Geschichte der „Trapp Family Singers“ als Musical auf die Bühne zu bringen.
MUSIKALISCHE LEITUNG: Michael Zehetner; INSZENIERUNG: Andreas Gergen; AUSSTATTUNG: Court Watson; CHOREOGRAFIE: Kim Duddy; ORIGINALREGIE: Andreas Gergen und Christian Struppeck.
Maria Rainer: Katharina Gorgi; Kapitän Georg von Trapp: Lukas Perman; Mutter Oberin: Maya Hakvoort; Schwester Sophia: Mariella Hofbauer; Liesel: Anna Rosa Döller; Rolf Gruber: Timotheus Hollweg; Elsa Schrader: Cornelia Mooswalder; Max Dettweiler: Peter Lesiak / Michael Duregger (12.2., 21.2., 20.6. 2026); Franz: Beppo Binder; Frau Schmidt: Chris Lohner; Herr Zeller: Jan-Eike Majert; Admiral von Schreiber: Michael Duregger / Mario Fancovic (12.2., 21.2., 20.6. 2026)-
„Besser denk ich voll Hoffnung an morgen...“
Eine junge Frau holt mit ihrer herzlichen Art einen verbitterten Witwer wieder zurück ins Leben, ermuntert seine Kinder zur unbändigen Lebensfreude und weckt in ihnen allen die Liebe zur Musik: Die Handlung des Musicals THE SOUND OF MUSIC hat gemeinsam mit den unvergessenen Melodien Weltgeschichte geschrieben. Die bekanntesten Songs, die das Publikum noch beim Verlassen des Theaters summte, sind: „Edelweiß“, „Land der Berge“, „Do-Re-Me“ und das Jodelsubstrat „“Lehijo, lehijo, lehiiijo“.
The Sound Of Music bringt ein Wiedersehen mit vielen prominenten Darstellerinnen und Darstellern, zugleich aber auch Musicalstars auf die Bühne des Stadttheaters, die bisher noch nicht in Baden zu sehen waren: Katharina Gorgi ist als Novizin Maria zu erleben, die vom Kloster den Auftrag erhält, sich um die sieben Kinder des Kapitäns Georg von Trapp (Lukas Perman) zu kümmern. Der jungen Frau gelingt es mit ihrer unkonventionellen Art schon nach kurzer Zeit, das Vertrauen der Kinder zu gewinnen, und auch deren Vater erliegt schon bald Marias Zauber. Doch die junge Liebe wird getrübt von den politischen Ereignissen jener Zeit. Die Familie beschließt, zu fliehen und ein neues Leben in den USA zu beginnen.
Maya Hakvoort gibt die nach Außen hin strenge, in Wahrheit aber verständnisvolle Mutter Oberin, die Maria nicht nur dazu ermuntert, ihren eigenen Platz in der Welt zu finden, sondern auch der geflohenen Familie Unterschlupf gewährt. Ein Wiedersehen gibt es mit Chris Lohner, die als treue Haushälterin Frau Schmidt den politischen Umbrüchen ablehnend gegenübersteht. Cornelia Mooswalder schlüpft in die Rolle von Marias Nebenbuhlerin Elsa Schrader, und Timotheus Hollweg steht als Rolf Gruber stellvertretend für die vielen, die sich im Zuge des Anschlusses Österreichs ans Deutsche Reich mitreißen ließen und diese Entscheidung letzten Endes mit ihrem Leben bezahlen mussten.
Die sieben Trapp-Kinder werden mit Ausnahme der ältesten Tochter Liesl (Anna Rosa Döller) vom Kinder-Ensemble der Bühne Baden verkörpert. Unter ihnen auch zwei Töchter von Lukas Perman und Marjan Shaki: Liv und Ivy. In weiteren Rollen: Mariella Hofbauer, Peter Lesiak, Michael Duregger, Jan-Eike Majert, Beppo Binder u.a.
Wunderbar und sehr schwungvoll
Diese Produktion ist wieder eine Spitzenleistung des gesamten Ensembles, des Orchester der Bühne Baden unter der Leitung von Michael Zehtner, des Chores – Leitung Victor Petrov – und des Tanzensemble, Leitung Frances Abós. Aber auch das gesamte Leading Team und alle hinter der Bühne haben großartiges geleistet.
Bei den Darstellern jemand hervorzuheben wäre nicht richtig. Alle haben eine so fantastische Arbeit abgeliefert, die seinesgleichen sucht. Bewundernswert auch das Kinder-Ensemble der Bühne Baden, die eine große Aufgabe exzellent gemeistert haben.
Stadttheater Baden: letzte Aufführung 27. 3. 2026
Haben Sie sich schon einmal darüber nachgedacht, was aus dem wohl bekanntesten Liebespaar der Welt – genau, die Rede ist von Romeo und Julia – geworden wäre, wenn sie nicht in jener Nacht in der Gruft der Capulets gestorben wären?
Ephraim Kishon hat sich offensichtlich intensiv darüber Gedanken gemacht. In seiner Komödie „Es war die Lerche“ schildert er in seiner unnachahmlichen ironisch-zynischen Art, was aus den beiden geworden wäre, wenn sie jene Nacht überlebt hätten: Ein in die Jahre gekommenes Ehepaar mit nahezu endlosen Streitigkeiten um Geld, Haushalt und die Kardinalfrage eines grauer gewordenen Ehealltags: Liebst Du mich eigentlich noch?
Denn der einst so hinreißende Romeo ist ein etwas langweiliger Ehemann geworden und die ehemals so liebliche Julia nörgelt für seinen Geschmack ein wenig zu viel.
Dazu kommen diverse Probleme von außen: Julias ehemalige Amme ist heftig in Romeo verliebt, der alte Franziskanerpater Lorenzo flirtet – Zölibat hin oder her – mit Julia. Und ihre pubertierende Tochter Lucretia macht das Leben von Romeo und Julia auch nicht wirklich einfacher.
Was sagt William Shakespeare dazu?
Aber das Leben, das sie führen, lässt ihren Schöpfer nicht im Grabe ruhen. Höchst alarmiert tritt Shakespeare persönlich auf, um von seinem dichterischen Werk zu retten, was zu retten ist. Denn von der großen Romantik ist wenig übriggeblieben: Romeo kuschelt nur noch mit seiner Wärmflasche – er hat ihr sogar einen Namen gegeben, er nennt sie Carmen – und Julia sehnt sich mehr nach einem Dienstmädchen, das ihr Frühstück ans Bett bringt, als nach ihrem Mann.
Zudem müssen die beiden sich auch noch mit ihrer rebellierenden Tochter Lucretia herumschlagen, die ihnen das Leben wahrlich schwer macht. Kein Wunder, dass ihr wüstes Zetern bis in Shakespeares Grab zu hören ist… Also erscheint der Dichter selbst, um Romeo und Julia zur Ordnung zu rufen. Dabei bandelt er allerdings mit Lucretia an, was deren Eltern alles andere als Recht ist!
In der Produktion der Theatergruppe AmaKult die beim Premieren-Publikum in der ausverkauften Kulturszene Kottingbrunn sehr gut ankam gab es nicht nur einen riesigen Schlussapplaus der schier nie enden wollte. Alle Besucher gingen vom Anfang an großartig mit, spendeten immer wieder Zwischenapplaus und erfreuten sich an der gelungenen Inszenierung der hervorragenden Schauspielerischen Leistung. Auch die Lieder, für die Sebastian Spörker die Musik schrieb und die Arrangements einspielte kamen extrem gut an.
Es spielen: Franz Schiefer (Romeo), Ingried Spörker (Julia), Anita Hauer (ehemalige Amme), Wolfgang Urbanek (Pater Lorenzo), Rebecca Varga (Tocher Lucretia), Nicole Gerfertz-Schiefer (William Shakespeare)
Kulturszene Kottingbrunn: letzte Aufführung 15. Februar 2026
Zum Mond will der Berliner Mechaniker Fritz Steppke mit seinen Freunden fliegen! Nach einer rasanten Reise hinauf fehlt dort oben vom sprichwörtlichen „Mann im Mond“ aber jede Spur. Eine Frau hält alle Fäden in der Hand: Frau Luna. Sie herrscht mit ausgelassener Feierlaune und gibt rauschende Feste für die Göttinnen und Götter der anderen Gestirne. Als Frau Luna ein Auge auf Fritz Steppke wirft und ihm amouröse Avancen macht, sind Komplikationen in Sachen Liebe vorprogrammiert, denn eigentlich ist Fritz mit der irdischen Marie liiert …
Nach turbulenten lunaren Verwicklungen aller Art reisen die Erdbewohner mit der Erkenntnis, dass es auf dem Mond genauso zugeht wie in Berlin, wieder auf die Erde zurück.
Mit Paul Linckes Meisterstück geht es ab in den Operettenhimmel, wo Ohrwürmer und flotte Schlager wie „Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe“, „Schlösser, die im Monde liegen“, „Wenn die Sonne schlafen geht“ oder der Marsch „Das ist die Berliner Luft“ für allerbeste Laune sorgen.
Mit FRAU LUNA schuf Paul Lincke 1899 einen Sensationserfolg, der die Berliner Revueoperette in neue Sphären katapultierte.
MUSIKALISCHE LEITUNG: Victor Petrov, INSZENIERUNG: Simon Eichenberger, AUSSTATTUNG: Charles Quiggin, CHOREOGRAFIE: Dominique Brooks-Daw.
Frau Luna: Julia Koci, Marie: Mariella Hofbauer, Stella: Anna Rosa Döller, Steppke: Dennis Hupka, Prinz Sternschnuppe: Maximilian Mayer, Theophil: Ramesh Nair, Lämmermeier: Simon Stockinger, Pannecke: Ricardo Frenzel Baudisch, Frau Pusebach: Stefanie Dietrich.
Stadttheater Baden: Premiere 13. 3. 2026, letzte Aufführung 25. 4. 2026
Einführungsgespräch: 8. 3. 2026 im Max Reinhardt Foyer
Die dominante Frau Mama des Multimillionärs Adrian von Schönhausen drängt ihn, doch endlich eine standesgemäße Braut zu präsentieren. Die interne Forschungsabteilung arbeitet seit Jahren an ROBERTA, der humanoiden Super-KI. Diese könnte Adrian kompetent, sowohl bei der Konzern- als auch bei der Haushaltsführung, zur Seite stehen. Zudem ist sie ausgesprochen sexy.
Und so nimmt die aberwitzige Geschichte „vollautomatisch“ ihren digitalen Lauf, von einem Schlamassel in das Nächste und führt zu einem herrlichen, pointenreichen Schlagabtausch zwischen künstlicher Intelligenz und natürlicher Dummheit!
Bis Roberta ihre Mitbewohner zunehmend als Bedrohung empfindet…
Mit: Anita Kolbert, Nici Neiss, Leila Strahl, Kiara-Luzia Waite, Victor Kautsch und Stephan Paryla-Raky.
Regie: Nici Neiss; Bühne: Martin Gesslbauer; Kostüm: Petra Teufelsbauer; Gesamtleitung: Marcus Strahl
Premiere: 10. 2. 2026
Kulturszene Kottingbrunn: 15. 3. 2026
Weitere Spielorte: www.nbw.at/; letzte Aufführung 18. 4. 2026
Berlin, 1927
Inspiriert von den Aufnahmen des US-amerikanischen Vokalquartetts „The Revelers“ finden über eine Zeitungsannonce sechs junge Männer zusammen, um ein Vokalensemble zu gründen – die COMEDIAN HARMONISTS. Die jungen Manner proben, als ob es kein Morgen gäbe, schlagen sich durch und haben ihre großen Erfolge mit Hits wie „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Ich wollt, ich wär’ ein Huhn“, „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Wochenend’ und Sonnenschein“, mit denen sie ihr Publikum vollends in ihren Bann ziehen … Unvergessliche Melodien, die äußerst flott, rhythmisch präzise und vielfach von parodistischem Witz geprägt sind, wurden schließlich zu Welterfolgen.
Die Geschichte der COMEDIAN HARMONISTS, der kometenhafte Aufstieg des Sextetts sowie 1935 schließlich das Berufsverbot für die drei jüdischen Mitglieder durch die Nationalsozialisten und die daraus folgende Trennung der Gruppe werden in diesem Stuck eindrücklich erzählt.
MUSIKALISCHE LEITUNG: Victor Petrov, INSZENIERUNG & RAUM: Andreas Gergen, KOSTÜME: Friederike Friedrich, CHOREOGRAFIE: Francesc Abós.
Stadttheater Baden – Max-Reinhard-Foyer: Premiere 28. 3. 2026, letzte Aufführung 26. 4. 2026
Matilda ist ein ganz außergewöhnliches Mädchen, das sich von anderen Kindern in ihrem Alter unterscheidet: Sie liebt Bücher und besitzt die besondere Gabe der Telekinese – das heißt, sie kann allein mit ihrer Gedankenkraft Gegenstände bewegen!
Das Musical erzählt die Geschichte dieses Mädchens, das sich mit lebhafter Fantasie und scharfem Verstand traut, Stellung zu beziehen und ihr eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen. Sie spürt, dass man Autoritäten manchmal nicht gehorchen muss, wenn man erkennt, dass diese im Unrecht sind.
Matilda, die in einer ihr überwiegend feindlichen Welt aufwächst, widersetzt sich der Willkür ihrer gemeinen Schuldirektorin Frau Knüppelkuh und hilft der geliebten Lehrerin Fräulein Honig, sich in ihr Leben zurückzukämpfen…
Seit der Uraufführung 2011 im Londoner West-End erobert MATILDA die Herzen des Publikums. Das Musical aus der Feder von Tim Minchin nach dem gleichnamigen Kinderroman von Roald Dahl wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter sieben Laurence Olivier Awards (London) und vier Tony Awards (am New Yorker Broadway). Im Dezember 2022 wurde die Musicalverfilmung der gleichnamigen Netflix-Produktion zum Kassenschlager.
Die Bühne Baden zeigt die deutschsprachige Erstaufführung dieses Musicals, das auch nach mehr als einem Jahrzehnt ein Publikum aller Altersgruppen begeistert.
MUSIKALISCHE LEITUNG: Christian Frank, INSZENIERUNG: Andreas Gergen, BÜHNE: Stephan Prattes, KOSTÜME: Aleksandra Kica, CHOREOGRAFIE: Francesc Abós.
Frau Wurmwald: Ann Mandrella, Herr Wurmwald: Boris Pfeifer, Fräulein Honig: Anna Rosa Döller, Agathe Knüppelkuh: Andreas Lichtenberger, Frau Schilf: Tertia Botha, Rudolpho: Timotheus Hollweg, Arzt / Sergei: Beppo Binder. Matilda: alternierend Liv Perman, Mia-Leigh Botha, Tamaki Uchida.
Die befreiende Macht der Fantasie
Andreas Gergen rückt die Kraft der Fantasie ins Zentrum – als Schutzraum, als Werkzeug gegen Ungerechtigkeit und als Motor für Veränderung. Matilda lebt in einer Welt, die von Ignoranz, Egoismus und Missbrauch von Macht geprägt ist. In diesem gefährlichen Umfeld behauptet sie sich mit dem stärksten Mittel, das ihr zur Verfügung steht: Ihrer Vorstellungskraft.
Matildas Fantasie ist kein spielerisches Ausweichen, sondern ein Akt der Selbstermächtigung, in ihrer erfundenen Geschichte über die Akrobatin und den Entfesselungskünstler erschafft sie sich eine Wahrheit, die ihr Mut macht und ihr hilft, ihre eigene Realität zu verstehen. Gleichzeitig entwickelt sie eine Art kreative Gegenwehr: Mit kleinen, klugen Streichen hält sie ihren Eltern den Spiegel vor und entlarvt deren moralische Blindheit.
Im Zusammenspiel mit ihren Klassenkammeraden und der warmherzigen Fräulein Honig wächst Matilda über sich hinaus. Ihre Rebellion wird zum Gemeinschaftsakt: ein Aufbegehren gegen Angst, Ungerechtigkeit und die Willkür der Erwachsenenwelt. Das sie am Ende ein neues Zuhause findet, ist nicht nur ein Happy End – es ist das Ergebnis ihrer eigenen Stärke.
Andreas Gergen versteht die Inszenierung von Matilda als Plädoyer für den Mut der Schwachen, für den Widerstand gegen Unterdrückung und für die befreiende Macht der Fantasie. Denn manchmal braucht es nur ein Kind, das anders denkt, um ein System ins Wanken zu bringen.
Stadttheater Baden: ,letzte Aufführung 14. 2. 2026
SONGS FOR A NEW WORLD ist ein Song-Zyklus aus dem Jahr 1995, in dem jedes Musikstück eine eigene Geschichte mit starken Charakteren erzählt, gewissermaßen ein Mikrodrama … mal herzzerreißend, mal lustig, traurig oder hoffnungsvoll, aber immer hochemotional! Die einzelnen Songs handeln allesamt von einem Moment des Aufbruchs oder Wendepunkts – auf welche Weise auch immer, es geht um den einen Moment! Es geht darum, eine Entscheidung treffen zu müssen ... oder Stellung zu beziehen ... oder nach dem Moment des Scheiterns umzukehren und zum Anfang zurückzukehren.
Da gibt es den Basketballprofi, der mit seiner Berühmtheit hadert, die Ehefrau, die sich von ihrem Mann allein gelassen fühlt, das Liebespaar, das sich traut, zu seinen Gefühlen zu stehen oder die Frau von Santa Claus, die ihrem Frust stimmgewaltig Luft macht … Wird der Schritt in eine neue Welt gewagt, die möglicherweise besser ist als die vergangene oder gegenwärtige? Oder träumen die Protagonisten nur von einer strahlenden Zukunft, die aber letztlich unerreichbar bleibt?
Der Komponist, Textdichter und dreifache Tony-Award-Gewinner Jason Robert Brown nutzt in SONGS FOR A NEW WORLD verschiedene musikalische Stilrichtungen. Seine musikalische Vielfalt und emotionale Wucht changieren zwischen Swing, Gospel, Funk, Pop, Jazz oder Rhythm ’n’ Blues – jede Figur und jede Situation erhält ihre ganz eigene Musik. Und mit jedem Song öffnet sich eine Tür in eine neue Welt. Mit SONGS FOR A NEW WORLD präsentiert sich das neu gegründete Musical- und Operettenstudio „Young Artists“ dem Badener Publikum.
Für Inszenierung und Raum zeichnet Dominik Hees verantwortlich, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Victor Petrov. Die Choreographien stammen von Dominique Brooks-Daw, die Kostüme von Friederike Friedrich. Zur Aufführung gelangt eine von Brown überarbeitete Version aus dem Jahr 2018 mit neuen Arrangements für ein neunköpfiges Orchester.
Auf der Bühne stehen Anna Rosa Döller, Timotheus Hollweg, Jens Emmert, Jan-Eike Majert, Mariella Hofbauer und Liviana Degen, denn mit Songs for a New World präsentiert sich zugleich das neu gegründete Musical- und Operettenstudio „Young Artists“ erstmals dem Publikum.
Diese Produktion ist wunderbar, mitreißend, gefühl-, schwungvoll und regt zum Nachdenken an. Am Beginn nimmt Meeresrauschen das Publikum auf die Reise mit. Dann folgen Monologe der einzelnen Darsteller, bevor es mit der ersten Szene los geht. Die Songtexte sind hoch emotional. So zum Beispiel: "Die Zukunft dieser Welt trage ich in mir!"
Alle sechs junge Künstler begeisterten mit ihren fantastischen Stimmen, ihren herrlichen Tanzeinlagen und der schauspielerischen Leistung. Die Band – kleines Orchester – war ebenfalls top und zeigt, wie wichtig es ist, in Baden ein eigenes Orchester zu haben. Das Publikum begeistert auch, dass die Darsteller zum Greifen nahe sind.
Besondere Zeiten verlangen besondere Maßnahmen – und besondere Stücke! Songs for a New World ist sowohl inhaltlich wie auch formell ein durchaus ungewöhnliches Musical, in dem weniger mehr bedeutet und im Kleinen Großes verhandelt wird.
Stadttheater Baden – Max-Reinhardt-Foyer: letzte Aufführung 28. 2. 2026
Grandioser Start der Bühne Baden mit „Wicked“ in die neue Spielzeit
Andreas Gergen gelang mit der Österreich Premiere des Musical WICKED nicht nur ein fulminanter Start in die Winter-Spielzeit, sondern auch in eine neue Ära der Bühne Baden. Das Publikum im ausverkauften Stadttheater dankte dies mit schier nie enden wollendem Standing Ovation.
Mit einem Paukenschlag startete Andreas Gergen seine erste Saison als neuer künstlerischer Leiter der Bühne Baden: Die Premierenbesucher freuten sich über eine spektakuläre, rasante Neuinszenierung des weltweit gefeierten Broadway-Musicals WICKED. Es gleicht einer Sensation, dass es Gergen gelungen ist, die Rechte der österreichischen Erstaufführung des preisgekrönten Welthits zu sichern, der nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Kino das Publikum auf der ganzen Welt verzaubert hat.
Andreas Gergen inszenierte die Vorgeschichte zum legendären ZAUBERER VON OZ selbst – als Bühnenwerk von zeitloser Aktualität und gesellschaftlicher Relevanz, als mitreißende politische Parabel und leidenschaftliches Plädoyer für Toleranz und Empathie.
In der Titelrolle ist Laura Panzeri zu sehen, die der mutigen Elphaba schon in der italienischen Filmversion ihre Stimme geliehen hat. Vanessa Heinz verkörpert die junge Glinda, Timotheus Hollweg den Fiyero. Als machtbesessener Zauberer scheuen Mark Seibert bzw. Andreas Lichtenberger auch vor Manipulation und Täuschung nicht zurück, Maya Hakvoort ist Madame Akaber, die exzentrische Leiterin der Hexenschule. In weiteren Rollen: Beppo Binder, Anna Rosa Döller, Jens Emmert, Branimir Agovi, Liviana Degen, Mariella Hofbauer und Jan-Eike Majert.
Sebastian de Domenico leitet das Orchester der Bühne Baden, das Bühnenbild stammt von Momme Hinrichs, der schon bei CHESS für Begeisterungsstürme in Baden gesorgt hat, für die Kostüme zeichnet Claudio Pohle verantwortlich. Die Choreografie liegt in den Händen von Francesc Abós, dem Leiter des neugegründeten Tanzensembles der Bühne Baden.
Dieses fantastische Musical ist nur wunderbar inszeniert. Die Bühne – nicht überladen – ist sensationell gestaltet, vermittelt sehr gut die Spielorte und lässt Elphaba mit dem Hexenbesen theatralisch davonschweben. Auch die Kostüme passen sehr gut zum Stück. Eine Klasse für sich das Orchester der Bühne Baden, der Chor und das neue Tanzensemble.
Nun zu den Darstellern: Die beiden Hauptdarstellerinnen Laura Panzeri und Vanessa Heinz sind einfach Spitzenklasse. Schauspielerisch top und auch gesanglich zählen sie zu den ganz Großen. Von Maya Hakvoort und Mark Seibert wurde wie von Beiden nicht anders zu erwarten Höchstleistung abgeliefert. Erfreulich auch die Leistung der „Young Artists der Bühne Baden“. Anna Rosa Döller, Timotheus Höllweg und Jens Emmert haben sich wirklich super in dieses hochkarätige Ensemble integriert und eine beachtliche Leistung gebracht.
Eine große Ehre für Baden
Eine ganz große Wertschätzung für die Bühne Baden war, dass der am 6. März 1948 in New York geboren Stephen Schwartz der Premiere beiwohnte. Er schrieb die Musik und Gesangtexte für Wicked. Nicht nur Andreas Gergen, sondern auch das gesamte Bühne Baden Team freute sich über seine Anwesenheit und dass ihm die Aufführung sehr, sehr gut gefallen hat.
Schwartz ist dem europäischen Theaterpublikum auch durch seine Kompositionen für „Godspell“, „Pippin“, „The Baker´s Wife“ und „Children of Eden“ bekannt. Er hat auch die Musik und Texte für „Schikaneder“, welches 2016 in Wien uraufgeführt wurde, geschrieben. Zu seinen Auszeichnungen zählen drei Oscars, vier Grammy Awards und ein Tony Award in Sonderauszeichnung.
Stadttheater Baden: letzte Aufführung 30. 4. 2026
Freuen Sie sich auf eine ganz eigene und ganz besondere Version von „Im weißen Rössl“! AmaKult verlegt das berühmte Hotel kurzerhand nach Kottingbrunn, vom Wolfgangsee an den Kipferlteich. Ansonsten steht in dieser humorvollen Bühnenadaption frei nach dem bekannten Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg wie gewohnt der liebeskranke Oberkellner Leopold im Mittelpunkt. Dieser schmachtet seine temperamentvolle Chefin Josepha, die Besitzerin des „Weißen Rössl am Kipferlteich“, an. Doch diese ist in Stammgast Dr. Siedler verliebt, der sein Herz wiederum an Brigitte verliert… Generell geht es Liebemäßig hoch her am Kipferlteich und bevor die diversen Paare zueinander finden, müssen die Bewohnerinnen und Bewohner des „Weißen Rössl“ viele turbulente Situationen meistern. Dabei spielt die hinreißende Sieglinde Sülzheimer eine entscheidende Rolle! Zwischen Liebe, Eifersucht und charmanten Missverständnissen erleben die Gäste und das Personal ein amüsantes Wechselbad der Gefühle.
Liebenswert schrullige Charaktere, witzige Dialoge und überraschende Wendungen sorgen für einen unvergesslichen Theaterabend!
Es spielen: Franz Grünwald, Gabriele Mattehs, Martina Gutmann, Anita Hauer, Ingrid Spörker, Franz Zimmermann, Walter Tlapak, Maria Koisser, Johanna Bruckner und Markus Weber.
Regie: Franz Schiefer & Nicole Gerfertz-Schiefer
Kulturszene Kottingbrunn: Premiere 1. Mai 2026; letzte Aufführung 10. Mai 202
Das opulente Musical vereint monumentale Dramatik mit modernem Sound, pulsierende Beats mit eindringlichen Lyrics. Zeitlose Geschichte trifft auf zeitgemäße Inszenierung und schafft ein mitreißendes Bühnenerlebnis voller Energie und Überraschungen. Die Vereinigten Bühnen Wien setzen mit dieser spektakulären Produktion ein kraftvolles Statement und der legendären Herrscherin ein Denkmal – jung, dynamisch und absolut unverwechselbar.
Dieses epische Werk erzählt die faszinierende Geschichte und das Vermächtnis einer der einflussreichsten Monarchinnen des 18. Jahrhunderts – ein lebendiges Porträt von Macht, Leidenschaft und historischem Wandel.
In einer von Männern dominierten Welt erhebt sich eine junge Frau, die nicht bereit ist, im Schatten zu bleiben. Maria Theresia, die sich von Kindesbeinen an brennend für das politische Geschehen interessiert und ihrer Zeit in vielem voraus ist, trotzt dem patriarchalen Kaiserhaus und entfaltet eine beeindruckende Stärke und große Visionen. Sie kämpft gegen alle Widerstände an und gelangt schließlich als erste Frau an die Spitze des Staates. Mit unerschütterlichem Mut führt sie das Land durch turbulente Zeiten.
Als Mutter von sechzehn Kindern vereint Maria Theresia familiäre Fürsorge mit politischem Scharfsinn und strategischem Weitblick. Unbeugsam und mutig stellt sie sich den Herausforderungen ihrer Zeit, konfrontiert Friedrich den Großen von Preußen und trotzt den Intrigen am Hof. Während Kriege Europa erschüttern, modernisiert sie Verwaltung und Militär, revolutioniert Bildung und Sozialpolitik und bleibt selbst in Krisenzeiten unerschütterlich – eine wahre Wegbereiterin mit visionärem Geist.
Maria Theresia – eine politische Ikone und Reformerin, deren Einfluss Europa bis heute prägt. Ihre bahnbrechenden Errungenschaften reichen weit über Österreich hinaus und hinterlassen ein Erbe, das die Geschichte nachhaltig formte. Das faszinierende Leben einer Frau, die die Spielregeln neu definierte und die Welt veränderte – ab Herbst als packendes Musical auf der Bühne des Ronacher!
VBW – Ronacher: Weltpremiere 10. Oktober 2025
Vorstellungen immer täglich außer montags, Tickets unter www.musicalvienna.at, bei Wien Ticket unter 01/588 85-111 sowie an allen Vorverkaufsstellen der VEREINIGTEN BÜHNEN WIEN.
Der neue Hit der Autoren der Sensationskomödie „Extrawurst“ über eine Trauerfeier, die völlig aus dem Ruder gerät.
Wolfhardt Steininger, Patriarch eines mittelständischen Betriebs, ist mit 94 Jahren friedlich entschlafen und sein designierter Nachfolger Hubert Zacherl richtet für das Unternehmen die Trauerfeier aus. Doch sein Text auf der Kranzschleife sorgt für heftige Irritation: „In tiefer Trauer. Deine Mitarbeiter“.
Schnell hat Hubert, der neue „Alte weiße Mann“ an der Spitze, nicht nur seine Marketing-Leiterin, den Social-Media-Chef und seine Sekretärin gegen sich, sondern auch die sehr selbstbewusste Praktikantin. Vor dem Theaterpublikum als versammelter Trauergemeinde zerfleischt sich in diesem hochpointierten Stück schließlich die Führungsetage der Firma immer mehr. Nicht einmal der verzweifelte Pfarrer kann die Wogen glätten.
Ein Abend voller Wendungen, der mit scharfem Blick die Abgründe, Fallstricke und rhetorischen Kniffe der aktuellen Diskussion zu politisch korrektem „Gendern“ und ihrem gesellschaftlich „verordneten“ sozialen Umgang zeichnet, aber auch ihre allzu menschlichen Ursachen aufspürt und damit die Sehnsucht nach einem aufmerksamen und respektvollen Umgang miteinander weckt.
Wie auch bei „Extrawurst“ erwartet das Publikum ein Orkan an Pointen und Interaktionen mit dem Publikum. Für anspruchsvollen Spaß und Diskussionsstoff ist gesorgt.
Mit: Verena Scheitz, Reinhard Nowak, Claudia Rohnefeld, Hubert Wolf, Alexander Hoffelner und Michelle Catherine Härle.
Regie: Marcus Strahl; Kostüm: Petra Teufelsbauer
Premiere: 21. 1. 2026
Kulturszene Kottingbrunn: 19. 4. 2026
Weitere Spielorte: www.nbw.at/; letzte Aufführung 14. 6. 2026
Die brandneue Inszenierung des weltberühmten Meisterwerks war bereits in Großbritannien, den USA und Australien, wo sie erst kürzlich im bedeutenden Sydney Opera House zu sehen war, restlos ausverkauft. Die Österreich-Premiere fand am 15. März 2024 statt.
Der legendäre Kronleuchter, packende Leidenschaft und weltbekannte Melodien Internationale Kritiker schwärmen, die Neuproduktion von Cameron Mackintosh sei „größer und besser als je zuvor“. Die Inszenierung beeindruckt mit vielen spektakulären Spezialeffekten – darunter der legendäre Kronleuchter –, der beliebten Geschichte und der atemberaubend romantischen Musik von Andrew Lloyd Webber, mit allen weltbekannten Songs wie u.a. „Die Musik der Nacht“, „Denk an mich“, „Das Phantom der Oper“, „Mehr will ich nicht von dir“ oder „Maskenball“ – mit einem großen Ensemble, selbstverständlich begleitet vom VBW-Orchester ebenfalls in großer Besetzung. Die VBW präsentieren im Raimund Theater einen aufwändig inszenierten und in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Musical-Abend voll großer Emotionen, unsterblicher Liebe und packender Leidenschaft, den man keinesfalls verpassen sollte.
Basierend auf dem Romanklassiker „Le Fantôme de L'Opéra“ von Gaston Leroux erzählt DAS PHANTOM DER OPER die Geschichte einer maskierten Gestalt, die in den Katakomben des Pariser Opernhauses lauert und eine Schreckensherrschaft über alle Bewohner ausübt. Das Phantom verliebt sich unsterblich in die unschuldige junge Sopranistin Christine und widmet sich der Aufgabe, aus ihr einen Star zu machen. Es fördert ihr außergewöhnliches Talent, wofür es keine hinterhältige Methode scheut.
VBW – Raimund Theater: Premiere 15. März 2024, letzte Aufführung voraussichtlich 30. Juni 2026
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